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US-Wahlen 2012? … WHATEVER!

Kommentar: Über die Unwichtigkeit der Präsidentschaftswahl

In wenigen Tagen steht die große Präsidentschaftswahl in Amerika an. Doch nicht jeder Mensch interessiert sich dafür. In einem Kommentar schreibt back view-Redakteurin Christin Hinze, warum die Wahl für Deutschland und sie unwichtig ist.

Romney versus Obama – der Kampf der „Giganten“ steht in den Startlöchern und lässt die ganze Welt nach Atem ringen. Nie sei eine Wahl spannender und knapper gewesen als diese. Sie entscheidet alles Kommende und ist für uns fast schon elementar! Aber wisst ihr was? – Das interessiert mich alles so sehr wie die letzte Wasserstands-Ablesung! Bevor ich mir meinen Kopf über Geschehnisse zerbreche, die mich nicht im entferntesten angehen, kümmere ich mich lieber um wichtigere Dinge.

Was könnte denn nur wichtiger als die US-Wahlen sein?!
Ganz einfach: Für das Studium lernen, meinen Kühlschrank füllen oder Erbsen durch einen Strohhalm ziehen. Meiner Meinung nach, sollten sich alle Leute mehr um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern, besonders unsere lieben Herrschaften im Bundestag. Deutschland sollte endlich damit anfangen, seine Schulden abzubauen und nicht auf andere Länder herabsehen.

Jeder hat eine Leiche im Keller

Es ist nur eine ganz vage Vermutung, doch könnte man bald denken, dass die US-Präsidentenwahl eine reine PR-Maschinerie sei und die politischen Absichten immer mehr in den Schatten rücken.
Es ist doch unterhaltsamer, sich zwei Mittvierziger anzusehen, die sich beiläufig bei Debatten in die „Pfanne hauen“, als ernstzunehmende Monologe zu verfolgen, in denen man im Nachhinein wenigstens weiß, woran man ist. Doch wahrscheinlich würde niemand mehr wählen gehen, wenn tatsächlich glaubhafte politische Absichten der einzelnen Kandidaten zu erkennen wären.

Gibt es einen besseren Kandidaten für das Amt?
Wie wäre es denn mit Mark Zuckerberg? Er hat etwas geschaffen, was an die ehemalige DDR in Deutschland erinnert. Facebook als moderne Form der Staatssicherheit – und keiner beschwert sich dagegen.
Ich würde sagen, der Mann hat alles erreicht! Er hat von den USA aus die ganze Welt erobert, er ist jung, er ist kreativ und er hat Macht. Für mich ist er mit seinem Unternehmen Facebook der heimliche Präsident der Vereinigten Staaten. Denn es hat alle Eigenschaften, welche ein Mitstreiter gerne hätte: Es ist in allen gesellschaftlichen Schichten beliebt und liegt nach über vier Jahren immer noch im Trend.

(Christin Hinze)
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Über den Autor

Christin Hinze
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