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„Freak City“ feiert die Deutsche Meisterschaft

Brose Baskets Bamberg Basketball Meister
Im 47. Pflichtspiel der Saison in der Basketball Bundesliga sicherten sich die Brose Baskets aus Bamberg die Deutsche Meisterschaft. Sie setzen sich gegen die Artland Dragons QuakenbrĂĽck im vierten Playoff-Finalspiel durch. „We are the champions“ hallt es zum etwa 24. Mal in dieser Nacht durch die Bamberger Innenstadt. 1:30 Uhr: Rund 8000 Fans können ihre Mannschaft gebĂĽhrend empfangen und feiern.

Jeder einzelne Spieler bedankt sich bei den Fans und der Mannschaft – im Gegenzug folgen Sprechchöre der Mitspieler und Anhänger. Aufbauspieler Steffen Hamann und FlĂĽgelspieler Ivan Pavic singen sich gegenseitig Ständchen und geben auch dem Publikum die Chance, einmal die Meisterschale zu berĂĽhren. Ganz nah bei den Fans; ganz nah also bei denen, die diesen Erfolg ĂĽberhaupt erst möglich gemacht haben. Denn mit einem Zuschauerschnitt von 6.717 Besuchern ist Bamberg auch in dieser Statistik an allen anderen Teams vorbeigezogen. Deutschlandweit sind die positiv verrĂĽckten Bamberger Basketballfans mittlerweile gefĂĽrchtet und haben der Stadt damit den Titel „Freak City“ verschafft. Mit Sätzen wie „best fans I`ve ever seen“ oder „ihr seid die geilsten Fans der Welt“ heizte die internationale Truppe um den Coach Dirk Bauermann die Stimmung in der oberfränkischen Domstadt immer weiter an.

ImageRĂĽckblick: Um 19.35 Uhr war Sprungball fĂĽr das vierte Spiel der Finalserie. Die Bamberger wollten unbedingt schon heute ihren Matchball ausspielen und damit ihre Meisterschaft unter Dach und Fach bringen. Zu Beginn des Spiels sah die Ausbeute jedoch etwas mager aus. 12:20 lagen sie nach dem ersten Viertel zurĂĽck. Doch dann drehte die Mannschaft allen voran Robert Garrett auf und ĂĽbernahm die FĂĽhrung. Die Euphorie auf dem Bamberger Maxplatz konnten auch kleinere Regenschauer nicht bremsen. Bis wenige Minuten vor dem Ende schien es ein klarer Sieg zu werden. Doch dann kam QuakenbrĂĽck mit schnellen und klaren Treffern noch einmal bis auf einen Punkt heran. Nur noch 12 Sekunden stehen auf der Uhr. 12 Sekunden in denen ein Korb der Artland Dragons fĂĽr den Sieg reichen könnte. Dem Maxplatz blieb die Luft im Halse stecken, als der Ball ein paar Mal den Ring des Bamberger Korbes berĂĽhrt. Doch dann die Erlösung, er prallt ab und die Brose Baskets sind Deutscher Meister. Die Spieler und Trainer fallen sich in QuakenbrĂĽck und die Fans in Bamberg in die Arme. Jubel und Freude hatten nun keine Grenzen mehr. „Freak City“ tobte, hupende Autos fuhren durch die Stadt, „We are the champions“ wird angespielt und die Mannschaft wird sehnsĂĽchtig erwartet.

Friedlich und ohne jegliche Zwischenfälle machte sich ganz Bamberg und Umgebung auf den Weg in die Innenstadt. Gemeinsam startete eine große Party unter freiem Himmel und keiner wollte nach Hause gehen, ohne die Spieler und Trainer noch einmal live gesehen zu haben. Als sie um 1:30 Uhr endlich ankommen und nach 2005 die zweite Meisterschaft feiern, ist der Jubel grenzenlos. Die Spieler tanzen auf der Bühne und jeder will sie und die Meisterschale wenigstens einmal berühren. Die Mannschaft und einige Fans zogen im Anschluss weiter in die Innenstadt und feierte noch bis weit nach Sonnenaufgang ihren Triumph.

(Text und Fotos: Konrad Welzel)


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Ăśber den Autor

Konrad Welzel
GrĂĽnder und Chefredakteur von back view

Konrad hat back view am 06. April 2007 gegrĂĽndet - damals noch in diesem sozialen Netzwerk StudiVZ. Mittlerweile tobt sich Konrad ganz gerne im Bereich Social Media aus und versteht Menschen ohne ein Facebook-Profil nicht - dafĂĽr ist er viel zu neugierig!!!

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