backview.eu http://backview.eu Online Journalismus von jungen Medienmachern Sun, 29 Jan 2017 10:20:05 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.8 Abenteuer im Zauberwaldhttp://backview.eu/abenteuer-im-zauberwald/ http://backview.eu/abenteuer-im-zauberwald/#comments Sat, 28 Jan 2017 15:54:15 +0000 http://backview.eu/?p=26097 Abenteuer im Zauberwald

Kaum fällt der erste Schnee, kuschelt man sich gemütlich aufs Sofa und stöbert im Märchenschatz. Eine wahre Fundgrube bieten die DEFA-Märchen, die viele sicher aus ihrer Kindheit kennen. Obwohl man mit den DEFA-Märchen zunächst nur „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ verbindet, gibt es noch eine große Auswahl an weiteren – vor allem auch russischen – Märchen, die man unbedingt gesehen haben sollte.[divide]

Ein solches Märchen ist „Abenteuer im Zauberwald“, das den Untertitel „Väterchen Frost“ trägt. Hier findet man nicht wie sonst eine Märchenverfilmung, sondern eine Verflechtung mehrerer russischer Märchenfiguren zu einer Geschichte. Eines der Märchen ist – wie der Untertitel verrät – „Väterchen Frost“.

Ursprünglich sollte nur dieses Märchen verfilmt werden, jedoch wurden auch Elemente der Märchen „Iwan der Bär“ und „Der alte Steinpilz“ aufgegriffen. Auch dabei ist die bekannte Hexe „Baba Jaga“.

Und wenn sie nicht gestorben sind …

Protagonist dieses Märchens ist Iwan, der zwar ein guter Mensch, aber leider zu sehr von sich und seinem Erscheinungsbild überzeugt ist. Dieser möchte in die Welt hinausziehen, legt sich mit Räubern an und trifft schließlich auf die schöne Nastja. Diese wird von ihrer Stiefmutter und Stiefschwester als Magd gehalten und soll später im Wald vom Vater ausgesetzt werden, wo Väterchen Frost sie aufnimmt. Iwan verliebt sich in das schöne Mädchen, das ihn jedoch aufgrund seiner Art nicht so recht leiden mag und ihm daher einen Eimer über den Kopf stülpt. In diesem Moment verwandelt sich Iwan in einen Bären und flieht. Bis die zwei jungen Menschen zueinander finden gibt es noch allerlei Hindernisse zu überwinden. Nicht zuletzt die alte Baba Jaga versucht ihnen Steine in den Weg zu legen.

Brüder Grimm

Einige Szenen kommen einem bekannt vor, wenn man die Hausmärchen der Brüder Grimm kennt. So erinnert die Geschichte von „Väterchen Frost“ an „Frau Holle“ und die Begegnung mit Baba Jaga an „Hänsel und Gretel“.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass der Film bereits 1964 erschien, als man mit sogenannten Special-Effects noch nicht dienen konnte. Daher werden demjenigen, der diese Märchen zum ersten Mal sieht, vieles einfach und schlicht erscheinen. Aber genau so müssen Märchen sein, denn sie sollen die Fantasie anregen. Die Figuren sind natürlich sehr in schwarz und weiß gehalten, trotzdem kann man mit dem armen Mädchen Nastja mitfühlen und über einige Szenen wirklich lachen.

Abenteuer im Zauberwald

Mit „Abenteuer im Zauberwald – Väterchen Frost“ hält ein Klassiker der Märchenverfilmungen endlich Einzug ins heimische Wohnzimmer. Viele Generationen können sich nun gemeinsam mit einer heißen Schokolade in der verschneiten Winterzeit auf diesen Film freuen.

Informationen zum Film Abenteuer im Zauberwald

Märchen-Klassiker
Abenteuer im Zauberwald – Väterchen Frost
Blu-ray für 12,99 Euro
DVD für 9,99 Euro
Produktionsjahr: 1964
Spieldauer: 80 Minuten
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren

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Abenteuer im Zauberwald

Kaum fällt der erste Schnee, kuschelt man sich gemütlich aufs Sofa und stöbert im Märchenschatz. Eine wahre Fundgrube bieten die DEFA-Märchen, die viele sicher aus ihrer Kindheit kennen. Obwohl man mit den DEFA-Märchen zunächst nur „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ verbindet, gibt es noch eine große Auswahl an weiteren – vor allem auch russischen – Märchen, die man unbedingt gesehen haben sollte.[divide]Ein solches Märchen ist „Abenteuer im Zauberwald“, das den Untertitel „Väterchen Frost“ trägt. Hier findet man nicht wie sonst eine Märchenverfilmung, sondern eine Verflechtung mehrerer russischer Märchenfiguren zu einer Geschichte. Eines der Märchen ist – wie der Untertitel verrät – „Väterchen Frost“.Ursprünglich sollte nur dieses Märchen verfilmt werden, jedoch wurden auch Elemente der Märchen „Iwan der Bär“ und „Der alte Steinpilz“ aufgegriffen. Auch dabei ist die bekannte Hexe „Baba Jaga“.

Und wenn sie nicht gestorben sind …

Protagonist dieses Märchens ist Iwan, der zwar ein guter Mensch, aber leider zu sehr von sich und seinem Erscheinungsbild überzeugt ist. Dieser möchte in die Welt hinausziehen, legt sich mit Räubern an und trifft schließlich auf die schöne Nastja. Diese wird von ihrer Stiefmutter und Stiefschwester als Magd gehalten und soll später im Wald vom Vater ausgesetzt werden, wo Väterchen Frost sie aufnimmt. Iwan verliebt sich in das schöne Mädchen, das ihn jedoch aufgrund seiner Art nicht so recht leiden mag und ihm daher einen Eimer über den Kopf stülpt. In diesem Moment verwandelt sich Iwan in einen Bären und flieht. Bis die zwei jungen Menschen zueinander finden gibt es noch allerlei Hindernisse zu überwinden. Nicht zuletzt die alte Baba Jaga versucht ihnen Steine in den Weg zu legen.

Brüder Grimm

Einige Szenen kommen einem bekannt vor, wenn man die Hausmärchen der Brüder Grimm kennt. So erinnert die Geschichte von „Väterchen Frost“ an „Frau Holle“ und die Begegnung mit Baba Jaga an „Hänsel und Gretel“.Natürlich darf man nicht vergessen, dass der Film bereits 1964 erschien, als man mit sogenannten Special-Effects noch nicht dienen konnte. Daher werden demjenigen, der diese Märchen zum ersten Mal sieht, vieles einfach und schlicht erscheinen. Aber genau so müssen Märchen sein, denn sie sollen die Fantasie anregen. Die Figuren sind natürlich sehr in schwarz und weiß gehalten, trotzdem kann man mit dem armen Mädchen Nastja mitfühlen und über einige Szenen wirklich lachen.

Abenteuer im Zauberwald

Mit „Abenteuer im Zauberwald – Väterchen Frost“ hält ein Klassiker der Märchenverfilmungen endlich Einzug ins heimische Wohnzimmer. Viele Generationen können sich nun gemeinsam mit einer heißen Schokolade in der verschneiten Winterzeit auf diesen Film freuen.

Informationen zum Film Abenteuer im Zauberwald

Märchen-Klassiker Abenteuer im Zauberwald – Väterchen Frost Blu-ray für 12,99 Euro DVD für 9,99 Euro Produktionsjahr: 1964 Spieldauer: 80 Minuten FSK: Freigegeben ab 6 Jahren

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BLICK IN DIE ZUKUNFThttp://backview.eu/blick-in-die-zukunft/ http://backview.eu/blick-in-die-zukunft/#comments Thu, 26 Jan 2017 15:36:29 +0000 http://backview.eu/?p=26090 Blick in die Zukunft

Blick in die Zukunft

Klimawandel

Anna Luther schreibt über unseren Lebenswandel im Klimawandel:

Nachhaltig und sozial mit Wasser wirtschaften, sehen die Vereinten Nationen als wichtige Aufgabe für die Zukunft an. Gerade der Klimawandel aber könnte die ungleiche Verteilung des Trinkwassers auf der Erde verschärfen.

Zukunftsvisionen im FilmÜber Zukunftsvisionen im Film schreibt Stephan Raab:

Wie sieht unsere Zukunft aus? Diese Frage hat Schriftsteller und Regisseure seit jeher beschäftigt. In ihren Zukunftsvisionen führen sie dem Zuschauer ihre Vorstellung von der Zukunft vor Augen.

ZukunftIn einem zweiten umfassenden Artikel widmet sich Stephan Raab der Geschichte der Zukunft:

„Wird´s besser? Wird´s schlimmer?, fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich“, dichtete einst Erich Kästner. Krisen, Kriege und die zunehmende Polarisierung der Welt sind schwierige Aussichten für das neue Jahr. Eine Prognose über die Zukunft der Zukunft.

(Foto: Marc Tirl by jugendfotos.de)

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Blick in die Zukunft

Blick in die Zukunft

Klimawandel

Anna Luther schreibt über unseren Lebenswandel im Klimawandel:

Nachhaltig und sozial mit Wasser wirtschaften, sehen die Vereinten Nationen als wichtige Aufgabe für die Zukunft an. Gerade der Klimawandel aber könnte die ungleiche Verteilung des Trinkwassers auf der Erde verschärfen.
Zukunftsvisionen im FilmÜber Zukunftsvisionen im Film schreibt Stephan Raab:
Wie sieht unsere Zukunft aus? Diese Frage hat Schriftsteller und Regisseure seit jeher beschäftigt. In ihren Zukunftsvisionen führen sie dem Zuschauer ihre Vorstellung von der Zukunft vor Augen.
ZukunftIn einem zweiten umfassenden Artikel widmet sich Stephan Raab der Geschichte der Zukunft:
„Wird´s besser? Wird´s schlimmer?, fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich“, dichtete einst Erich Kästner. Krisen, Kriege und die zunehmende Polarisierung der Welt sind schwierige Aussichten für das neue Jahr. Eine Prognose über die Zukunft der Zukunft.
(Foto: Marc Tirl by jugendfotos.de)

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Zukunftsvisionen im Filmhttp://backview.eu/zukunftsvisionen-im-film/ http://backview.eu/zukunftsvisionen-im-film/#comments Thu, 26 Jan 2017 15:15:25 +0000 http://backview.eu/?p=26077 Zukunftsvisionen im Film

Wie sieht unsere Zukunft aus? Diese Frage hat Schriftsteller und Regisseure seit jeher beschäftigt. In ihren Zukunftsvisionen führen sie dem Zuschauer ihre Vorstellung von der Zukunft vor Augen.

[divide]

Die Zeitmaschine

„Drei Dimensionen stehen dem Menschen offen. In die vierte, die Zeit kann er noch nicht vordringen“. In „Die Zeitmaschine“ reißt der Wissenschaftler George Wells vom 5. Januar 1900 bis zum 12. Oktober 802.701. Dabei trifft er auf eine verstörende Zukunft.

Die Reise zum Mond
„Ein kleiner Schritt für einen Menschen ein großer Schritt für die Menschheit“, so sagte es Neil Armstrong am 21. Juli 1969 als er als erster Mensch den Mond betrat. Schon 1902 in einem der ersten Filme überhaupt schickte der französische Regisseur Georges Méliès eine Gruppe von Astronauten auf den Mond.

2001: Odysee im Weltraum

„Mein Gott es ist voller Sterne“ – seit diesem Zeitpunkt reist die Menschheit durch das Weltall, auf wichtiger Mission im Jahre 2001.

Stark IV: Zurück in die Gegenwart

„Wir begegnen hier einer primitiven und verrückten Kultur. Viele Bräuche und Sitten werden uns unbekannt vorkommen“. Knapp hundert Jahre später kehrt die Besatzung der Enterprise in die Gegenwart von 1986 zurück, um die Zukunft zu retten.

Traumschiff Suprise - Periode 1

"Ein Fieberthermometer mit Vibrationsalarm!" – "Das ist der Beweis! Dieser Mann kommt aus der Zukunft!“, so ein Dialog aus dem nicht ganz ernst gemeinten Film von Michael Bully Herbig. Eine durchgedreht schräge Truppe um Kaptain Kirk und Mr. Spook macht sich daran durch die Zeit zu reisen und die Welt zu retten.

 

Metropolis:

„Und wo sind die Menschen, Vater, deren Hände Deine Stadt erbauten?" - "Wo sie hingehören!" In seinem Klassiker entwirft der Regisseur Fritz Lang in den 1920er Jahren eine düstere Vision unseres Lebens auf der Erde.

Blade Runner:

"Wir wußten nicht, wieviel Zeit uns noch bleibt. Aber egal, wer tut das schon“. Harrison Ford nimmt uns mit in das dunkle Los Angeles von 2019.

1984

 

"Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke.“

Wer diese Filme nicht gesehen hat, Big Brother sieht alles. George Orwell entwirft eine Zukunft die von Überwachung und Unterdrückung der Gedanken geprägt ist.  

Der 200 Jahre Mann

„Ich würde lieber als Mensch sterben, als in alle Ewigkeit weiterzuleben als eine Maschine.“ Im Jahre 2005 hat jeder Haushalt einen Haushaltsroboter, doch der Roboter Andrew möchte mehr sein und ein Mensch werden, wofür er aber 200 Jahre benötigt.

 

Zurück in die Zukunft

 

„Jaaa, da passierte es, am 5. November 1955. – Keine Ahnung, was ist da passiert? – An dem Tag hab ich die Zeitreisen erfunden.“ Am 21. Oktober 2015 um 16:29 kam McFly endlich auch in unserer Zeit an und wurde von Fans aus aller Welt begeistert empfangen.

Jeder stellt sich die Zukunft anders vor, mal bunt mal besser, mal schlechter, mal ganz skurril. Es gilt mit Albert Einstein: „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“

 

(Foto: Dominik Aukschlat by jugendfotos.de)

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Zukunftsvisionen im Film

Wie sieht unsere Zukunft aus? Diese Frage hat Schriftsteller und Regisseure seit jeher beschäftigt. In ihren Zukunftsvisionen führen sie dem Zuschauer ihre Vorstellung von der Zukunft vor Augen.[divide]Die Zeitmaschine „Drei Dimensionen stehen dem Menschen offen. In die vierte, die Zeit kann er noch nicht vordringen“. In „Die Zeitmaschine“ reißt der Wissenschaftler George Wells vom 5. Januar 1900 bis zum 12. Oktober 802.701. Dabei trifft er auf eine verstörende Zukunft.Die Reise zum Mond „Ein kleiner Schritt für einen Menschen ein großer Schritt für die Menschheit“, so sagte es Neil Armstrong am 21. Juli 1969 als er als erster Mensch den Mond betrat. Schon 1902 in einem der ersten Filme überhaupt schickte der französische Regisseur Georges Méliès eine Gruppe von Astronauten auf den Mond.2001: Odysee im Weltraum„Mein Gott es ist voller Sterne“ – seit diesem Zeitpunkt reist die Menschheit durch das Weltall, auf wichtiger Mission im Jahre 2001.Stark IV: Zurück in die Gegenwart„Wir begegnen hier einer primitiven und verrückten Kultur. Viele Bräuche und Sitten werden uns unbekannt vorkommen“. Knapp hundert Jahre später kehrt die Besatzung der Enterprise in die Gegenwart von 1986 zurück, um die Zukunft zu retten.Traumschiff Suprise - Periode 1 "Ein Fieberthermometer mit Vibrationsalarm!" – "Das ist der Beweis! Dieser Mann kommt aus der Zukunft!“, so ein Dialog aus dem nicht ganz ernst gemeinten Film von Michael Bully Herbig. Eine durchgedreht schräge Truppe um Kaptain Kirk und Mr. Spook macht sich daran durch die Zeit zu reisen und die Welt zu retten. Metropolis: „Und wo sind die Menschen, Vater, deren Hände Deine Stadt erbauten?" - "Wo sie hingehören!" In seinem Klassiker entwirft der Regisseur Fritz Lang in den 1920er Jahren eine düstere Vision unseres Lebens auf der Erde.Blade Runner: "Wir wußten nicht, wieviel Zeit uns noch bleibt. Aber egal, wer tut das schon“. Harrison Ford nimmt uns mit in das dunkle Los Angeles von 2019.1984 "Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke.“Wer diese Filme nicht gesehen hat, Big Brother sieht alles. George Orwell entwirft eine Zukunft die von Überwachung und Unterdrückung der Gedanken geprägt ist.  Der 200 Jahre Mann„Ich würde lieber als Mensch sterben, als in alle Ewigkeit weiterzuleben als eine Maschine.“ Im Jahre 2005 hat jeder Haushalt einen Haushaltsroboter, doch der Roboter Andrew möchte mehr sein und ein Mensch werden, wofür er aber 200 Jahre benötigt. Zurück in die Zukunft  „Jaaa, da passierte es, am 5. November 1955. – Keine Ahnung, was ist da passiert? – An dem Tag hab ich die Zeitreisen erfunden.“ Am 21. Oktober 2015 um 16:29 kam McFly endlich auch in unserer Zeit an und wurde von Fans aus aller Welt begeistert empfangen.Jeder stellt sich die Zukunft anders vor, mal bunt mal besser, mal schlechter, mal ganz skurril. Es gilt mit Albert Einstein: „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ (Foto: Dominik Aukschlat by jugendfotos.de)

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Morgen war alles andershttp://backview.eu/geschichte-der-zukunft/ http://backview.eu/geschichte-der-zukunft/#comments Thu, 26 Jan 2017 15:15:24 +0000 http://backview.eu/?p=26079 Zukunft

„Wird´s besser? Wird´s schlimmer?, fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich“, dichtete einst Erich Kästner. Krisen, Kriege und die zunehmende Polarisierung der Welt sind schwierige Aussichten für das neue Jahr. Eine Prognose über die Zukunft der Zukunft.[divide]

Haben wir überhaupt eine Zukunft?

„Was ist Zeit? Wenn mich niemand danach fragt, so weiß ich es. Will ich es aber einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht“, bekannte einst Bischoff Augustinus von Hippo.

Zeit ist eine Grundeinheit der Physik. Sie bestimmt, wann wir was tun, sie definiert unseren Alltag. Sie bestimmt, wann wir arbeiten, leben und lieben.

Aber was ist Zeit? „Ein Augenblick, ein Stundenschlag, tausend Jahre sind ein Tag“. Aber vielleicht auch mehr oder weniger. Physikalisch wird Zeit anders als die Dimensionen  Raum und Masse über die Hilfsdefinition Licht gemessen. Vereinfacht gesagt ist Zeit etwa die Strecke von 300.000 Kilometern, die Licht pro Sekunde zurücklegt. Zeit ist Bewegung, die ohne Raum für uns nicht wahrnehmbar ist, die Raumzeit. Das Zwillingsparadoxon zeigt: Reist man mit Lichtgeschwindigkeit um die Erde, so vergeht die Zeit im Weltall langsamer als auf dem Planeten. Gemäß der Formel E=mc² wären somit sogar Zeitreisen in die Zukunft möglich. Sergei Konstantinowitsch Krikaljow reiste physikalisch gesehen als Kosmonaut, der 784 Tage an Bord der Mir verbrachte, 1/50 Sekunde in die Zukunft

Wäre die Erdgeschichte eine Uhr mit 24 Stunden, so erschiene der Mensch etwa drei Sekunden vor Mitternacht. Verglichen mit der durchschnittlichen Aufmerksamkeitsspanne von acht Sekunden ist dies selbst im digitalen Zeitalter sehr wenig. Augustinus sah die Konstrukte Vergangenheit und Zukunft nur als Erinnerrungen und Erwartungen in der Gegenwart an. Allein für das göttliche gebe es nur die Gegenwart, ohne Anfang und Ende.  Aber der Mensch war sich seiner Zeit schon immer voraus. Reisen wir zurück in der Zukunft durch die Geschichte der Zeit.

Zukunft

Zukunft war gestern

Am Anfang war die Erde Wüste und leer. Dann am sechsten Tag schuf Gott den Menschen. Bald, nach dem er vom Baum der Erkenntnis genascht hatte, begann der Fortschritt und der Mensch schritt voran, die Welt zu besiedeln.

Anfangs noch als Jäger und Sammler ruhte der Mensch in sich selbst, wie der französische Philosoph Jean Jacques Rousseau den Naturzustand beschreibt. Aber bald wurde der Mensch dem Mensch zum Wolf, wie sein geistiger Kollege Thomas Hobbes feststellte. Das Nahrungsangebot wurde knapper. Die wachsende Menschheit bemerkte, dass es so nicht weiter gehen konnte und wurde sesshaft. Angewiesen auf die Zyklen der Natur, war es höchste Zeit diese zu studieren. Erst die Fähigkeit, die Zeit einzuteilen, machte es möglich in die Zukunft zu denken, langfristiger zu planen und Hochkulturen entstehen zu lassen. Aber man dachte nicht bis zum Ende. Geschichte wiederholt sich.

Viel eher galt die Auffassung eines zyklischen Geschichtsbildes, das aus einem ewigen Wechsel aus Werden und Vergehen, aus Hochzeit und Verfall besteht. Bis heute beginnt in Japan mit jedem neuen Kaiser eine neue Zeitrechnung. Einige Apokalyptiker waren sicher enttäuscht, als am 22.12.2012, dem Ende des Maya Kalenders, die Erde nicht unterging, sondern das Leben auch im neuen Baktun weitergeht. Aber das war erst der Anfang vom Ende.  Die nächsten Weltuntergangstermine stehen bereits fest: wie zum Beispiel 2017, 2019 oder 2022

Es geht also immer weiter und doch dem Ende zu, dachte man im Mittelalter. Der Kirchenvater Aurelius Augustinus war einer der ersten, die das Zeitgefühl revolutionierten. Man ging davon aus, dass sich seit der Erbsünde die Welt im Niedergang und Verfall befände.

Kriege und Hungersnöte, Pest und Armut wurden als göttliche Strafen gesehen. Die Menschen, so meinte Augustinus, könnten nur ein zeitliches unvollkommenes Gesetz dem entgegensetzen. Man dachte nicht an die Zukunft, was hatte sie schon für einen zu bieten. Man sah in dieser Welt keine große Zukunft, hoffte man doch auf die göttliche Erlösung am Ende der Zeit.

Wir glauben an die Zukunft

Ein besseres Leben, als das, in welches man hineingeboren wurde, schien utopisch, ein Nirgendort, der nicht existierte. Doch mit Ende des Mittelalters begann man vermehrt nach diesen Orten zu suchen. Entdecker erkundeten die Welt, Wissenschaftler brachten neue Erkenntnisse, Erfinder schufen neue Technologien. „Eine Veränderung bewirkt eine neue Veränderung“, wie der italienische Philosoph Nicolo Macchiavelli formulierte. Das Schicksal schien sich zu wenden, eine Zeitenwende setze ein, der Mensch nahm das Schicksal selbst in die Hand.

„Das war schon immer so. Das war noch nie anders. Da kann ja jeder kommen.“

Die Grundsätze der Verwaltung nach dem Juristen Karl August Bettermann verloren ihren Bestand. Heute ist morgen schon gestern. Im viktorianischen Zeitalter war jeder Tag anders und die großen Erfinder und Denker gaben sich die Klinke in die Hand. Zum ersten Mal konnten die Menschen einen rasenden Wandel und Fortschritt zu ihrer Lebzeiten erleben. Aus der Hoffnung auf eine bessere Zeit nach der Zeit, wurde der Glaube an eine immer bessere Zukunft.

Im Sinne des „White Man’s Burden“ oder der „Mission Civilisatrice“ sahen es die Kolonialherren sogar als ihre Pflicht, an den „Fortschritt“ die „Zivilisation“ den vermeintlich „ primitiven Völkern“ zu bringen und sie in diesem Sinne zu „erziehen“.  Die Industriestaaten galten im kolonialen Verständnis als das Vorbild, dem es unbedingt zu folgen gelte, stets nach dem Credo: Technologien führen zu neuen Möglichkeiten, die wieder neue noch bessere Technologien schaffen. Alles Handeln geschieht im Sinne des Fortschritts und Wachstums für eine bessere Zukunft.

Die Zukunft schreitet immer schneller fort  

Nach wie vor propagiert Silicon Valley auf jedes menschliche Problem gäbe es eine technische Lösung. Die Erfolge lassen sich sehen, müssen sie doch fassbar sein in einer Welt die immer unfassbarer zu werden scheint. Bereits heute gibt es Unternehmen, die ohne menschliche Mitarbeiter und Gebäude virtuell und nur als Code existieren. Algorithmen bestimmten den Takt einer neuen Zeit. Diese Zeit scheint immer schneller zu laufen, vielleicht läuft sie uns gar davon. Apps und digitale Helfer sparen immer mehr Zeit, die wir immer weniger haben. Die technische Welt verlangt eine immer größere Bildung, um noch Schritt zu halten.

Setzt sich die technische Entwicklung in diesem Tempo fort, so müsste  2062 etwa die Hälfte der Weltbevölkerung permanent in Schulen und Universitäten lernen, um den Fortschritt noch zu beherrschen. „Wir haben die Geschwindigkeit erfunden, doch innerlich sind wir stehen geblieben“, kritisierte Charlie Chaplin einst die Vision eines Fortschritts um jeden Preis. Eine Flut an Informationen rollt auf die Zukunft zu. „Du kannst keine Wellen stoppen, aber du kannst lernen, auf ihnen zu surfen", ermutigt Yogi Swami Satchitananda.

In Zukunft wird die Digitalisierung mit ihren Versprechungen und Verunsicherungen sicher eine wichtige Rolle in unserem Alltag spielen. Allerdings: Zukunft ist nicht gleich Fortschritt.

„Man muss beim Fortschritt immer fragen: Wo willst du hin?“, wie der Politiker Manfred Rummel mahnt. Aber wie sieht unsere Zukunft aus, wenn viele in der Gegenwart sich nach der Vergangenheit sehnen?

Gottfried Hegel sieht die Weltgeschichte als einen Geist, der sich seiner Freiheit bewusst wird. Nach dem Ende des Kalten Krieges waren die Erwartungen hoch, die Demokratie würde sich nun überall durchsetzen, das Ende der Geschichte sei erreicht. Knapp 25 Jahre danach wurden die Hoffnungen auf eine friedvolle Zukunft aber durch eine konfliktreiche, unsichere Gegenwart eingeholt.

Internationaler Terrorismus, Migration, der Klimawandel und die wachsende Polarisierung der Welt verunsichern. Neue politische Kräfte versprechen einfache, schnelle Lösungen, beschwören „die gute alte Zeit“. „Aber mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft. Denn in ihr gedenke ich zu leben“, gibt Albert Einstein zu Bedenken.

Was haben wir für eine Zukunft?

Was die Zukunft bringt, ist ungewiss, darum soll die Wissenschaft Gewissheit schaffen und für Sicherheit sorgen. Aber das Paradoxon der Unsicherheit besagt, der Versuch, Unsicherheit mit Sicherheit zu begegnen schafft Unsicherheit. Dabei darf Unsicherheit nicht mit Risiko verwechselt werden, bedeutet dies doch nicht mehr, als das wir etwas nicht sicher wissen, oder wie Schriftsteller Antoine de Saint Exupery es ausdrückt: „Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“ Zwar können aus der Vergangenheit wichtige Lehren gezogen werden, aber es gilt: „Wer nicht über die Zukunft nachdenkt, wird nie eine haben“, wie der britische Literaturnobelpreisträger John Galsworthy erinnert.

Wie lautet nach dieser Reise durch die Vergangenheit der Zukunft die Prognose für das was auf uns zukommt? Que sera, was auch sein mag, in die Zukunft kann nicht sehen.

Wir wissen nicht was morgen kommt, aber wir wissen nur das morgen kommt. Wissen wir nie bestimmt, was das Leben bringt, „oft ist die Zukunft schon da, ehe wir ihr gewachsen sind“, gibt der Autor John Ernst Steinbeck zu bedenken. Kriege, Krisen und die zunehmende Polarisierung der Welt,die scheinbar unlösbaren Herausforderungen des globalen Zeitalters  scheinen eine düstere Zukunft zu prognostizieren. Aber nur wer an die Zukunft glaubt, der glaubt auch an die Gegenwart. Das ist der Ort, in dem wir leben werden. Geben wir also der Zukunft eine Zukunft, denn wir leben doch jetzt, jetzt oder nie.

(Foto: Adriane Gonka by jugendfotos.de)

Der Beitrag Morgen war alles anders erschien zuerst auf backview.eu.

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Zukunft

„Wird´s besser? Wird´s schlimmer?, fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich“, dichtete einst Erich Kästner. Krisen, Kriege und die zunehmende Polarisierung der Welt sind schwierige Aussichten für das neue Jahr. Eine Prognose über die Zukunft der Zukunft.[divide]

Haben wir überhaupt eine Zukunft?

„Was ist Zeit? Wenn mich niemand danach fragt, so weiß ich es. Will ich es aber einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht“, bekannte einst Bischoff Augustinus von Hippo.Zeit ist eine Grundeinheit der Physik. Sie bestimmt, wann wir was tun, sie definiert unseren Alltag. Sie bestimmt, wann wir arbeiten, leben und lieben.Aber was ist Zeit? „Ein Augenblick, ein Stundenschlag, tausend Jahre sind ein Tag“. Aber vielleicht auch mehr oder weniger. Physikalisch wird Zeit anders als die Dimensionen  Raum und Masse über die Hilfsdefinition Licht gemessen. Vereinfacht gesagt ist Zeit etwa die Strecke von 300.000 Kilometern, die Licht pro Sekunde zurücklegt. Zeit ist Bewegung, die ohne Raum für uns nicht wahrnehmbar ist, die Raumzeit. Das Zwillingsparadoxon zeigt: Reist man mit Lichtgeschwindigkeit um die Erde, so vergeht die Zeit im Weltall langsamer als auf dem Planeten. Gemäß der Formel E=mc² wären somit sogar Zeitreisen in die Zukunft möglich. Sergei Konstantinowitsch Krikaljow reiste physikalisch gesehen als Kosmonaut, der 784 Tage an Bord der Mir verbrachte, 1/50 Sekunde in die ZukunftWäre die Erdgeschichte eine Uhr mit 24 Stunden, so erschiene der Mensch etwa drei Sekunden vor Mitternacht. Verglichen mit der durchschnittlichen Aufmerksamkeitsspanne von acht Sekunden ist dies selbst im digitalen Zeitalter sehr wenig. Augustinus sah die Konstrukte Vergangenheit und Zukunft nur als Erinnerrungen und Erwartungen in der Gegenwart an. Allein für das göttliche gebe es nur die Gegenwart, ohne Anfang und Ende.  Aber der Mensch war sich seiner Zeit schon immer voraus. Reisen wir zurück in der Zukunft durch die Geschichte der Zeit.Zukunft

Zukunft war gestern

Am Anfang war die Erde Wüste und leer. Dann am sechsten Tag schuf Gott den Menschen. Bald, nach dem er vom Baum der Erkenntnis genascht hatte, begann der Fortschritt und der Mensch schritt voran, die Welt zu besiedeln.Anfangs noch als Jäger und Sammler ruhte der Mensch in sich selbst, wie der französische Philosoph Jean Jacques Rousseau den Naturzustand beschreibt. Aber bald wurde der Mensch dem Mensch zum Wolf, wie sein geistiger Kollege Thomas Hobbes feststellte. Das Nahrungsangebot wurde knapper. Die wachsende Menschheit bemerkte, dass es so nicht weiter gehen konnte und wurde sesshaft. Angewiesen auf die Zyklen der Natur, war es höchste Zeit diese zu studieren. Erst die Fähigkeit, die Zeit einzuteilen, machte es möglich in die Zukunft zu denken, langfristiger zu planen und Hochkulturen entstehen zu lassen. Aber man dachte nicht bis zum Ende. Geschichte wiederholt sich.Viel eher galt die Auffassung eines zyklischen Geschichtsbildes, das aus einem ewigen Wechsel aus Werden und Vergehen, aus Hochzeit und Verfall besteht. Bis heute beginnt in Japan mit jedem neuen Kaiser eine neue Zeitrechnung. Einige Apokalyptiker waren sicher enttäuscht, als am 22.12.2012, dem Ende des Maya Kalenders, die Erde nicht unterging, sondern das Leben auch im neuen Baktun weitergeht. Aber das war erst der Anfang vom Ende.  Die nächsten Weltuntergangstermine stehen bereits fest: wie zum Beispiel 2017, 2019 oder 2022Es geht also immer weiter und doch dem Ende zu, dachte man im Mittelalter. Der Kirchenvater Aurelius Augustinus war einer der ersten, die das Zeitgefühl revolutionierten. Man ging davon aus, dass sich seit der Erbsünde die Welt im Niedergang und Verfall befände.Kriege und Hungersnöte, Pest und Armut wurden als göttliche Strafen gesehen. Die Menschen, so meinte Augustinus, könnten nur ein zeitliches unvollkommenes Gesetz dem entgegensetzen. Man dachte nicht an die Zukunft, was hatte sie schon für einen zu bieten. Man sah in dieser Welt keine große Zukunft, hoffte man doch auf die göttliche Erlösung am Ende der Zeit.

Wir glauben an die Zukunft

Ein besseres Leben, als das, in welches man hineingeboren wurde, schien utopisch, ein Nirgendort, der nicht existierte. Doch mit Ende des Mittelalters begann man vermehrt nach diesen Orten zu suchen. Entdecker erkundeten die Welt, Wissenschaftler brachten neue Erkenntnisse, Erfinder schufen neue Technologien. „Eine Veränderung bewirkt eine neue Veränderung“, wie der italienische Philosoph Nicolo Macchiavelli formulierte. Das Schicksal schien sich zu wenden, eine Zeitenwende setze ein, der Mensch nahm das Schicksal selbst in die Hand.„Das war schon immer so. Das war noch nie anders. Da kann ja jeder kommen.“Die Grundsätze der Verwaltung nach dem Juristen Karl August Bettermann verloren ihren Bestand. Heute ist morgen schon gestern. Im viktorianischen Zeitalter war jeder Tag anders und die großen Erfinder und Denker gaben sich die Klinke in die Hand. Zum ersten Mal konnten die Menschen einen rasenden Wandel und Fortschritt zu ihrer Lebzeiten erleben. Aus der Hoffnung auf eine bessere Zeit nach der Zeit, wurde der Glaube an eine immer bessere Zukunft.Im Sinne des „White Man’s Burden“ oder der „Mission Civilisatrice“ sahen es die Kolonialherren sogar als ihre Pflicht, an den „Fortschritt“ die „Zivilisation“ den vermeintlich „ primitiven Völkern“ zu bringen und sie in diesem Sinne zu „erziehen“.  Die Industriestaaten galten im kolonialen Verständnis als das Vorbild, dem es unbedingt zu folgen gelte, stets nach dem Credo: Technologien führen zu neuen Möglichkeiten, die wieder neue noch bessere Technologien schaffen. Alles Handeln geschieht im Sinne des Fortschritts und Wachstums für eine bessere Zukunft.

Die Zukunft schreitet immer schneller fort  

Nach wie vor propagiert Silicon Valley auf jedes menschliche Problem gäbe es eine technische Lösung. Die Erfolge lassen sich sehen, müssen sie doch fassbar sein in einer Welt die immer unfassbarer zu werden scheint. Bereits heute gibt es Unternehmen, die ohne menschliche Mitarbeiter und Gebäude virtuell und nur als Code existieren. Algorithmen bestimmten den Takt einer neuen Zeit. Diese Zeit scheint immer schneller zu laufen, vielleicht läuft sie uns gar davon. Apps und digitale Helfer sparen immer mehr Zeit, die wir immer weniger haben. Die technische Welt verlangt eine immer größere Bildung, um noch Schritt zu halten.Setzt sich die technische Entwicklung in diesem Tempo fort, so müsste  2062 etwa die Hälfte der Weltbevölkerung permanent in Schulen und Universitäten lernen, um den Fortschritt noch zu beherrschen. „Wir haben die Geschwindigkeit erfunden, doch innerlich sind wir stehen geblieben“, kritisierte Charlie Chaplin einst die Vision eines Fortschritts um jeden Preis. Eine Flut an Informationen rollt auf die Zukunft zu. „Du kannst keine Wellen stoppen, aber du kannst lernen, auf ihnen zu surfen", ermutigt Yogi Swami Satchitananda.In Zukunft wird die Digitalisierung mit ihren Versprechungen und Verunsicherungen sicher eine wichtige Rolle in unserem Alltag spielen. Allerdings: Zukunft ist nicht gleich Fortschritt.„Man muss beim Fortschritt immer fragen: Wo willst du hin?“, wie der Politiker Manfred Rummel mahnt. Aber wie sieht unsere Zukunft aus, wenn viele in der Gegenwart sich nach der Vergangenheit sehnen?Gottfried Hegel sieht die Weltgeschichte als einen Geist, der sich seiner Freiheit bewusst wird. Nach dem Ende des Kalten Krieges waren die Erwartungen hoch, die Demokratie würde sich nun überall durchsetzen, das Ende der Geschichte sei erreicht. Knapp 25 Jahre danach wurden die Hoffnungen auf eine friedvolle Zukunft aber durch eine konfliktreiche, unsichere Gegenwart eingeholt.Internationaler Terrorismus, Migration, der Klimawandel und die wachsende Polarisierung der Welt verunsichern. Neue politische Kräfte versprechen einfache, schnelle Lösungen, beschwören „die gute alte Zeit“. „Aber mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft. Denn in ihr gedenke ich zu leben“, gibt Albert Einstein zu Bedenken.

Was haben wir für eine Zukunft?

Was die Zukunft bringt, ist ungewiss, darum soll die Wissenschaft Gewissheit schaffen und für Sicherheit sorgen. Aber das Paradoxon der Unsicherheit besagt, der Versuch, Unsicherheit mit Sicherheit zu begegnen schafft Unsicherheit. Dabei darf Unsicherheit nicht mit Risiko verwechselt werden, bedeutet dies doch nicht mehr, als das wir etwas nicht sicher wissen, oder wie Schriftsteller Antoine de Saint Exupery es ausdrückt: „Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“ Zwar können aus der Vergangenheit wichtige Lehren gezogen werden, aber es gilt: „Wer nicht über die Zukunft nachdenkt, wird nie eine haben“, wie der britische Literaturnobelpreisträger John Galsworthy erinnert.Wie lautet nach dieser Reise durch die Vergangenheit der Zukunft die Prognose für das was auf uns zukommt? Que sera, was auch sein mag, in die Zukunft kann nicht sehen.Wir wissen nicht was morgen kommt, aber wir wissen nur das morgen kommt. Wissen wir nie bestimmt, was das Leben bringt, „oft ist die Zukunft schon da, ehe wir ihr gewachsen sind“, gibt der Autor John Ernst Steinbeck zu bedenken. Kriege, Krisen und die zunehmende Polarisierung der Welt,die scheinbar unlösbaren Herausforderungen des globalen Zeitalters  scheinen eine düstere Zukunft zu prognostizieren. Aber nur wer an die Zukunft glaubt, der glaubt auch an die Gegenwart. Das ist der Ort, in dem wir leben werden. Geben wir also der Zukunft eine Zukunft, denn wir leben doch jetzt, jetzt oder nie.(Foto: Adriane Gonka by jugendfotos.de)

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Unsere Lebensgrundlage im Klimawandelhttp://backview.eu/lebensgrundlage-im-klimawandel/ http://backview.eu/lebensgrundlage-im-klimawandel/#comments Thu, 26 Jan 2017 15:14:17 +0000 http://backview.eu/?p=26075 Klimawandel

Nachhaltig und sozial mit Wasser wirtschaften, sehen die Vereinten Nationen als wichtige Aufgabe für die Zukunft an. Gerade der Klimawandel aber könnte die ungleiche Verteilung des Trinkwassers auf der Erde verschärfen.[divide]

Nach Donald Trumps Antritt als neuer US-Präsident schreibt das Weiße Haus auf seiner Website, dass jener „schädliche und unnötige Politiken wie den Climate Action Plan und die US-Wasserregel (zum Schutz des Trinkwassers)“, die der ehemalige US-Präsident Barack Obama einführen lies, abschaffen wird.

Klimawandel

Dass der Klimawandel dennoch kein Hirngespinst ist, wurde spätestens mit dem Pariser Klimavertrag 2015 auch von der internationalen Diplomatie anerkannt. Dort hatten sich erstmals 193 Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer auf ein Abkommen geeinigt, um dem größtenteils von dem Menschen verursachten Klimawandel entgegenzutreten. 111 der beteiligten Länder, unter anderem Deutschland und die USA, ratifizierten bereits den Vertrag. Das Ziel, die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen, liegt allerdings auch nach der UN-Klimakonferenz in Marrakesch im November 2016 noch in weiter Ferne.

Deutschland darf sich dennoch freuen, schließlich hat es am 14. November 2016 als erstes Land einen langfristigen Klimaschutzplan vorgelegt. Der Klimaschutzplan 2050 soll laut der Bundesregierung „die Leitplanken für ein grundsätzliches Umsteuern in Wirtschaft und Gesellschaft“ markieren. Fossile Energieträger – die seit dem 19. Jahrhundert besonders zur 40-prozentigen Steigerung des Kohlstoffdioxidgehalts in der Atmosphäre beigetragen haben – sollen in der Industrie, im Verkehr, in der Landwirtschaft und Architektur durch erneuerbare Energieträger ersetzt werden. Kohlenstoffdioxid ist eines der Treibhausgase, die für steigende Temperaturen verantwortlich sind.

Es schmilzt

Seit dem 19. Jahrhundert stieg die globale Durchschnittstemperatur auf plus 0,8 Grad Celsius, was sich auch auf die Erwärmung der Ozeane und auf den Anstieg des Meeresspiegels ausschlug. Im Zusammenhang damit schmolzen die Gletscher auf der nördlichen Erdhälfte und das Eis im arktischen Nordpolarmeer. Werden die Emissionen der Treibhausgase in Zukunft nicht korrigiert, könnten die Temperaturen laut Prognosen der amerikanischen National Academy of Science und der Royal Society in diesem Jahrhundert zwischen 2,6 und 4,8 Grad Celsius steigen.

Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass der Klimawandel zu häufigeren Wetterextremen wie Dürren und Überschwemmungen führt. Das hat weltweite Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion. Angesichts dieser Veränderungen tritt der Stellenwert von Wasser wieder klar vor Augen. Schließlich hängt unser Leben daran.

Technik ist gefordert

Obwohl wir Menschen mit ein paar Schlucken Wasser am Tag überleben könnten, benötigen wir vielmehr als das. Die Produktion der Nahrungsmittel, unsere Körperpflege und Hygiene sind für mehr als die Hälfte unseres Wasserverbrauchs verantwortlich. Ungefähr zwei Drittel des weltweiten Süßwasserverbrauchs gehen auf die Landwirtschaft zurück. Regionen wie Asien oder Lateinamerika nutzen sogar 80 Prozent ihres Süßwassers dafür.

Mithilfe von Technik wie Pumpen, Klappen, Filter oder der Entsalzung von Wasser können wir uns das lebenswichtige Element zunutze machen. Denn nur 2,5 Prozent des gesamten Wasserhaushaltes auf der Erde sind Süßwasser. Die Wasserversorgung aus natürlichen Quellen, sauberen Flüssen und Bachläufen ist heute eine Seltenheit.Das  gilt besonders für dicht besiedelte und trockene Regionen. Filteranlagen stehen nicht nur an Küsten, um Meer- oder Brackwasser trinkbar zu machen, sondern auch anderswo, um Grund- und Flusswasser zu säubern. Der Bau dieser Industrieanlagen ist sehr teuer, die Angst vor einer Privatisierung des Wassers ist daher nicht aus der Luft gegriffen. Für die Vereinten Nationen ist deshalb ein vernünftiges Wassermanagement wichtig, um soziale Gerechtigkeit gewährleisten zu können.

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Klimawandel

Nachhaltig und sozial mit Wasser wirtschaften, sehen die Vereinten Nationen als wichtige Aufgabe für die Zukunft an. Gerade der Klimawandel aber könnte die ungleiche Verteilung des Trinkwassers auf der Erde verschärfen.[divide]Nach Donald Trumps Antritt als neuer US-Präsident schreibt das Weiße Haus auf seiner Website, dass jener „schädliche und unnötige Politiken wie den Climate Action Plan und die US-Wasserregel (zum Schutz des Trinkwassers)“, die der ehemalige US-Präsident Barack Obama einführen lies, abschaffen wird.KlimawandelDass der Klimawandel dennoch kein Hirngespinst ist, wurde spätestens mit dem Pariser Klimavertrag 2015 auch von der internationalen Diplomatie anerkannt. Dort hatten sich erstmals 193 Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer auf ein Abkommen geeinigt, um dem größtenteils von dem Menschen verursachten Klimawandel entgegenzutreten. 111 der beteiligten Länder, unter anderem Deutschland und die USA, ratifizierten bereits den Vertrag. Das Ziel, die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen, liegt allerdings auch nach der UN-Klimakonferenz in Marrakesch im November 2016 noch in weiter Ferne.Deutschland darf sich dennoch freuen, schließlich hat es am 14. November 2016 als erstes Land einen langfristigen Klimaschutzplan vorgelegt. Der Klimaschutzplan 2050 soll laut der Bundesregierung „die Leitplanken für ein grundsätzliches Umsteuern in Wirtschaft und Gesellschaft“ markieren. Fossile Energieträger – die seit dem 19. Jahrhundert besonders zur 40-prozentigen Steigerung des Kohlstoffdioxidgehalts in der Atmosphäre beigetragen haben – sollen in der Industrie, im Verkehr, in der Landwirtschaft und Architektur durch erneuerbare Energieträger ersetzt werden. Kohlenstoffdioxid ist eines der Treibhausgase, die für steigende Temperaturen verantwortlich sind.Es schmilzt Seit dem 19. Jahrhundert stieg die globale Durchschnittstemperatur auf plus 0,8 Grad Celsius, was sich auch auf die Erwärmung der Ozeane und auf den Anstieg des Meeresspiegels ausschlug. Im Zusammenhang damit schmolzen die Gletscher auf der nördlichen Erdhälfte und das Eis im arktischen Nordpolarmeer. Werden die Emissionen der Treibhausgase in Zukunft nicht korrigiert, könnten die Temperaturen laut Prognosen der amerikanischen National Academy of Science und der Royal Society in diesem Jahrhundert zwischen 2,6 und 4,8 Grad Celsius steigen.Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass der Klimawandel zu häufigeren Wetterextremen wie Dürren und Überschwemmungen führt. Das hat weltweite Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion. Angesichts dieser Veränderungen tritt der Stellenwert von Wasser wieder klar vor Augen. Schließlich hängt unser Leben daran.Technik ist gefordertObwohl wir Menschen mit ein paar Schlucken Wasser am Tag überleben könnten, benötigen wir vielmehr als das. Die Produktion der Nahrungsmittel, unsere Körperpflege und Hygiene sind für mehr als die Hälfte unseres Wasserverbrauchs verantwortlich. Ungefähr zwei Drittel des weltweiten Süßwasserverbrauchs gehen auf die Landwirtschaft zurück. Regionen wie Asien oder Lateinamerika nutzen sogar 80 Prozent ihres Süßwassers dafür.Mithilfe von Technik wie Pumpen, Klappen, Filter oder der Entsalzung von Wasser können wir uns das lebenswichtige Element zunutze machen. Denn nur 2,5 Prozent des gesamten Wasserhaushaltes auf der Erde sind Süßwasser. Die Wasserversorgung aus natürlichen Quellen, sauberen Flüssen und Bachläufen ist heute eine Seltenheit.Das  gilt besonders für dicht besiedelte und trockene Regionen. Filteranlagen stehen nicht nur an Küsten, um Meer- oder Brackwasser trinkbar zu machen, sondern auch anderswo, um Grund- und Flusswasser zu säubern. Der Bau dieser Industrieanlagen ist sehr teuer, die Angst vor einer Privatisierung des Wassers ist daher nicht aus der Luft gegriffen. Für die Vereinten Nationen ist deshalb ein vernünftiges Wassermanagement wichtig, um soziale Gerechtigkeit gewährleisten zu können.

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Die SPD und die Bundestagswahl 2017http://backview.eu/spd-bundestagswahl-2017/ http://backview.eu/spd-bundestagswahl-2017/#comments Tue, 10 Jan 2017 10:42:42 +0000 http://backview.eu/?p=26063 SPD Bundestagswahl 2017

Johanna Uekermann ist Bundesvorsitzende der Jusos. Egal, ob man nur ein „Uekermann-Ultra“ (ja, die gibt es wirklich) oder ein kategorischer Gegner der 29-Jährigen ist – sie verkörpert unbestreitbar Attribute, welche der SPD guttun und welche nicht allzu oft in der ältesten Partei Deutschlands zu finden sind. Sie ist jung, weiblich und hat keine Angst, die eigene Parteiführung und Missstände auch öffentlich anzusprechen. Unvergessen ihre „4-„ für Sigmar Gabriel im November 2015.[divide]
Nun könnte man denken, ihr Landesverband Bayern ist über diese prominente Persönlichkeit in den eigenen Reihen erfreut und macht sich die überregionale Bekanntheit Uekermanns zu Nutzen. Stattdessen wurde sie beim Listenparteitag am vergangenen Samstag auf einen beinahe aussichtlosen 26. Platz gewählt. Uekermann machte am nächsten Tag ihrem Ärger mit einem ziemlich deutlichen Facebook-Post Luft. Die Jusos Bayern zogen nach und überdenken die Zusammenarbeit mit der BayernSPD.

Landeschef Florian Pronold blieb ebenfalls beschädigt zurück. Er hatte nach langen Diskussionen im Landesvorstand den Vorschlag durchgesetzt, Uekermann wenigstens auf den halbwegs aussichtsreichen 22. Platz zu setzen – die Delegierten ignorierten den Wunsch des Landesvorstands. Schönes neues Jahr nach Bayern, das kann ja heiter werden 2017.
SPD Bundestagswahl 2017

Die Alten machen für die Jungen die Politik

Sicher, einige argumentieren nun, das war eine demokratische Abstimmung, Niederlagen gehören dazu. Hinzukommt, dass die über-medial-präsente Uekermann mindestens so viele Gegner wie Freunde hat. Ihr öffentlicher Vorstoß, eventuell durch eine Kampfkandidatur den vierten Listenplatz gegen eine beliebte Bundestagsabgeordnete zu erobern, war ebenfalls kein Sympathieträger.

Doch all dies lenkt von Problemen ab, die nicht nur die bayrische SPD betreffen. Die Genossen und Genossinnen scheinen nicht begriffen zu haben, dass man noch so viel über Politik für junge Leute sprechen kann – wenn man nicht wenigstens ein paar junge Leute in die Politik lässt, nimmt einem das keiner ab. In der nächsten Legislaturperiode stehen elementare Entscheidungen – so sich denn eine entscheidungsfähige und entscheidungsfreudige Regierung findet – auf dem Programm, welche vor allem die kommenden Generationen betrifft. Die Rente, der Klimawandel und seine Folgen, die Zukunft Europas.

In diesem Sinne, kann man es sich leisten, die Bundesvorsitzende des eigenen Nachwuchses mit dem Argument der „Regionalproporz“ auflaufen zu lassen?

Auf der Landesliste der BayernSPD kommt auf Listenplatz 20 die erste Person unter Dreißig. Die SPD in Hamburg – heute eine der letzten sozialdemokratischen Hochburgen – hat auf ihren zwölf Listenplätzen ein aktives Mitglied der Jusos – an Nummer 11.

Die SPD geht hier einen sehr gefährlichen Weg. Denn die Partei heizt den „Generationenkonflikt“ in den eigenen Reihen an. Alteingesessene Mitglieder wollen ihre sicheren Listenplätze für den Bundestag nicht hergeben. Sie sehen eine Art Vorzugsrecht vor den „Neuen“. So aber findet sich für keine Partei Nachwuchs, welcher Lust hat, Zeit und Energie zu investieren.

Um es klarzustellen: die allermeisten engagierten Menschen, ob jung oder alt, sind nicht auf eine politische Karriere aus. Doch wollen auch sie das Gefühl, dass man sie und ihre Interesse ernst nimmt. Mit solchen Listenparteitagen, wo hinter verschlossenen Türen gemauschelt und gemeutert wird, fühlen sich viele wütend zurückgelassen.

Wo soll da der politische Nachwuchs herkommen?

Das Bild, welches die Partei dabei nach außen trägt, ist – vor allem beim jüngeren Publikum – ein ziemlich schlechtes. Denn es entsteht der Eindruck, dass wer sich engagiert, zwar gerne mithelfen darf, aber bitte ohne Ansprüche zu stellen. Da wundert es nicht, dass immer weniger junge Menschen in Parteien mitmachen.

Im Fall Uekermann kommt noch ein weiterer Punkt hinzu. Denn hier kann man sich des Gefühls nicht erwehren, dass die Niederbayerin auch aufgrund ihrer oftmals kritischen Haltung zur Parteispitze und Bundestagsfraktion „abgestraft“ wurde. Das ist fatal, befindet sich der Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel von der Beliebtheit her doch in etwa zwischen dem immer noch nicht abgestiegenen HSV und dem halbjährlichen Zahnarztbesuch. Wenn die Menschen nun noch das Gefühl bekommen, seine internen Kritiker werden klein gemacht, wird es schwierig, Gründe für ein Kreuz bei der SPD zu machen.
Zumal Uekermann durchaus für eine alternative – linkere – Rolle der Sozialdemokraten steht. Sie ist eine erklärte Unterstützerin von rot-rot-grün, einer Erhöhung des Mindestlohnes oder einer Vermögenssteuer.

So stellt sich die Frage, was möchte die SPD für die Zukunft? Ein weiter so mit eingesessenen Leuten und ein paar wenigen jungen Karrieremenschen, die ihre geplante politische Laufbahn als Poster über dem Bett hängen haben – auch als „Netzwerker“ bezeichnet. Oder lieber doch mal was Neues wagen? Einen neuen Schwung und neue Ansätze. Nicht immer nur sagen, wir wollen Politik für die kommenden Generationen machen. Sondern diese einbeziehen, beispielsweise durch eine U30-Quote für die kommenden Listenwahlen.

Dieses Wochenende aber fügt sich passend in den bisherigen gesamten Vorwahlkampf-Auftritt der Partei. Erstmals seit lange ist Angela Merkel angreifbar. Und was machen die Sozialdemokraten? „Rent a Sozi“, die unsägliche K-Frage und jetzt die Demontage der Juso-Chefin. Man bekommt beinahe den Eintrug, die SPD tut alles, damit die Bundeskanzlerin sich keine Sorgen über Weihnachten machen muss.
Es wird spannend, wie die Sozialdemokraten im neuen Jahr loslegen. Nach den bisherigen Auftritten kann es eigentlich nur besser werden.

(Foto: Christopher Jonck by jugendfotos.de)

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SPD Bundestagswahl 2017

Johanna Uekermann ist Bundesvorsitzende der Jusos. Egal, ob man nur ein „Uekermann-Ultra“ (ja, die gibt es wirklich) oder ein kategorischer Gegner der 29-Jährigen ist – sie verkörpert unbestreitbar Attribute, welche der SPD guttun und welche nicht allzu oft in der ältesten Partei Deutschlands zu finden sind. Sie ist jung, weiblich und hat keine Angst, die eigene Parteiführung und Missstände auch öffentlich anzusprechen. Unvergessen ihre „4-„ für Sigmar Gabriel im November 2015.[divide] Nun könnte man denken, ihr Landesverband Bayern ist über diese prominente Persönlichkeit in den eigenen Reihen erfreut und macht sich die überregionale Bekanntheit Uekermanns zu Nutzen. Stattdessen wurde sie beim Listenparteitag am vergangenen Samstag auf einen beinahe aussichtlosen 26. Platz gewählt. Uekermann machte am nächsten Tag ihrem Ärger mit einem ziemlich deutlichen Facebook-Post Luft. Die Jusos Bayern zogen nach und überdenken die Zusammenarbeit mit der BayernSPD.Landeschef Florian Pronold blieb ebenfalls beschädigt zurück. Er hatte nach langen Diskussionen im Landesvorstand den Vorschlag durchgesetzt, Uekermann wenigstens auf den halbwegs aussichtsreichen 22. Platz zu setzen – die Delegierten ignorierten den Wunsch des Landesvorstands. Schönes neues Jahr nach Bayern, das kann ja heiter werden 2017. SPD Bundestagswahl 2017

Die Alten machen für die Jungen die Politik

Sicher, einige argumentieren nun, das war eine demokratische Abstimmung, Niederlagen gehören dazu. Hinzukommt, dass die über-medial-präsente Uekermann mindestens so viele Gegner wie Freunde hat. Ihr öffentlicher Vorstoß, eventuell durch eine Kampfkandidatur den vierten Listenplatz gegen eine beliebte Bundestagsabgeordnete zu erobern, war ebenfalls kein Sympathieträger.Doch all dies lenkt von Problemen ab, die nicht nur die bayrische SPD betreffen. Die Genossen und Genossinnen scheinen nicht begriffen zu haben, dass man noch so viel über Politik für junge Leute sprechen kann – wenn man nicht wenigstens ein paar junge Leute in die Politik lässt, nimmt einem das keiner ab. In der nächsten Legislaturperiode stehen elementare Entscheidungen – so sich denn eine entscheidungsfähige und entscheidungsfreudige Regierung findet – auf dem Programm, welche vor allem die kommenden Generationen betrifft. Die Rente, der Klimawandel und seine Folgen, die Zukunft Europas.In diesem Sinne, kann man es sich leisten, die Bundesvorsitzende des eigenen Nachwuchses mit dem Argument der „Regionalproporz“ auflaufen zu lassen?Auf der Landesliste der BayernSPD kommt auf Listenplatz 20 die erste Person unter Dreißig. Die SPD in Hamburg – heute eine der letzten sozialdemokratischen Hochburgen – hat auf ihren zwölf Listenplätzen ein aktives Mitglied der Jusos – an Nummer 11.Die SPD geht hier einen sehr gefährlichen Weg. Denn die Partei heizt den „Generationenkonflikt“ in den eigenen Reihen an. Alteingesessene Mitglieder wollen ihre sicheren Listenplätze für den Bundestag nicht hergeben. Sie sehen eine Art Vorzugsrecht vor den „Neuen“. So aber findet sich für keine Partei Nachwuchs, welcher Lust hat, Zeit und Energie zu investieren.Um es klarzustellen: die allermeisten engagierten Menschen, ob jung oder alt, sind nicht auf eine politische Karriere aus. Doch wollen auch sie das Gefühl, dass man sie und ihre Interesse ernst nimmt. Mit solchen Listenparteitagen, wo hinter verschlossenen Türen gemauschelt und gemeutert wird, fühlen sich viele wütend zurückgelassen.

Wo soll da der politische Nachwuchs herkommen?

Das Bild, welches die Partei dabei nach außen trägt, ist – vor allem beim jüngeren Publikum – ein ziemlich schlechtes. Denn es entsteht der Eindruck, dass wer sich engagiert, zwar gerne mithelfen darf, aber bitte ohne Ansprüche zu stellen. Da wundert es nicht, dass immer weniger junge Menschen in Parteien mitmachen.Im Fall Uekermann kommt noch ein weiterer Punkt hinzu. Denn hier kann man sich des Gefühls nicht erwehren, dass die Niederbayerin auch aufgrund ihrer oftmals kritischen Haltung zur Parteispitze und Bundestagsfraktion „abgestraft“ wurde. Das ist fatal, befindet sich der Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel von der Beliebtheit her doch in etwa zwischen dem immer noch nicht abgestiegenen HSV und dem halbjährlichen Zahnarztbesuch. Wenn die Menschen nun noch das Gefühl bekommen, seine internen Kritiker werden klein gemacht, wird es schwierig, Gründe für ein Kreuz bei der SPD zu machen. Zumal Uekermann durchaus für eine alternative – linkere – Rolle der Sozialdemokraten steht. Sie ist eine erklärte Unterstützerin von rot-rot-grün, einer Erhöhung des Mindestlohnes oder einer Vermögenssteuer.So stellt sich die Frage, was möchte die SPD für die Zukunft? Ein weiter so mit eingesessenen Leuten und ein paar wenigen jungen Karrieremenschen, die ihre geplante politische Laufbahn als Poster über dem Bett hängen haben – auch als „Netzwerker“ bezeichnet. Oder lieber doch mal was Neues wagen? Einen neuen Schwung und neue Ansätze. Nicht immer nur sagen, wir wollen Politik für die kommenden Generationen machen. Sondern diese einbeziehen, beispielsweise durch eine U30-Quote für die kommenden Listenwahlen.Dieses Wochenende aber fügt sich passend in den bisherigen gesamten Vorwahlkampf-Auftritt der Partei. Erstmals seit lange ist Angela Merkel angreifbar. Und was machen die Sozialdemokraten? „Rent a Sozi“, die unsägliche K-Frage und jetzt die Demontage der Juso-Chefin. Man bekommt beinahe den Eintrug, die SPD tut alles, damit die Bundeskanzlerin sich keine Sorgen über Weihnachten machen muss. Es wird spannend, wie die Sozialdemokraten im neuen Jahr loslegen. Nach den bisherigen Auftritten kann es eigentlich nur besser werden.(Foto: Christopher Jonck by jugendfotos.de)

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Mit Virtual Reality wieder Kind seinhttp://backview.eu/mit-virtual-reality-wieder-kind-sein/ http://backview.eu/mit-virtual-reality-wieder-kind-sein/#comments Sun, 08 Jan 2017 11:30:35 +0000 http://backview.eu/?p=26058 Virtual Reality Bar vrei

Technischer Fortschritt hält immer wieder Überraschungen für uns bereit. Eine davon ist Virtual Reality, die unsere Wirklichkeit um Vieles bereichern kann. Wie es ist, tatsächlich in digitale Welt einzutauchen, habe ich kürzlich ausprobiert in der Virtual Reality Bar frei in Wien.[divide]

Virtual Reality Bar vreiMitten in der Wiener Innenstadt findet sich zwischen grauen Gassen die Virtual Reality Bar vrei. Eingetreten können wir uns über ein Tablet mit Namen und E-Mailadresse registrieren und uns für verschiedene Angebote anmelden. Achterbahn fahren, Früchte zerschlagen oder im Traumwagen über eine Rennstrecke jagen – Virtual Reality lässt das wirkliche Drumherum für einige Zeit vergessen.

Natürlich sind wir drei Mädels nicht die Einzigen, die sich für diese verlockende, neue Technik interessieren. Mit einem gratis Startguthaben von 20 Coins, die Währung dieser futuristisch anmutenden Geschäftsidee, kann jeder kostenlos Erfahrungen im virtuellen Raum sammeln. 20 Coins haben einen Wert von acht Euro. Neugierig beobachten wir die Menschen beim Ausprobieren, zwei junge Männer erklären bereitwillig wie die Geräte funktionieren und schmunzeln bei den erstaunten, begeisterten Reaktionen. Als auch ich nach meiner Wartezeit mit Virtual Reality in die Unterwasserwelt eintauchen darf, fühl ich mich wirklich wie im Wasser. Fischschwärme und Quallen begegnen mir und das Seegras wiegt sich im Meeresstrom. Mit Kopfhörer, Brille und zwei Geräten für die Hände, mit denen ich meine virtuelle Welt steuern kann, fühl ich mich ein wenig wie ein kleines Kind im Sandkasten.

Höflich werde ich in die gemütliche Atmosphäre von vrei zurückgeholt, meine Zeit in der Unterwasserwelt ist vorerst zu Ende. Doch Virtual Reality hat mich überzeugt: Eindrucksvoll können verschiedenste Situationen simuliert werden und die eigene Person ist mitten im Geschehen, kann sie sogar beeinflussen. Wie spielerisch beim Autofahren über die weite Straße in enge Kurven hinein oder beim Zerschlagen von Früchten, die durch die Luft fliegen.

Virtual Reality Bar vrei

Mit der Samsung Gear VR unterwegs

Die Bombe tickt und ich muss meinen beiden Freundinnen genau zuhören. Ich habe die Samsung Gear VR aufgesetzt und soll Aufgaben lösen um die Bombe zu entschärfen. Wie das gehen soll, verraten mir die Beiden, die aufgeregt neben mir sitzen und durch die Anleitung blättern. Danach wechseln wir die Rolle und amüsieren uns über den Gesichtsausdruck jener, die gerade die Brille auf der Nase hat.

„Ist alles gut bei dir?“, fragt mich plötzlich einer von der Bar. Überrascht nehme ich die Brille ab, anscheinend hatte ich seltsame Grimassen gezogen. Da war auch nämlich gerade ein Dinosaurier bei mir im lichtdurchfluteten Wald und hat mir seine riesige Schnauze entgegengestreckt.

(Fotos: vrei)

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Virtual Reality Bar vrei

Technischer Fortschritt hält immer wieder Überraschungen für uns bereit. Eine davon ist Virtual Reality, die unsere Wirklichkeit um Vieles bereichern kann. Wie es ist, tatsächlich in digitale Welt einzutauchen, habe ich kürzlich ausprobiert in der Virtual Reality Bar frei in Wien.[divide] Virtual Reality Bar vreiMitten in der Wiener Innenstadt findet sich zwischen grauen Gassen die Virtual Reality Bar vrei. Eingetreten können wir uns über ein Tablet mit Namen und E-Mailadresse registrieren und uns für verschiedene Angebote anmelden. Achterbahn fahren, Früchte zerschlagen oder im Traumwagen über eine Rennstrecke jagen – Virtual Reality lässt das wirkliche Drumherum für einige Zeit vergessen.Natürlich sind wir drei Mädels nicht die Einzigen, die sich für diese verlockende, neue Technik interessieren. Mit einem gratis Startguthaben von 20 Coins, die Währung dieser futuristisch anmutenden Geschäftsidee, kann jeder kostenlos Erfahrungen im virtuellen Raum sammeln. 20 Coins haben einen Wert von acht Euro. Neugierig beobachten wir die Menschen beim Ausprobieren, zwei junge Männer erklären bereitwillig wie die Geräte funktionieren und schmunzeln bei den erstaunten, begeisterten Reaktionen. Als auch ich nach meiner Wartezeit mit Virtual Reality in die Unterwasserwelt eintauchen darf, fühl ich mich wirklich wie im Wasser. Fischschwärme und Quallen begegnen mir und das Seegras wiegt sich im Meeresstrom. Mit Kopfhörer, Brille und zwei Geräten für die Hände, mit denen ich meine virtuelle Welt steuern kann, fühl ich mich ein wenig wie ein kleines Kind im Sandkasten.Höflich werde ich in die gemütliche Atmosphäre von vrei zurückgeholt, meine Zeit in der Unterwasserwelt ist vorerst zu Ende. Doch Virtual Reality hat mich überzeugt: Eindrucksvoll können verschiedenste Situationen simuliert werden und die eigene Person ist mitten im Geschehen, kann sie sogar beeinflussen. Wie spielerisch beim Autofahren über die weite Straße in enge Kurven hinein oder beim Zerschlagen von Früchten, die durch die Luft fliegen.

Virtual Reality Bar vrei

Mit der Samsung Gear VR unterwegsDie Bombe tickt und ich muss meinen beiden Freundinnen genau zuhören. Ich habe die Samsung Gear VR aufgesetzt und soll Aufgaben lösen um die Bombe zu entschärfen. Wie das gehen soll, verraten mir die Beiden, die aufgeregt neben mir sitzen und durch die Anleitung blättern. Danach wechseln wir die Rolle und amüsieren uns über den Gesichtsausdruck jener, die gerade die Brille auf der Nase hat.„Ist alles gut bei dir?“, fragt mich plötzlich einer von der Bar. Überrascht nehme ich die Brille ab, anscheinend hatte ich seltsame Grimassen gezogen. Da war auch nämlich gerade ein Dinosaurier bei mir im lichtdurchfluteten Wald und hat mir seine riesige Schnauze entgegengestreckt.(Fotos: vrei)

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WEIHNACHTENhttp://backview.eu/weihnachten/ http://backview.eu/weihnachten/#comments Fri, 16 Dec 2016 16:25:14 +0000 http://backview.eu/?p=26018 Weihnachten Titelthema backview.eu

Weihnachten Titelthema backview.eu

Zur besinnlichen Jahreszeit haben wir einen bunten und voll gepackten Themenschwerpunkt für euch!

Weihnachten weltweitWie feiert die Welt Weihnachten?, Stephan Raab hat in acht Nationen nachgefragt:

Ein Stern ist aufgegangen. Wie jedes Jahr werden auch dieses Jahr wieder Menschen auf der ganzen Welt das Weihnachtsfest feiern. Aber wie begehen verschiedene Konfessionen und Regionen diese besondere Zeit? Stephan Raab hat Menschen aus aller Welt gefragt. Gemeinsam machen wir eine weihnachtliche Reise um die Welt.

WeihnachtswerbungAnna Luther stellt uns ihre 3 besten Werbeclips zu Weihnachten 2016 vor:

Sie kennen uns, wissen was diese Zeit so besonders macht: Werbeclips vermitteln in wenigen Sekunden Gefühle von Geborgenheit und Harmonie. Große Unternehmen – ob LIDL, Apple oder IKEA – sind sich wie jedes Jahr nicht zu schade, kurz vor Festschmaus und Familiendrama eine Portion Weihnachtszauber zu liefern.

Weihnachten in AustralienZu Besuch an Weihnachten in Australien war Jana Bohlmann:

Die Weihnachtszeit ist die Zeit, in der es am frühen Nachmittag zu dämmern beginnt, es draußen kalt ist und man gemütliche Abende zu Hause vor dem Kamin verbringt. Man beginnt, Weihnachtsplätzchen zu backen, Kerzen anzuzünden und besucht zumindest einen der etlichen Weihnachtsmärkte um sich dort mit einer heißen Tasse Glühwein aufzuwärmen. Auf der anderen Seite der Welt sieht es ganz anders aus. Dort ist Sommer und dort ist es heiß.

Weihnachten in der BibelSophie-Isabel Gunderlach gibt uns einen biblischen Blick auf das Weihnachtsfest:

Weihnachten ist das Fest der Familie. Die Verwandtschaft kommt zusammen, es wird gegessen, gesungen, man lässt es sich gut gehen. Für die meisten Menschen macht dies die Besonderheit der Feiertage aus. Doch was ist eigentlich der biblische Hintergrund? Was feiern die Christen an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen? „Die Geburt Christie“ – dass bekommen die Meisten wohl auch nach drei Tassen Glühwein noch zusammen. Der folgende Text soll einen etwas genaueren Blick auf den christlichen Ursprung der besinnlichen Tage werfen.

Weihnachten in SüdafrikaUlrike Botha ist in Südafrika geboren und erklärt, wie dort Weihnachten gefeiert wird:

Wir fahren dort nicht nur auf der falschen Straßenseite, sondern auch die Jahreszeit scheint vollkommen verkehrt. Über das Weihnachtsfest in Südafrika.

Weihnachtsmärkte in StraßburgWusstest du, wo die europäische Weihnachtshauptstadt liegt? Es ist Straßburg. Jana Bohlmann stellt uns die 10 unterschiedlichen Weihnachtsmärkte in Straßburg vor:

Straßburg ist eine mittelgroße Stadt im Osten Frankreichs an der Grenze zu Deutschland. Den meisten ist die Stadt ein Begriff. Sie macht aber keine Schlagzeilen. Die Stadt fällt nicht auf. Dabei gibt es doch viel, weswegen sie auffallen sollte. Die wenigsten Menschen wissen zum Beispiel, dass Straßburg die europäische Weihnachtshauptstadt ist. Straßburg lebt Weihnachten und hat sich den Titel der Weihnachtshauptstadt redlich verdient.

Kalorien WeihnachtenIn einem weiteren Artikel kommentiert Jana Bohlmann, warum an Weihnachten unsere Hosen aufplatzen:

Die Vorweihnachtszeit beginnt logischerweise Ende November mit dem Anzünden der ersten Adventskerze. Genaugenommen beginnt sie aber eigentlich mit dem Verkauf von Lebkuchen. Denn ein weihnachtlicheres Gebäck als Lebkuchen, wird man nicht finden. Die Vorweihnachtszeit beginnt also im August. Genau dann, wenn die Schulferien zu Ende gehen. Denn dann findet man zum ersten Mal das heißgeliebte Schokogebäck in den Regalen der deutschen Discounter.

Brot WeihnachtenSchließlich blickt Stephan Raab auf die Kulturgeschichte des Brotes:

Vom Frühstück bis zum Abendbrot, es ist unser tägliches Brot. Jeder Deutsche verzehrt im Schnitt bis zu 80 Kilogramm davon im Jahr. Aber bis dahin ist es eine lange Geschichte. Das Museum der Brotkultur zu Ulm hat den Tisch gedeckt und lädt ein, diese Geschichte zu erleben.

 

(Foto: Julia Vogt by jugendfotos.de)

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Weihnachten Titelthema backview.eu

Weihnachten Titelthema backview.euZur besinnlichen Jahreszeit haben wir einen bunten und voll gepackten Themenschwerpunkt für euch!Weihnachten weltweitWie feiert die Welt Weihnachten?, Stephan Raab hat in acht Nationen nachgefragt:
Ein Stern ist aufgegangen. Wie jedes Jahr werden auch dieses Jahr wieder Menschen auf der ganzen Welt das Weihnachtsfest feiern. Aber wie begehen verschiedene Konfessionen und Regionen diese besondere Zeit? Stephan Raab hat Menschen aus aller Welt gefragt. Gemeinsam machen wir eine weihnachtliche Reise um die Welt.
WeihnachtswerbungAnna Luther stellt uns ihre 3 besten Werbeclips zu Weihnachten 2016 vor:
Sie kennen uns, wissen was diese Zeit so besonders macht: Werbeclips vermitteln in wenigen Sekunden Gefühle von Geborgenheit und Harmonie. Große Unternehmen – ob LIDL, Apple oder IKEA – sind sich wie jedes Jahr nicht zu schade, kurz vor Festschmaus und Familiendrama eine Portion Weihnachtszauber zu liefern.
Weihnachten in AustralienZu Besuch an Weihnachten in Australien war Jana Bohlmann:
Die Weihnachtszeit ist die Zeit, in der es am frühen Nachmittag zu dämmern beginnt, es draußen kalt ist und man gemütliche Abende zu Hause vor dem Kamin verbringt. Man beginnt, Weihnachtsplätzchen zu backen, Kerzen anzuzünden und besucht zumindest einen der etlichen Weihnachtsmärkte um sich dort mit einer heißen Tasse Glühwein aufzuwärmen. Auf der anderen Seite der Welt sieht es ganz anders aus. Dort ist Sommer und dort ist es heiß.
Weihnachten in der BibelSophie-Isabel Gunderlach gibt uns einen biblischen Blick auf das Weihnachtsfest:
Weihnachten ist das Fest der Familie. Die Verwandtschaft kommt zusammen, es wird gegessen, gesungen, man lässt es sich gut gehen. Für die meisten Menschen macht dies die Besonderheit der Feiertage aus. Doch was ist eigentlich der biblische Hintergrund? Was feiern die Christen an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen? „Die Geburt Christie“ – dass bekommen die Meisten wohl auch nach drei Tassen Glühwein noch zusammen. Der folgende Text soll einen etwas genaueren Blick auf den christlichen Ursprung der besinnlichen Tage werfen.
Weihnachten in SüdafrikaUlrike Botha ist in Südafrika geboren und erklärt, wie dort Weihnachten gefeiert wird:
Wir fahren dort nicht nur auf der falschen Straßenseite, sondern auch die Jahreszeit scheint vollkommen verkehrt. Über das Weihnachtsfest in Südafrika.
Weihnachtsmärkte in StraßburgWusstest du, wo die europäische Weihnachtshauptstadt liegt? Es ist Straßburg. Jana Bohlmann stellt uns die 10 unterschiedlichen Weihnachtsmärkte in Straßburg vor:
Straßburg ist eine mittelgroße Stadt im Osten Frankreichs an der Grenze zu Deutschland. Den meisten ist die Stadt ein Begriff. Sie macht aber keine Schlagzeilen. Die Stadt fällt nicht auf. Dabei gibt es doch viel, weswegen sie auffallen sollte. Die wenigsten Menschen wissen zum Beispiel, dass Straßburg die europäische Weihnachtshauptstadt ist. Straßburg lebt Weihnachten und hat sich den Titel der Weihnachtshauptstadt redlich verdient.
Kalorien WeihnachtenIn einem weiteren Artikel kommentiert Jana Bohlmann, warum an Weihnachten unsere Hosen aufplatzen:
Die Vorweihnachtszeit beginnt logischerweise Ende November mit dem Anzünden der ersten Adventskerze. Genaugenommen beginnt sie aber eigentlich mit dem Verkauf von Lebkuchen. Denn ein weihnachtlicheres Gebäck als Lebkuchen, wird man nicht finden. Die Vorweihnachtszeit beginnt also im August. Genau dann, wenn die Schulferien zu Ende gehen. Denn dann findet man zum ersten Mal das heißgeliebte Schokogebäck in den Regalen der deutschen Discounter.
Brot WeihnachtenSchließlich blickt Stephan Raab auf die Kulturgeschichte des Brotes:
Vom Frühstück bis zum Abendbrot, es ist unser tägliches Brot. Jeder Deutsche verzehrt im Schnitt bis zu 80 Kilogramm davon im Jahr. Aber bis dahin ist es eine lange Geschichte. Das Museum der Brotkultur zu Ulm hat den Tisch gedeckt und lädt ein, diese Geschichte zu erleben.
 (Foto: Julia Vogt by jugendfotos.de)

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Wie feiert die Welt Weihnachten?http://backview.eu/wie-feiert-die-welt-weihnachten/ http://backview.eu/wie-feiert-die-welt-weihnachten/#comments Fri, 16 Dec 2016 16:10:57 +0000 http://backview.eu/?p=26038 Weihnachten weltweit

Ein Stern ist aufgegangen. Wie jedes Jahr werden auch dieses Jahr wieder Menschen auf der ganzen Welt das Weihnachtsfest feiern. Aber wie begehen verschiedene Konfessionen und Regionen diese besondere Zeit? Stephan Raab hat Menschen aus aller Welt gefragt. Gemeinsam machen wir eine weihnachtliche Reise um die Welt.[divide]

backview.eu hat acht Menschen aus Ägypten, Tunesien, Pakistan, Peru, Russland, Israel, Italien und Deutschland gefragt:

  • Was verbindest du mit Weihnachten?
  • Was ist das besondere an Weihnachten in ....?
  • Was wünschst du dir zu Weihnachten?

Weihnachten weltweit

EDWARD IST KOPTE AUS KAIRO, ÄGYPTEN

1. Was verbindest du mit Weihnachten?

Für mich ist Weihnachten ein heiliges Fest, da es uns an die Geburt Jesu Christi erinnert.

2. Was ist das besondere an Weihnachten in Ägypten?

Weihnachten in Ägypten ist vollkommen anders als es in Europa üblich ist. Normalerweise feiern wir Weihnachten in der Kirche. Draußen auf der Straße feiern wir nicht, es gibt auch keine Weihnachtsbäume draußen. Hier sind wir eine verfolgte Gruppe auch wenn wir 10% der Bevölkerung ausmachen. Unsere Kirchen sind regelmäßig von Anschlägen bedroht.

3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?

Zu Weihnachten wünsche ich mir vor allem, dass Ägypten wieder ein sicheres und friedliches Land wird, wie es einmal war.

[divide]

RAOUF IST MOSLEM AUS BIZERTE, TUNESIEN

1. Was verbindest du mit Weihnachten?

Für mich persönlich ist Weihnachten genauso wichtig geworden, wie für jeden anderen auch, da ich eine Familie habe. Bei uns wird ähnlich wie überall mit Geschenken gefeiert. Meine Schwiegereltern kommen und wir kochen zusammen.

2. Was ist das besondere an Weihnachten in Tunesien?

In Tunesien hat Weihnachten keine Bedeutung, da 99 Prozent der Bevölkerung Muslime sind. Hier feiern wir eher Silvester, aber auch nicht alle.

3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?

Zu Weihnachten wünsche ich mir, dass die Familie gesund bleibt.

[divide]

MATEEULLAH IST MUSLIM AUS QUETA, PAKISTAN

1. Was verbindest du mit Weihnachten?

Weihnachten hier in Deutschland ist für mich einfach
ein Anlass Zeit mit Freunden zu verbringen.

2. Was ist das besondere an Weihnachten in Pakistan?

In Pakistan spielt Weihnachten kaum eine Rolle, da über 97 Prozent der Menschen Muslime sind. Aber es gibt eine kleine Minderheit, die Weihnachten ähnlich wie in Europa feiert.

3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?

Zu Weihnachten wünsche ich jedem Liebe und Frieden.

[divide]

SEBASTIAN IST CHRIST AUS LIMA, PERU

1. Was verbindest du mit Weihnachten?

Als ich klein war bedeutet Weihnachten für mich natürlich tolle Geschenke. Aber jetzt, da ich allein in Deutschland lebe, bedeutet Weihnachten Familie, da ich an diesen Feiertagen viel an meine Familie und Kindheit denke.

2. Was ist das besondere an Weihnachten in Peru?

Weihnachten hat in jeder Stadt Perus verschiedene Bedeutungen. Was aber überall sehr besonders ist, dass wir im Sommer feiern, Pute essen, kleine Weihnachtskrippen aufbauen und um Mitternacht Feuerwerke anzünden.

3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?

Ich wünsche mir, dass es meiner Familie und Freunden gut geht, ein paar gute Bücher und das Wunder, dass ich Latein endlich bestehe.

[divide]

OLEG KOZLOV AUS RUSSLAND

1. Was verbindest du mit Weihnachten?

Weihnachten gehört für mich und meine Familie zu den wichtigsten Daten des Jahres.

2. Was ist das besondere an Weihnachten in Russland?

In Russland feiert die Russisch-Orthodoxe Kirche Weihnachten am 6. Januar. Ich kann mich gut an die Fernsehübertragungen aus der Ende der 1990er wiederaufgebauten Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau erinnern. Zwar hält man in Russland aus der sowjetischen Tradition her Silvester für das wichtigste Fest, aber die Bedeutung der Weihnachtsfeier scheint gegenwärtig zu wachsen und sich als unmittelbarer Teil der russischen Identität wieder zu festigen.

Ich und meine Familie feiern Weihnachten seit dem Umzug 2008 gleich zwei mal: am 25. Dezember und am 6. Januar. Während meiner Studienzeit in Konstanz am Bodensee habe ich vor Ort diese alte schöne Tradition kennengelernt und innerlich angenommen. Wir sind zwar ursprünglich Russisch-Orthodoxe Christen aus Moskau, sehen und fühlen uns als Christen und ziehen keine innerkonfesionellen Grenzen. Wir glauben an Gott, nicht an die Kirche.

3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?

Weihnachten ist, im Unterschied zum Silvester, ein ruhiges Fest, das man gern im Kreise der Familie feiert. Dabei spielen die Geschenke aus materieller Sicht keine Rolle. Am wichtigsten ist es, dass man wieder zusammentrifft. So wünscht man sich zur Weihnachten Ruhe, Seligkeit und inneren Frieden am meisten.

[divide]

LINA IST MUSLIM AUS JERUSALEM, ISRAEL

1. Was verbindest du mit Weihnachten?

Weihnachten ist eine religiöse Feier der Christen, die Geburt Jesu zu feiern.

2. Was ist das besondere an Weihnachten in Israel?

Was Weihnachten hier einzigartig macht, das ist, es wird in Bethlehem gefeiert, der Ort an dem Jesus geboren wurde. Menschen aus aller Welt kommen hierher um zu feiern.

3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?

Zu Weihnachten wünsche ich mir, das Menschen ihre Vorurteile aufgeben, die sie über andere Kulturen und Länder haben, sowie das sie verschiedenen Kulturen und Ländern mit mehr Offenheit begegnen.

[divide]

EMMA IST CHRISTIN AUS ROM, ITALIEN

1. Was verbindest du mit Weihnachten?

Seitdem ich erwachsen bin, da hat sich Weihnachten sehr verändert, vor allem da ich nicht mehr an den Weihnachtsmann glaube und man immer geschäftig unterwegs ist. Mir erscheint Weihnachten sehr stark mit Konsum verbunden zu sein. Aber diese Zeit bedeutet für mich auch,;- schön wäre es das ganze Jahr- zusammen zu sein. Trotzdem für mich ist Weihnachten ein Zauber, eine Zeit des Wartens, mit den Liebsten zusammen zu sein und den 25. Dezember als einen fröhlichen, festlichen Tag gemeinsam zu feiern. Dabei zählen auch die kleinen Dinge, einfach mal die Sorgen vergessen zumindest für einen Tag und einfach gemeinsam fröhlich sein.

2. Was ist das besondere an Weihnachten in Italien?

Zugegebenermaßen ist es schon einige Zeit her, dass ich mit dem Geist von Weihnachten das verbinde, was ich damit verbunden habe, als ich klein war. Als Kind kann man die Zeit kaum abwarten bis Weihnachten, bis man die Geschenke aufmachen darf und natürlich die Weihnachtsferien. In der Schule haben die Lehrer immer eine Aufgabe, ob Weihnachtsbaum, Krippe oder einen Weihnachtsstern. Ach ja auch die üblichen Weihnachtslieder „Tu scendi dalle stelle“ „Astro del ciel“ und viele andere oder Weihnachtsgedichte.

3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?

Zu Weihnachten wünsche ich mir keine materiellen Geschenke, sondern nur etwas Ruhe für mich, meine Familie und alle die mir nahe stehen, einfach etwas gutes und positives im Leben aller.

[divide]

ANDREAS IST KATHOLISCHER THEOLOGIESTUDENT AUS MÜNCHEN, DEUTSCHLAND

1. Was bedeutet Weihnachten für dich?

Weihnachten bedeutet für mich, dass Gott den Menschen ganz angenommen hat.

2. Was ist das Besondere an Weihnachten in Bayern?

In Bayern wird traditionell gefeiert mit Christmette.

3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?

Ich wünsche mir vor allem persönliches Wachstum.

 

(Foto: Chanda Windisch by jugendfotos.de)

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Weihnachten weltweit

Ein Stern ist aufgegangen. Wie jedes Jahr werden auch dieses Jahr wieder Menschen auf der ganzen Welt das Weihnachtsfest feiern. Aber wie begehen verschiedene Konfessionen und Regionen diese besondere Zeit? Stephan Raab hat Menschen aus aller Welt gefragt. Gemeinsam machen wir eine weihnachtliche Reise um die Welt.[divide]backview.eu hat acht Menschen aus Ägypten, Tunesien, Pakistan, Peru, Russland, Israel, Italien und Deutschland gefragt:
  • Was verbindest du mit Weihnachten?
  • Was ist das besondere an Weihnachten in ....?
  • Was wünschst du dir zu Weihnachten?

Weihnachten weltweit

EDWARD IST KOPTE AUS KAIRO, ÄGYPTEN1. Was verbindest du mit Weihnachten?Für mich ist Weihnachten ein heiliges Fest, da es uns an die Geburt Jesu Christi erinnert.2. Was ist das besondere an Weihnachten in Ägypten?Weihnachten in Ägypten ist vollkommen anders als es in Europa üblich ist. Normalerweise feiern wir Weihnachten in der Kirche. Draußen auf der Straße feiern wir nicht, es gibt auch keine Weihnachtsbäume draußen. Hier sind wir eine verfolgte Gruppe auch wenn wir 10% der Bevölkerung ausmachen. Unsere Kirchen sind regelmäßig von Anschlägen bedroht.3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?Zu Weihnachten wünsche ich mir vor allem, dass Ägypten wieder ein sicheres und friedliches Land wird, wie es einmal war.[divide]RAOUF IST MOSLEM AUS BIZERTE, TUNESIEN1. Was verbindest du mit Weihnachten?Für mich persönlich ist Weihnachten genauso wichtig geworden, wie für jeden anderen auch, da ich eine Familie habe. Bei uns wird ähnlich wie überall mit Geschenken gefeiert. Meine Schwiegereltern kommen und wir kochen zusammen.2. Was ist das besondere an Weihnachten in Tunesien?In Tunesien hat Weihnachten keine Bedeutung, da 99 Prozent der Bevölkerung Muslime sind. Hier feiern wir eher Silvester, aber auch nicht alle.3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?Zu Weihnachten wünsche ich mir, dass die Familie gesund bleibt.[divide]MATEEULLAH IST MUSLIM AUS QUETA, PAKISTAN1. Was verbindest du mit Weihnachten?Weihnachten hier in Deutschland ist für mich einfach ein Anlass Zeit mit Freunden zu verbringen.2. Was ist das besondere an Weihnachten in Pakistan?In Pakistan spielt Weihnachten kaum eine Rolle, da über 97 Prozent der Menschen Muslime sind. Aber es gibt eine kleine Minderheit, die Weihnachten ähnlich wie in Europa feiert.3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?Zu Weihnachten wünsche ich jedem Liebe und Frieden.[divide]SEBASTIAN IST CHRIST AUS LIMA, PERU1. Was verbindest du mit Weihnachten?Als ich klein war bedeutet Weihnachten für mich natürlich tolle Geschenke. Aber jetzt, da ich allein in Deutschland lebe, bedeutet Weihnachten Familie, da ich an diesen Feiertagen viel an meine Familie und Kindheit denke.2. Was ist das besondere an Weihnachten in Peru?Weihnachten hat in jeder Stadt Perus verschiedene Bedeutungen. Was aber überall sehr besonders ist, dass wir im Sommer feiern, Pute essen, kleine Weihnachtskrippen aufbauen und um Mitternacht Feuerwerke anzünden.3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?Ich wünsche mir, dass es meiner Familie und Freunden gut geht, ein paar gute Bücher und das Wunder, dass ich Latein endlich bestehe.[divide]OLEG KOZLOV AUS RUSSLAND1. Was verbindest du mit Weihnachten?Weihnachten gehört für mich und meine Familie zu den wichtigsten Daten des Jahres.2. Was ist das besondere an Weihnachten in Russland?In Russland feiert die Russisch-Orthodoxe Kirche Weihnachten am 6. Januar. Ich kann mich gut an die Fernsehübertragungen aus der Ende der 1990er wiederaufgebauten Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau erinnern. Zwar hält man in Russland aus der sowjetischen Tradition her Silvester für das wichtigste Fest, aber die Bedeutung der Weihnachtsfeier scheint gegenwärtig zu wachsen und sich als unmittelbarer Teil der russischen Identität wieder zu festigen.Ich und meine Familie feiern Weihnachten seit dem Umzug 2008 gleich zwei mal: am 25. Dezember und am 6. Januar. Während meiner Studienzeit in Konstanz am Bodensee habe ich vor Ort diese alte schöne Tradition kennengelernt und innerlich angenommen. Wir sind zwar ursprünglich Russisch-Orthodoxe Christen aus Moskau, sehen und fühlen uns als Christen und ziehen keine innerkonfesionellen Grenzen. Wir glauben an Gott, nicht an die Kirche.3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?Weihnachten ist, im Unterschied zum Silvester, ein ruhiges Fest, das man gern im Kreise der Familie feiert. Dabei spielen die Geschenke aus materieller Sicht keine Rolle. Am wichtigsten ist es, dass man wieder zusammentrifft. So wünscht man sich zur Weihnachten Ruhe, Seligkeit und inneren Frieden am meisten.[divide]LINA IST MUSLIM AUS JERUSALEM, ISRAEL1. Was verbindest du mit Weihnachten?Weihnachten ist eine religiöse Feier der Christen, die Geburt Jesu zu feiern.2. Was ist das besondere an Weihnachten in Israel?Was Weihnachten hier einzigartig macht, das ist, es wird in Bethlehem gefeiert, der Ort an dem Jesus geboren wurde. Menschen aus aller Welt kommen hierher um zu feiern.3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?Zu Weihnachten wünsche ich mir, das Menschen ihre Vorurteile aufgeben, die sie über andere Kulturen und Länder haben, sowie das sie verschiedenen Kulturen und Ländern mit mehr Offenheit begegnen.[divide]EMMA IST CHRISTIN AUS ROM, ITALIEN1. Was verbindest du mit Weihnachten?Seitdem ich erwachsen bin, da hat sich Weihnachten sehr verändert, vor allem da ich nicht mehr an den Weihnachtsmann glaube und man immer geschäftig unterwegs ist. Mir erscheint Weihnachten sehr stark mit Konsum verbunden zu sein. Aber diese Zeit bedeutet für mich auch,;- schön wäre es das ganze Jahr- zusammen zu sein. Trotzdem für mich ist Weihnachten ein Zauber, eine Zeit des Wartens, mit den Liebsten zusammen zu sein und den 25. Dezember als einen fröhlichen, festlichen Tag gemeinsam zu feiern. Dabei zählen auch die kleinen Dinge, einfach mal die Sorgen vergessen zumindest für einen Tag und einfach gemeinsam fröhlich sein.2. Was ist das besondere an Weihnachten in Italien?Zugegebenermaßen ist es schon einige Zeit her, dass ich mit dem Geist von Weihnachten das verbinde, was ich damit verbunden habe, als ich klein war. Als Kind kann man die Zeit kaum abwarten bis Weihnachten, bis man die Geschenke aufmachen darf und natürlich die Weihnachtsferien. In der Schule haben die Lehrer immer eine Aufgabe, ob Weihnachtsbaum, Krippe oder einen Weihnachtsstern. Ach ja auch die üblichen Weihnachtslieder „Tu scendi dalle stelle“ „Astro del ciel“ und viele andere oder Weihnachtsgedichte.3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?Zu Weihnachten wünsche ich mir keine materiellen Geschenke, sondern nur etwas Ruhe für mich, meine Familie und alle die mir nahe stehen, einfach etwas gutes und positives im Leben aller.[divide]ANDREAS IST KATHOLISCHER THEOLOGIESTUDENT AUS MÜNCHEN, DEUTSCHLAND1. Was bedeutet Weihnachten für dich?Weihnachten bedeutet für mich, dass Gott den Menschen ganz angenommen hat.2. Was ist das Besondere an Weihnachten in Bayern?In Bayern wird traditionell gefeiert mit Christmette.3. Was wünschst du dir zu Weihnachten?Ich wünsche mir vor allem persönliches Wachstum. (Foto: Chanda Windisch by jugendfotos.de)

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Heiß, heißer, Weihnachten in Australien!http://backview.eu/weihnachten-in-australien/ http://backview.eu/weihnachten-in-australien/#comments Fri, 16 Dec 2016 16:09:07 +0000 http://backview.eu/?p=26006 Weihnachten in Australien

Die Weihnachtszeit ist die Zeit, in der es am frühen Nachmittag zu dämmern beginnt, es draußen kalt ist und man gemütliche Abende zu Hause vor dem Kamin verbringt. Man beginnt, Weihnachtsplätzchen zu backen, Kerzen anzuzünden und besucht zumindest einen der etlichen Weihnachtsmärkte um sich dort mit einer heißen Tasse Glühwein aufzuwärmen. Auf der anderen Seite der Welt sieht es ganz anders aus. Dort ist Sommer und dort ist es heiß.[divide]

Weihnachten fällt in Australien auf einen der heißesten Monate überhaupt. Im ganzen Land schießen die Temperaturen in die Höhe und der Großteil der Bevölkerung pilgert zum Strand. Bei durchschnittlichen 30 Grad denkt niemand an romantische Abende vor dem Kaminfeuer. Ganz im Gegenteil. Hier versucht man eher der Hitze zu entkommen, sei es eben am Strand oder in den etwas kühleren Gebirgen wie zum Beispiel den Blue Mountains. Lust auf Lebkuchen oder anderes weihnachtliches Gebäck rufen die Temperaturen nicht hervor. Aber trotzdem liegen auch hier die Supermärkte voll davon. Von Schokoladenweihnachtsmännern gefüllt mit Marshmallows bis hin zu traditionellen Weihnachtspuddings ist alles zu finden.

Weihnachten in Australien

Unterschiede: Weihnachten in Australien und in Deutschland

Alles was Weihnachten in unseren Breitengraden ausmacht, gibt es in Australien auch, aber irgendwie passt es da nicht so hin, mitten in den Sommer. Trotzdem wird Weihnachten down under natürlich gefeiert und ganz so anders wie man es sich vielleicht vorstellt, ist es gar nicht. Ja, es ist heiß und man kommt nicht so richtig in Stimmung, aber die Unterschiede zum europäischen Weihnachtsfest sind, abgesehen von den Temperaturen, gar nicht mal so groß.

Genau wie bei uns werden in Australien in der Vorweihnachtszeit die Straßen, Häuser und Einkaufszentren festlich geschmückt. Die Dekoration ist dem amerikanischen Weihnachtsschmuck zum größten Teil sehr ähnlich und viele illuminieren mit Hunderten von Lichterketten ihre Wohnungen und Häuser.

Dennoch merkt man, dass man in Australien ist: An den Weihnachtsbäume hängen nicht nur die typischen Weihnachtskugeln, Engel und Glöckchen, sondern man findet zum Beispiel auch Muscheln, Seesterne oder surfende Weihnachtsmänner. Auch auf die Weihnachtsmärkte wird hier nicht verzichtet. Man schleppt sich in der brütenden Hitze gut und gerne mal auf verschiedene Veranstaltungen in der Hoffnung etwas mehr in Weihnachtsstimmung zu kommen. Auf den meisten Märkten gibt es sogar Glühwein und andere Leckereien zu kaufen.

Australische Bescherung

Das eigentliche Weihnachtsfest und die Bescherung finden auf dem roten Kontinent aber nicht am 24.12 abends statt, sondern am 25.12 früh morgens. Diese Tradition wurde von den Engländern nach Australien gebracht und wurde bis heute beibehalten. Im Anschluss an die Bescherung gibt es ein großes Weihnachtsessen, das traditionell aus einem Putenbraten und Plumpudding besteht. Familie und Freunde kommen im Laufe des Tages vorbei, um gemeinsam zu feiern. Auch verbringen viele den Tag am Strand und bauen da ihr eigenes kleines Weihnachtsbuffet auf. Aufblasbare Weihnachtsbäume sind dort auch keine Seltenheit. Weihnachten kann ja schließlich auch am Strand gefeiert werden und das ist dann wirklich was ganz Besonderes.

Allen in allem ist das australische Weihnachtsfest dem unseren also gar nicht mal so fern. Und Weihnachten mal im Bikini am Strand verbringen, faul in der Sonne liegen und sich im Meer abkühlen, klingt ja gar nicht mal so schlecht. Da könnte man ja schon fast auf die Weihnachtsstimmung, die in den kälteren Breitengraden so leicht aufkommt, einfach mal verzichten.

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Weihnachten in Australien

Die Weihnachtszeit ist die Zeit, in der es am frühen Nachmittag zu dämmern beginnt, es draußen kalt ist und man gemütliche Abende zu Hause vor dem Kamin verbringt. Man beginnt, Weihnachtsplätzchen zu backen, Kerzen anzuzünden und besucht zumindest einen der etlichen Weihnachtsmärkte um sich dort mit einer heißen Tasse Glühwein aufzuwärmen. Auf der anderen Seite der Welt sieht es ganz anders aus. Dort ist Sommer und dort ist es heiß.[divide]Weihnachten fällt in Australien auf einen der heißesten Monate überhaupt. Im ganzen Land schießen die Temperaturen in die Höhe und der Großteil der Bevölkerung pilgert zum Strand. Bei durchschnittlichen 30 Grad denkt niemand an romantische Abende vor dem Kaminfeuer. Ganz im Gegenteil. Hier versucht man eher der Hitze zu entkommen, sei es eben am Strand oder in den etwas kühleren Gebirgen wie zum Beispiel den Blue Mountains. Lust auf Lebkuchen oder anderes weihnachtliches Gebäck rufen die Temperaturen nicht hervor. Aber trotzdem liegen auch hier die Supermärkte voll davon. Von Schokoladenweihnachtsmännern gefüllt mit Marshmallows bis hin zu traditionellen Weihnachtspuddings ist alles zu finden.Weihnachten in Australien

Unterschiede: Weihnachten in Australien und in Deutschland

Alles was Weihnachten in unseren Breitengraden ausmacht, gibt es in Australien auch, aber irgendwie passt es da nicht so hin, mitten in den Sommer. Trotzdem wird Weihnachten down under natürlich gefeiert und ganz so anders wie man es sich vielleicht vorstellt, ist es gar nicht. Ja, es ist heiß und man kommt nicht so richtig in Stimmung, aber die Unterschiede zum europäischen Weihnachtsfest sind, abgesehen von den Temperaturen, gar nicht mal so groß.Genau wie bei uns werden in Australien in der Vorweihnachtszeit die Straßen, Häuser und Einkaufszentren festlich geschmückt. Die Dekoration ist dem amerikanischen Weihnachtsschmuck zum größten Teil sehr ähnlich und viele illuminieren mit Hunderten von Lichterketten ihre Wohnungen und Häuser.Dennoch merkt man, dass man in Australien ist: An den Weihnachtsbäume hängen nicht nur die typischen Weihnachtskugeln, Engel und Glöckchen, sondern man findet zum Beispiel auch Muscheln, Seesterne oder surfende Weihnachtsmänner. Auch auf die Weihnachtsmärkte wird hier nicht verzichtet. Man schleppt sich in der brütenden Hitze gut und gerne mal auf verschiedene Veranstaltungen in der Hoffnung etwas mehr in Weihnachtsstimmung zu kommen. Auf den meisten Märkten gibt es sogar Glühwein und andere Leckereien zu kaufen.

Australische Bescherung

Das eigentliche Weihnachtsfest und die Bescherung finden auf dem roten Kontinent aber nicht am 24.12 abends statt, sondern am 25.12 früh morgens. Diese Tradition wurde von den Engländern nach Australien gebracht und wurde bis heute beibehalten. Im Anschluss an die Bescherung gibt es ein großes Weihnachtsessen, das traditionell aus einem Putenbraten und Plumpudding besteht. Familie und Freunde kommen im Laufe des Tages vorbei, um gemeinsam zu feiern. Auch verbringen viele den Tag am Strand und bauen da ihr eigenes kleines Weihnachtsbuffet auf. Aufblasbare Weihnachtsbäume sind dort auch keine Seltenheit. Weihnachten kann ja schließlich auch am Strand gefeiert werden und das ist dann wirklich was ganz Besonderes.Allen in allem ist das australische Weihnachtsfest dem unseren also gar nicht mal so fern. Und Weihnachten mal im Bikini am Strand verbringen, faul in der Sonne liegen und sich im Meer abkühlen, klingt ja gar nicht mal so schlecht. Da könnte man ja schon fast auf die Weihnachtsstimmung, die in den kälteren Breitengraden so leicht aufkommt, einfach mal verzichten.

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