Konzert unterm Sternenzelt

Zur Veröffentlichung ihrer Single „Song For The Homeless“ tourten Cate Martin und Micha Holland von Cate‘s Leila durch Norddeutschland. Den krönenden Abschluss bildete ihr Konzert am 13. November 2011 im Hamburger Planetarium unter dem Motto: Cate‘s Leila on Stage – the stars above.


cates_leilaDie Bühne ist getaucht in magentafarbenes Licht, als „Cate‘s Leila“ die kleine Bühne des Planetariums betreten. Cate Martin, die Sängerin und Pianistin des Duos wirkt noch etwas schüchtern, bevor sie sich an ihr Instrument setzt. Doch sobald die ersten Töne des Klaviers erklingen, befinden sich die zwei in einer anderen Sphäre.Feine Melodien untermalen einen schwebenden Gesang, dessen Stärke gerade in den leisen Momenten liegt. Melancholisch singt Cate von der Suche nach einem Ort der Zuflucht und lässt den Zuhörer die Worte fühlen.

Micha Holland überzeugt währenddessen sowohl am E-Bass, als auch am Kontrabass und der Gitarre und unterstützt Cate gesanglich in den richtigen Momenten. Die Riffs gehen spielerisch von der Hand und beide Stimmen ergänzen sich. 

catesleila„Noch ein Singer/Songwriter-Konzert“ war der Auftritt jedoch nicht. Denn vor allem die Location war es, die die Musik nicht nur unterstrich, sondern auf ganz andere Ebenen hob. Mal kontrastierte ein Sonnenaufgang mit dissonanten Bassklängen, mal wurden gekonnt Projezierungen des Duos in den Nachthimmel eingeflochten.

Den Höhepunkt bildete der letzte Song, an dem weitere Gastmusiker beteiligt waren. Das Ensemble steuert im Verlauf des Songs mit Lichtgeschwindigkeit auf das Finale zu, wobei sich alle Energie im furios gespielten Trompetensolo entlädt. Die Erde scheint sich, verstärkt durch die Projezierungen am Himmelszelt des Planetariums, immer schneller zu drehen.

Nach gut eineinhalb Stunden beenden Cate Martin und Micha Holland gelöst und glücklich über den überwältigenden Abschluss ihre Tournee.

Seit 11.11.2011 ist die Single-Auskopplung „Song For The Homeless“ erhältlich, das Debütalbum „How The Light Gets In“, benannt nach dem Zitat Leonard Cohens, erscheint im Frühjahr 2012. Bis dahin versüßen „Cate‘s Leila“ mit ihren melancholischen Melodien definitiv so manche Winterstunden.

(Text: Ronja Heintzsch / Fotos: Add On Music; Ronja Heintzsch)

http://www.myspace.com/catesleila

Ronja H.

Konstruktive Kritik in bitterscharfen Kommentaren üben, die Welt bereisen, auf aktuelle Problematiken hinweisen - all dies sind Gründe, aus denen Ronja beschloss, sich dem Metier Journalismus zu verpflichten. Schließlich gibt es noch einige unaufgedeckte Watergate-Affären in dieser Welt.

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