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Der Siegeszug des World Wide Web

Aus der Reihe „Heute vor…“

Das Internet – unendliche Weiten. Mittlerweile bietet es fast alles – Kommunikation, Information, Unterhaltung. Grund genug, diese geniale Erfindung mit einem eigenen Aktionstag zu w√ľrdigen. Am 29. Oktober ist Internettag.

Wir checken E-Mails, Soziale Netzwerke, nutzen Internettelefonie; wir informieren uns und suchen die aktuellsten Informationen. Mittlerweile kann man fast alles im online erledigen Рob Reservierungen, Banking oder Einkäufe. Das Internet ist aus dem Alltag der meisten nicht mehr wegzudenken.

Was w√ľrden wir ohne das Internet machen? Diese Frage hat sRichter Friedemann by www.jugendfotos.deich sicher der eine oder andere schon gestellt ‚Äď sp√§testens, wenn es mal wieder Probleme mit der Internetverbindung gibt und man doch „ganz dringend“ online sein muss. Seit 1999 wird das World Wide Web einmal im Jahr gew√ľrdigt – am Internationalen Internettag, dem 29. Oktober.

Der Begriff Internet, ein morphologischer Mix aus dem urspr√ľnglichen Begriff „Interconnected Networks“, erm√∂glicht den weltweiten Austausch so schnell und einfach wie kein anderes Medium zuvor. Wahrscheinlich ist es das, was uns am Internet so fasziniert. Das Internet scheint das Medium der unbegrenzten M√∂glichkeiten zu sein. Neue Innovationen gibt es am laufenden Band.

Am 29. Oktober 1969 wurde in der University of California in Los Angeles die erste Nachricht √ľber zwei weit entfernte Rechner verschickt: „Log“ lautete die Botschaft, die erst beim zweiten Mal ankam. Beim ersten Versuch war die Verbindungen nach der Eingabe der ersten beiden Buchstaben abgebrochen. Es war die Geburtssstunde des Internets. Aus den groben technischen Entw√ľrfen in den Siebzigern, vorerst zu milit√§rischen und akademischen Zwecken gebraucht, wurde dann in den Neunziger Jahren das Internet, wie wir es heute kennen.

Das also noch relativ ‚Äújunge‚ÄĚ Internet legte innerhalb dieser kurzen Zeitspanne einen bahnbrechenden Siegeszug hin. Innerhalb nur weniger Jahre schaffte es ab Mitte der Neunziger den Sprung in immer mehr Unternehmen und Privathaushalte. Der gesch√§ftliche Nutzen des Internets wurde erkannt. Homepages boomten und die ersten Internetfirmen wurden gegr√ľndet. Jeder wollte einen Internetanschluss und¬† im heimischen Wohnzimmer wurde es bald unabk√∂mmlich.

Die Entwicklung, die das Internet in dieser nur sehr kurzen Zeit vorgelegt hat, ist erstaunlich und scheint kaum aufzuhalten. Heutzutage kann man sich kaum mehr ein größeres Unternehmen ohne Webpräsenz vorstellen. Kaum jemand besitzt keinen E-Mail-Account, keine Homepage oder kein Facebookprofil.

Das Internet ist aus dem heutigen Leben kaum mehr weg zu denken, ob nun beruflich oder privat. Es ist gleichzeitig Segen und Fluch. Es er√∂ffnet uns die tollsten M√∂glichkeiten, von √ľberall auf der Welt. Aber es bringt uns auch eine Menge √Ąrger, Stichworte: Spammails, Viren und endlose Datenschutzdebatten. Doch trotz allem ist und bleibt es eine der tiefsch√ľrfendsten und interessantesten technischen Neuheiten der letzten Jahrzehnte. Wir lieben das Internet einfach!

(Text: Julia Radgen, Foto: Richter Friedemann by www.jugendfotos.de)
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√úber den Autor

Ressortleiterin Gesellschaft

Julia Radgen lebt in Mainz und schreibt am liebsten √ľber Kultur- und Gesellschaftsthemen - und interessante Menschen. Sie ist Social Media-s√ľchtig und verzichtet nur freiwillig auf Internet und Handy, wenn sie zu einem Festival f√§hrt. Wenn sie gro√ü ist, will Julia mal Journalistin werden.

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