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Buntes Sportjahr mit Frauen im Zentrum

Das Sportressort 2011 im Überblick

Im Mittelpunkt des Sportjahres 2011 stand sicherlich die Frauen-Fußball-WM im eigenen Land. Diesen Event bedachte back view im Sommer mit einem großen Titelthema, doch die Weltmeisterschaft wurde in einem bunten Sportjahr von vielen weiteren Themen und Texten umrahmt.

Die Fanfare zum Aufbruch ins Jahr 2011 bliesen die deutschen Handballer und Miriam Keilbach, die die Nationalmannschaft bei ihrer WM in Schweden beleuchtete. Die Tenniscracks folgten mit den Australian Open Ende Januar, bei der Rafael Nadal mal wieder seinem kraftraubenden Tennis Tribut zollen musste und einmal mehr mit Knieproblemen aufgeben musste. Jerome Kirschbaum schaute sich Anfang Februar dann in einer nÀchtlichen Fernsehaktion das Finale des Super Bowls an und rieb sich verwundert die Augen ob des riesig-inszenierten Brimboriums.

Die folgenden Wochen waren im Sportressort vom Fußball gefĂ€rbt. ZunĂ€chst beobachtete Tobias Wieland das LĂ€nderspiel zwischen Deutschland und Italien. Es folgte eine AusfĂŒhrung von Stefanie Hund, warum man den in der Republik meistgeliebten, aber auch meistgehassten FC Bayern MĂŒnchen nun einfach lieben muss.

Als dem Radfahrer Alberto Contador trotz DopingĂŒberfĂŒhrung Mitte Februar die Startlizenz erteilt wurde, war das Jerome Kirschbaum Grund genug, den Fußballreigen kurz zu unterbrechen und einen Artikel ĂŒber Doping im Radsport, aber auch in weiteren Teilen des Sports zu schreiben. Danach ĂŒbernahm der Sport um das runde Leder aber zunĂ€chst wieder das Zepter, als Miriam Keilbach die trotz akuter Abstiegssorgen vollends stoischen Bremer untersuchte. Jerome Kirschbaum zeichnete kurze Zeit spĂ€ter den abstrusen Trainerverschleiß in der Bundesliga nach.

Als im MĂ€rz 2011 Vitali Klitschko seinen großmĂ€uligen Kontrahenten Odlanier Solis in der ersten Runde auf die Bretter schickte, warf Jerome Kirschbaum einen Blick auf die grĂ¶ĂŸten BoxkĂ€mpfe und die schnellsten KO’s. Der April 2011 begann mit zwei Taugenichtsen aus MĂŒnchen, die als TorhĂŒter auszogen, um ihr GlĂŒck im in den Weiten rund um das bajuwarische Heimatland zu finden. Jerome Kirschbaum blickte auf die WerdegĂ€nge von Michael Rensing und Thomas Kraft. Am Ende desselben Monats stand die Eishockey-WM in der Slowakei an, es sollte ein Fest mit Sidney Crosby im Zentrum werden. Jerome Kirschbaum portrĂ€tierte den Superstar.

Die Zeichen standen im Mai 2011 auf Entscheidung: Patrick Schmid widmete sich dem sensationellen Titelgewinn des BVB, wĂ€hrend Miriam Keilbach ĂŒber den Pokalsieg des THW Kiel schrieb. Auch die French Open wurden von Patrick Schmid mit einem Text begleitet. Wenn sich Joseph Blatter und seine FIFA-Verwandten mal wieder von FettnĂ€pchen zu FettnĂ€pfchen schleppen, dann kommen bei back view auch schon mal zwei Artikel ĂŒber die Machenschaften des Fußball-Weltverbandes. Jerome Kirschbaum („Wölfe in Schafspelzen“) und auch Konrad Welzel („Leben wie bei Blatter`s„) trugen die traurige Wahrheit mit Humor.

Im Juni durfte die Vorfreude endlich in Jubelarien umgetauscht werden – die Frauen-WM stand an. Im eigenen Land. FĂŒr back view Grund genug, das Spektakel mit einem eigenen Titelthema auszustatten. Jerome Kirschbaum verfolgte das fröhliche Scheibenschießen mit einem WM-Ticker, der das tĂ€gliche Geschehen begleitete. Doch auch andere Großereignisse warfen ihre Schatten. So triumphierte Dirk Nowitzki in großartiger Heldenmanier in der NBA, Jerome Kirschbaum widmete der Meisterschaft rund um den deutschen Helden einen Artikel. Auch in Wimbledon trafen sich wieder GrĂ¶ĂŸen. Die Geschichte des prestigetrĂ€chtigen Tennisturniers zeichnete Jerome Kirschbaum nach.

Im weiteren Verlauf des Sommers stand mit der begonnenen Bundeligasaison weiter der Fußball im Fokus. PĂŒnktlich zum Kinofilm „Tom meets Zizou“ ĂŒber den Fußballfreigeist Thomas Broich schrieb Jerome Kirschbaum ĂŒber Querulanten im Fußballmikrokosmos. Dass Werder Bremen neben grĂŒnen Trikots auch grĂŒnen Strom fabrizieren kann, zeigte uns Nadine Ranger.
Die beiden deutschen Weltmeister Stefan Bradl und auch Sebastian Vettel begleitete jeweils Marlo Mintel mit einem Artikel im Oktober.

Mit Portugal, DĂ€nemark und Holland hat die deutsche Nationalmannschaft in der Auslosung Anfang Dezember eine wahrhaft starke Gruppe erwischt, das sonst so holde LosglĂŒck war fremdgegangen. Jerome Kirschbaum sieht in der angeblichen Todesgruppe auch eine Chance. Der SpĂ€therbst 2011 war die beste Profiphase des Lukas Podolski. „Prinz Poldi“ schoss seinen FC mit zahlreichen Toren auf Platz zehn. Marlo Mintel fragte sich, wie lange man in Köln noch die Abwerbungsversuche blocken kann.

Das Sportjahr 2012 bietet neben den jĂ€hrlichen Spektakeln wie Wimbledon, der Formel1-Weltmeisterschaft, BoxkĂ€mpfen und vielem mehr vor allem eine Fußball-Europameisterschaft. Die deutsche Mannschaft lechzt nach einem Titelgewinn, endlich sollen die ĂŒbermĂ€chtigen Spanier besiegt werden. Ein schwieriges Unterfangen, eins aber ist sicher: back view wird wieder die EM und zahlreiche weitere Großevents beobachten.


Der back view-JahresrĂŒckblick 2011

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(Text: Jerome Kirschbaum)
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Über den Autor

Ressortleiter Sport

Jerome Kirschbaum schreibt am liebsten ĂŒber Sport, wenn er denn nicht selbst auf einem Platz steht. Seit Oktober 2010 verdingt sich Jerome als Schreiberling fĂŒr back view, neben den LeibesĂŒbungen widmet er sich sich auch politischen Themen. Im wahren Leben musste Jerome zahlreiche Semester auf Lehramt studieren, um dann schlussendlich doch etwas ganz anderes zu werden.

Anzahl der Artikel : 118

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