In jüngster Zeit wird zunehmend über die Qualität unserer Nahrung diskutiert. Dabei geraten viele Aspekte unserer Ernährung in den Fokus der Kritik: Was macht uns dick? Was ist ungesund? Während große Fast-Food-Ketten und die Lebensmittelampel regelmäßig im Rampenlicht stehen, bleibt ein potenziell schädlicher Zusatzstoff oft unerwähnt: Aspartam.
Aspartam – Der Unbekannte Süßstoff
Aspartam, auch bekannt unter den Bezeichnungen E 951, NutraSweet oder Canderel, ist ein synthetischer Süßstoff, der eine fast 200-fach höhere Süßkraft als normaler Zucker besitzt. Trotz seiner intensiven Süße hat Aspartam nur vier Kalorien pro Gramm, was es zu einem beliebten Inhaltsstoff in Diätprodukten wie Cola Light und zuckerfreien Kaugummis macht. Doch nur wenige wissen um die möglichen Gefahren, die dieser Stoff birgt.
Herkunft und Entwicklung
Aspartam wurde 1965 zufällig entdeckt und gelangte Mitte der 1980er Jahre durch das Unternehmen Monsanto auf den Markt. Monsanto, ein Konzern, der auch für umstrittene Produkte wie gentechnisch verändertes Saatgut und das im Vietnamkrieg eingesetzte Herbizid Agent Orange bekannt ist, steht seit Jahrzehnten in der Kritik. 1992 lief das Patent für Aspartam aus, wodurch auch andere Hersteller den Süßstoff produzieren konnten.
Chemische Zusammensetzung und Gesundheitliche Bedenken
Aspartam besteht aus den Aminosäuren L-Asparaginsäure und L-Phenylalanin sowie einer kleinen Menge Methanol. Besonders bedenklich ist das Phenylalanin, das für Menschen mit der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie gefährlich sein kann. Diese Personen können Phenylalanin nicht abbauen, was zu schweren gesundheitlichen Problemen wie Depressionen und langfristigen Hirnschäden führen kann. Auch die Asparaginsäure steht im Verdacht, bei hohen Mengen Depressionen und neurologische Schäden zu verursachen, insbesondere bei Kindern.
Studien und Kontroversen
Es gibt zahlreiche Studien, die die Sicherheit von Aspartam infrage stellen. 1993 wurde ein Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen bei depressiven Menschen und dem Konsum von Aspartam festgestellt. Eine Studie aus Bologna von 2005 zeigte, dass Ratten, die mit Aspartam gefüttert wurden, ein höheres Krebsrisiko hatten. Bereits 1986 berichteten Frauen bei einer Dosis von nur vier Milligramm von Nesselsucht und Dermatitis. Trotz dieser Studien ist Aspartam in der EU zugelassen, und die erlaubte tägliche Aufnahme beträgt 40 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht.
Die Ursprünge als Chemischer Kampfstoff
Erstaunlicherweise wurde Aspartam ursprünglich als Nervengift und chemischer Kampfstoff entwickelt. Dass ein solcher Stoff heute in unseren Lebensmitteln Verwendung findet, gibt Anlass zur Sorge. Wer unter unerklärlichen Kopfschmerzen leidet, sollte daher seine Ernährungsgewohnheiten überdenken und auf Produkte mit Aspartam verzichten.
Die Gesellschaft und ihre Esskultur
Unsere moderne Esskultur, geprägt durch Werbung und Marktstrategien, fördert den Konsum von “light”-Produkten und Diät-Lebensmitteln. Dabei wird oft vergessen, dass viele dieser Produkte Zusätze wie Aspartam enthalten, deren langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit noch nicht vollständig geklärt sind. Die Gesellschaft strebt nach einem Idealbild von Schönheit und Schlankheit, was den Konsum solcher Produkte weiter antreibt.
Fazit
Aspartam bleibt ein kontroverser Zusatzstoff. Obwohl es als süßer Ersatzstoff in vielen Diätprodukten verwendet wird, sind die möglichen gesundheitlichen Risiken nicht zu unterschätzen. Verbraucher sollten sich bewusst mit ihrer Ernährung auseinandersetzen und kritisch hinterfragen, welche Zusatzstoffe in ihren Lebensmitteln enthalten sind. Eine informierte Wahl kann dabei helfen, potenzielle Gesundheitsrisiken zu minimieren und einen bewussteren Umgang mit unserer Nahrung zu fördern.
(Foto: Lea H. by jugendfotos.de)

Aspartam ist für die Leber gefährlich. Seitdem ich Zucker-freie Cola von Aldi (Rivercola) oder Coca Cola Zero getrunken habe bekam ich starke Leberschmerzen.
Diese Klugscheisser die behaupten Zuckerkrankheit wäre nicht so schlimm, arbeiten wohl für die Zuckermafia. Dabei verschweigen sie dass Zucker blind macht (Im Glaukom bilden sich kleine Zuckerkristalle.