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Shrek der Dritte

Kinorezension

Endlich folgten auch die Macher von „Shrek“ dem in Hollywood gerade fĂŒhrenden Trend und produzierten einen dritten Teil ihrer Erfolgsgeschichte, der am Donnerstag in den deutschen Kinos anlief. Und als treuer Fan des liebenswerten grĂŒnen Ogers und seiner bezaubernden Prinzessin Fiona konnte man sich diese Gelegenheit natĂŒrlich nicht entgehen lassen. Doch worum geht es diesmal:

Shrek, der in den ersten beiden Teilen bereits zahlreiche Abenteuer erlebt hat und dabei immer wieder der einen oder anderen Katastrophe glimpflich entkommen ist, wird auch zu Beginn des dritten Teils vor eine – vielleicht sogar seine grĂ¶ĂŸte – Herausforderung gestellt: Der Froschkönig Harold, und gleichzeitig Fionas Vater, liegt im Sterben und beruft kurzerhand Shrek und Fiona zum neuen Königspaar von Far Far Away.

Eine gruselige Vorstellung fĂŒr Shrek, der sich seit langer Zeit wieder nach der Abgeschiedenheit und Ruhe des heimischen Sumpfes sehnt. Zu allem Überfluss Ă€ußert Fiona immer wieder Wunsch nach Kindern und offenbart ihm letztendlich sogar, dass sie schwanger ist.

Das alles ist selbst fĂŒr unseren Shrek zu viel: Zusammen mit seinen beiden treuesten GefĂ€hrten, Kater und Esel, macht er sich auf den Weg, um Artus, einen weit entfernten Cousin von Fiona und somit den letzten möglichen Thronfolger fĂŒr Far Far Away zu suchen. Doch anstelle eines tapferen und starken Ritters findet Shrek zu seinem Schrecken nur einen schmĂ€chtigen JĂŒngling, der sich tĂ€glich zum Gespött des gesamten Colleges macht, und selbst glaubt, er wĂ€re bereits als Verlierer auf die Welt gekommen. Doch Shrek bleibt unbeirrbar: Entschlossen packt er „Artie“ auf sein Schiff und versucht, ihn mit den schönsten und wildesten Geschichten von den Vorteilen des Königsseins zu ĂŒberzeugen, aber ihre Auseinandersetzung wird jĂ€h durch einen Schiffbruch beendet.

ZurĂŒck nach Far Far Away: WĂ€hrend Shrek und seine Begleiter bei dem pensionierten Zauberlehrer Merlin auf Rettung hoffen und sich dafĂŒr esoterischen Riten unterziehen mĂŒssen, hat der durchtriebene Prinz Charming die Zeit sinnvoll genutzt und eine Allianz gegen Shrek und Fiona geschmiedet. Innerhalb kĂŒrzester Zeit nimmt er den Palast und die Stadt fĂŒr sich ein – und dank eines Verrats gelingt es ihm sogar, Prinzessin Fiona und ihre Freundinnen gefangen zu nehmen.
Wie die Geschichte weiter geht und ob diesmal vielleicht das Böse siegen wird, schaut ihr euch am besten selbst im Kino an.

Fazit: Der dritte Teil beginnt nicht nur so viel versprechend wie seine beiden VorgĂ€nger, sondern bleibt es auch wĂ€hrend des gesamten Films. Die Witze sind so gut wie eh und je – besonders die MĂ€rchenfiguren sorgen dieses Mal fĂŒr die grĂ¶ĂŸten LachanfĂ€lle im Kinosaal – die zahlreichen Anspielungen werden immer scharfsinniger und dank Fiona und ihren MĂ€rchenprinzessinnen ist auch fĂŒr geballte Frauenpower gesorgt.

Der erwachsene Shrek-Fan kommt also ganz auf seine Kosten. Ob sich dieser Film jedoch fĂŒr ein sehr junges Publikum eignet, bleibt eine Frage fĂŒr sich. Außerdem wollen wir trotz dieses erneuten Erfolgs hoffen, dass es bei diesem dritten Teil bleiben wird – der einstige Zauber von Shrek könnte sonst ganz im Wahn um weitere Fortsetzungen untergehen.

(Text: Alexandra Pohl)
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