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Do you speak european? – Generation Grenzenlos

Ist die Zukunft europäisch?

Europa wächst immer mehr zusammen. Nicht nur Politik und Kulturen, sondern auch die Arbeitsmärkte verschmelzen miteinander. 28 Mitgliedsländer und 24 Sprachen: Wer sich hier beweisen will muss fit und flexibel sein. Bist du bereit für ein Bewerbungsgespräch auf europäisch?

Generation grenzenlosLernen mit Croissant, Cafe au Lait und Blick auf den Eiffelturm

„Ich denke die Zusammenarbeit zwischen europäischen Ländern kann nur funktionieren, wenn die Kommunikation klappt.”  Laura, die zur Zeit eine zweijährige Ausbildung zur Industriekauffrau in Paris macht, war schon nach ihrem Abitur bewusst, dass sie ohne Fremdsprachenkenntnisse und viel Flexibilität schlechte Chancen auf ihren Traumjob haben würde. Nach ihrem Abschluss in Paris möchte sie noch zusätzlich in London studieren. „Ich hoffe, dass ich so die erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen vermittelt bekomme, um im europäischen Wirtschaftsraum erfolgreich tätig zu sein”, sagt die 20-Jährige während einer, ihrer kurzen Lernpausen die sie während ihrer Prüfungswoche hat.

Wie, Sie waren noch nie im Ausland?

Paris, London – Laura scheint erkannt zu haben, was auch vielen anderen Schülern und Studenten immer bewusster wird: mit lediglich dem Schul-  oder Studienabschluss in der Tasche kommt man heute nicht mehr weit. Immer mehr Firmen haben Englisch als Betriebssprache eingeführt, unter ihnen Daimler- Chrysler, Siemens und die Deutsche Bank. Wer in seinem Lebenslauf keine Auslandsaufenthalte, herausragenden Englisch-, Französisch- oder Spanischnoten angeben kann, hat in vielen Fällen schon verloren, bevor er überhaupt erst zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde.

Eintrittskarte mit zwei kleinen Buchstaben

Dass dieser neue, europäische Wind der durch immer mehr Firmen zu wehen scheint auch nicht an den Bildungsministern vorbeigegangen ist, zeigt die derzeitige Durchsetzung des Bolognaprozesses. In ganz Europa wurden demnach die Hochschulabschlüsse  auf Bachelor und Master umgestellt, um international vergleichbare Abschlüsse zu erhalten. Hat man als deutscher Student dann seinen BA oder MA  erstmal in der Tasche, liegt einem ganz Europa zu Füßen- so zumindest die Hoffnung der Bildungsminister. Die Wahrheit sieht nicht ganz so rosig und einfach aus. Durchgesetzt haben sich Bachelor und Master dennoch. Zwangsläufig.

250.000 Europässe Mobilität beantragt

Die gesammelte Berufs- und Sprachkenntnis kann man sich im so genannten „Europass”, der von der Europäischen Kommission erstellt wurde, attestieren lassen. Im Vordergrund dieser Idee steht die länderübergreifende Transparenz der Schul- oder Berufsbildung. Je nach individueller Ausbildung, Sprachkompetenz und sonstigen Verdiensten im bisherigen Lebenslauf kann man sich diese in verschiedenen internationalen Dokumenten attestieren lassen und sich dann in ganz Europa bewerben, ohne dem Arbeitgeber in Spanien umständlich erklären zu müssen, was so ein „Abitur” denn nun eigentlich sein soll.

Neugierig geworden?
-      Infos zum Europass und Onlineformulare: http://www.europass-info.de/



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Kommentare (1)

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    Andere Möglichkeit: Bayern, Sachsen und Österreich befreien NRW und Berlin von den fremden Invasoren. Ungarn, Tschechen und Slowaken dürfen gerne mithelfen. Dabei gilt es zu verhindern, dass die grenzenlosen Vorarbeiter des grenzenlosen Finanzkapitals und grenzenlosen Krieges, nämlich die Papisten und Lutheraner, nicht zusammen mit Großbankstern, Globalkonzernmanagern, Massenmedienfunktionären und Antifanten dazwischenfunken. Eben dies ist auch in München schon mehrfach gegen die Bodenständigen amtlich gefördert praktiziert worden. Eine Miriam Heigl leitet eine antidemokratische mit Orwellschem Newspeak betitelte Fachstelle für Demokratie” im Rathaus, die vorher Fachstelle gegen Rechtsradikalismus” hieß. Wer nicht auch links ist, ist herzlos; wer nicht auch rechts ist, hat kein Ich und kein Wir, sondern empfindet mangels eigener natürlicher Begabung das gleichmacherische staatliche Programmiertwerden zu einem Klon als Bereicherung. In München haben am Sonnabend 2500 fremdprogrammierte Sklavenhirne des grenzenlosen Hochfinanzfaschismus gegen 250 naturbegabte und heimatkulturelle Bodenständige gebrüllt, überwiegend wie immer bezahltermaßen.

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Über den Autor

Antje ist seit Ende 2016 Mitglied bei backview.eu. Sie studiert Medienwissenschaften in Köln.

Anzahl der Artikel : 19

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