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Und wenn sie nicht gestorben sind …

Kritik zu “Maggies Plan” zur Cinelady im Juli

An diesem Abend für jede Dame diesmal nicht nur ein Glas Sekt, sondern sogar ein zweites umsonst, das man sich auch im Saal nachschenken lassen konnte. Natürlich gab es auch für jede Lady die neue Ausgabe der Maxi.

Free Refill und Gewinnspiele

Zudem konnte man sich vor Ort von zwei Tupper-Beraterinnen über die neuesten Angebote informieren und am Stand auch an einem Gewinnspiel teilnehmen. Zu gewinnen gab es diesmal ein Kochbuch von Tupperware mit regionalen Produkten, eine große verschließbare Schüssel, die sich sowohl für Bowle als auch Salate fürs nächste Grillfest eignet, und eine flache Form. Auch vom Cinestar selbst konnte man wieder zwei Eintrittskarten für die kommende Cinelady am 24. August gewinnen.

Umtausch ausgeschlossen

In der romantischen Komödie „Maggies Plan“ beginnt die Handlung da, wo sie in den meisten Liebesfilmen schon zu Ende ist, nämlich nachdem das Paar zusammenkam. Maggie ist glücklicher Single und möchte nun mit Mitte 30 endlich ein Kind bekommen. Da es mit Beziehungen nie länger als sechs Monate klappte, sucht sie nun nicht nach einem Vater, sondern einem Samenspender. In einem alten Bekannten scheint der richtige Spender gefunden zu sein und so wird alles auf einen Tag in vier Monaten geplant. Maggies Plan scheint auch zu klappen, würde ihr nicht durch einen Fehler bei der Gehaltsbuchung John über den Weg laufen. Von da an wird Maggie mehr und mehr klar, dass John der Vater ihres Kindes wird. Doch schon nach drei Jahren ist nichts mehr so, wie Maggie es sich vorgestellt hat und so versucht sie wiederum Schicksal zu spielen und John zu seiner Exfrau zurückzubringen. Doch soll diesmal Maggies Plan nicht funktionieren, denn sowohl John als auch seine Exfrau haben ihre eigenen Pläne …

Mein Fazit

Dieser Film unterscheidet sich sehr von den bekannten Liebesfilmen, die dann enden, wenn das Paar glücklich vereint ist. Hier geht die Geschichte weiter und man sieht, dass in einer Beziehung nicht alles rosig ist und es nun erst recht Hürden zu bewältigen gibt.

Die Charaktere erschienen mir ein wenig zu überzogen, um noch wirklich glaubwürdig zu sein. Die Klischees vom Mauerblümchen, intellektuellen Künstler und der bösen egozentrischen Ehefrau wurden hier so erfüllt, dass man sich nur schwer in die Personen hineindenken kann. Erst im Laufe des Films hat man das Gefühl, dass die Protagonisten menschlicher werden und nicht stur schwarz oder weiß sind.

Mit „Maggies Plan“ wurde ein netter Film für einen verregneten Abend auf dem Sofa geschaffen, jedoch kein Kassenschlager fürs Kino.

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Über den Autor

Johanna Weyrauther

Johanna ist gebürtige Bambergerin, hat hier auch Diplomgermanistik studiert und ist seit 1. April 2013 selbstständig. Für backview.eu schreibt sie, ebenso wie als freie Mitarbeiterin für Bamberg Stadt & Land, Filmkritiken.

Anzahl der Artikel : 12

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