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Zeichen setzen & Ignoranz stoppen!

Organisationen, die sich gegen den Einsatz von Kindersoldaten einsetzen

TagtĂ€glich werden hunderte Kinder als Soldaten eingesetzt. Leider ein Problem, ĂŒber das viel zu wenige Menschen tatsĂ€chlich aufgeklĂ€rt sind und bei dem leider zu oft wegsehen wird. Frei nach dem Motto: „Was nicht vor meinen eigenen Augen passiert, gibt es auch nicht.“

Zum GlĂŒck gibt es Organisationen, die ĂŒber den Einsatz von Kindersoldaten aufklĂ€ren und sich auch gegen den Einsatz von Kindersoldaten einsetzen. Es sind sogar sehr viele, von denen sich leider nicht alle einer großen Bekanntheit erfreuen und nicht alle in diesem Artikel Platz finden. Dennoch gebe ich hier einen Einblick in die vielen verschiedenen Einrichtungen.

Organisationen gegen Kindersoldaten

Antikriegsdenkmal vor dem UN-GebÀude in New York.

Die großen Tiere „Unicef“ und „Amnesty International“

Wohl eine der bekanntesten Organisiation ist „Unicef“. Diese Organisation bietet in vielerlei Hinsicht Nothilfe fĂŒr Kinder, unteranderem auch bei Kindersoldaten. „Unicef“ bietet den Kindern, die als Soldaten arbeiten mĂŒssen Alternativen, indem sie ihnen Bildung und das Erlernen eines Handwerks ermöglichen, um aus dem Krieg zu kommen. Eine Organisation, die das GlĂŒck hat, ihre Bekanntheit zum Vorteil nutzen zu können.

Eine weitere Organisation des gleichen Kalibers – sprich der gleichen Bekanntheit – ist „Amnesty International“. Diese setzt sich weltweit dafĂŒr ein, dass die Menschenrechte eingehalten werden. Darunter fĂ€llt also auch, dass Kinder das Recht haben auch Kinder zu sein und nicht arbeiten oder im Krieg kĂ€mpfen mĂŒssen. Eine Organisation, die auch ihre Bekanntheit steigert, in dem sie beispielsweise einen Filmpreis vergibt und so womöglich erreicht, dass fast jeder schonmal von ihr gehört hat. Einige mögen es unnötige Promotion nennen, andere nennen es notwendige Verbreitung eines Namens fĂŒr eine gute Sache.

Viele weitere kleine Organisationen

Rein gegen den Einsatz von Kindersoldaten richtet sich „Child Soldiers International“. Bei dieser Organisation sagt der Name schon alles. Sie setzten sich dafĂŒr ein, dass kein Mensch, der unter 18 ist, als Soldat arbeiten muss und dass Menschen, die Kindersoldaten einsetzen, ihre gerechte Strafe erhalten.

Nun kommt jedoch eine Kampagne, die ich Ihnen besonders ans Herz legen will. Denn die Partizipation an dieser Kampgne ist sehr einfach—gemeint ist der „Red Hand Day“. Der „Red Hand Day“ ist schon seit ĂŒber zehn Jahren ein Gedenktag, der an das Schicksal der Kinder erinnern soll, die als Kindersoldaten eingesetzt werden. In ĂŒber 50 LĂ€nder werden rote HandabdrĂŒcke gesammelt. Diese werden dann an Politiker ĂŒbergeben, um ein Zeichen zu setzen. Und damit sind nicht irgendwelche Politiker gemeint, sondern die ganz „hohen Tiere“. Dazu zĂ€hlen beispielsweise der deutsche BundesprĂ€sident oder sogar der UN-GeneralsekretĂ€r Ban Ki Moon. Wie bereits gesagt, ist die Partizipation sehr einfach. Jeder kann einen roten Handabdruck machen, um eine Zeichen zu setzen und die Ignoranz zu stoppen. Wie genau man mitmachen kann, steht auf der offiziellen Webseite des „Red Hand Day“: www.redhandday.org.

Begonnen hat diese Aktion in Deutschland und sie hat sich wie ein Lauffeuer ĂŒber den gesamten Globus verbreitet. Vorallem an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen wie UniveritĂ€ten gibt es Aktionen des „Red Hand Day“, denn es sind nicht nur Erwachsene, die ein Zeichen setzen sollen. Insbesondere sollen auch hier junge Menschen auf die MisstĂ€nde aufmerksam machen. Kinder helfen Kindern sozusagen. Wichtig ist jedoch: Jede Hand zĂ€hlt, egal von wem!

Es gibt also Einrichtungen die etwas gegen den Einsatz von Kindersoldaten tun. Die gesamte Last sollten jedoch nicht nur ihre Schultern tragen, denn diese Last ist viel zu groß. Durch Spenden oder eine „rote Hand“ kann jeder Helfen, denn keinem Kind sollte seine Kindheit genommen werden.

(Text: Ulrike Botha / Foto: „Stefan Steinacker“ www.jugendfotos.de, CC-Lizenz)
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