backview.eu http://backview.eu Online Journalismus von jungen Medienmachern Fri, 17 Nov 2017 22:22:54 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.8 AUTOhttp://backview.eu/auto/ http://backview.eu/auto/#comments Fri, 17 Nov 2017 19:00:34 +0000 http://backview.eu/?p=27005 Auto backview.eu

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beliebte automarkenÜber die beliebtesten Automarken schreibt Martin Knauer:

Deutschland ist auf dem Automarkt bekanntlich heiß im Rennen. Trotz Diesel-Affären und Co. In diesem Beitrag stehen zunächst die weltweit beliebtesten Automarken im Fokus. Danach wird auf den deutschen Markt im Speziellen geblickt.

ElektroautoWarum läuft der Verkauf der Elektroautos eigentlich so schleppend? Dieser Frage widmet sich Antje Kellos:

Was hat die deutsche Autoindustrie eigentlich gegen Elektroautos? Seit Jahren quasseln Politik und Wirtschaft von der großen Zukunft von Elektroautos - auf dem Markt passiert in der Masse jedoch relativ wenig. Da liegt der Verdacht nahe, dass ein echter Ausbau gar nicht gewünscht ist.

Ganz normale WahnsinnAmy Graham blickt in ihrer Kolumne auf das autonome Fahren:

Mobilität, Lebensqualität und Freiheit sind Eigenschaften, die gerne mit dem Auto in Verbindung gebracht werden. Doch nahezu niemand bemerkt, wie viel Lebenszeit für die Investition und Instandhaltung dieser Selbstbestimmung benötigt wird. Denn das Auto verbraucht davon in den meisten Fällen mehr, als es einspart.

MobilitätSchließlich kommentiert Anna Luther die Mobilität im 21. Jahrhundert:

Mobilität ist ein entscheidender Fortschritt der letzten Jahrzehnte. Was wir dabei gewonnen und vielleicht verloren haben, ist im Takt der Transportmittel zweitrangig. Ist das berechtigt - oder nicht?

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Auto backview.eubeliebte automarkenÜber die beliebtesten Automarken schreibt Martin Knauer:
Deutschland ist auf dem Automarkt bekanntlich heiß im Rennen. Trotz Diesel-Affären und Co. In diesem Beitrag stehen zunächst die weltweit beliebtesten Automarken im Fokus. Danach wird auf den deutschen Markt im Speziellen geblickt.
ElektroautoWarum läuft der Verkauf der Elektroautos eigentlich so schleppend? Dieser Frage widmet sich Antje Kellos:
Was hat die deutsche Autoindustrie eigentlich gegen Elektroautos? Seit Jahren quasseln Politik und Wirtschaft von der großen Zukunft von Elektroautos - auf dem Markt passiert in der Masse jedoch relativ wenig. Da liegt der Verdacht nahe, dass ein echter Ausbau gar nicht gewünscht ist.
Ganz normale WahnsinnAmy Graham blickt in ihrer Kolumne auf das autonome Fahren:
Mobilität, Lebensqualität und Freiheit sind Eigenschaften, die gerne mit dem Auto in Verbindung gebracht werden. Doch nahezu niemand bemerkt, wie viel Lebenszeit für die Investition und Instandhaltung dieser Selbstbestimmung benötigt wird. Denn das Auto verbraucht davon in den meisten Fällen mehr, als es einspart.
MobilitätSchließlich kommentiert Anna Luther die Mobilität im 21. Jahrhundert:
Mobilität ist ein entscheidender Fortschritt der letzten Jahrzehnte. Was wir dabei gewonnen und vielleicht verloren haben, ist im Takt der Transportmittel zweitrangig. Ist das berechtigt - oder nicht?

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Elektroautos unerwünschthttp://backview.eu/elektroautos/ http://backview.eu/elektroautos/#comments Fri, 17 Nov 2017 18:04:28 +0000 http://backview.eu/?p=27013 Elektroauto

Was hat die deutsche Autoindustrie eigentlich gegen Elektroautos? Seit Jahren quasseln Politik und Wirtschaft von der großen Zukunft von Elektroautos - auf dem Markt passiert in der Masse jedoch relativ wenig. Da liegt der Verdacht nahe, dass ein echter Ausbau gar nicht gewünscht ist.[divide]

Elektroauto

Trotz des vielen guten Zuredens in den vergangenen Jahren, haben es weder Politik noch Wirtschaft geschafft, das Elektroauto für die Gesellschaft interessant zu machen. Nach wie vor gibt es vor allem in Deutschland drei große Probleme:

  • Zu geringe Reichweite
  • Zu wenig Ladesäulen
  • Zu teuer

2008 kündigte die Bundeskanzlerin Angela Merkel das wohl doch etwas zu optimistische Ziel von 1 Millionen Elektroautos im Jahr 2020 an. Das ist wohl absolut nicht mehr zu schaffen in den nächsten beiden Jahren.

[table id=13 /]

Dabei ist es irgendwie ein Teufelskreis mit diesen Elektroautos. Denn einerseits will der Funke in der Gesellschaft einfach nicht überspringen. Je weniger Autos verkauft werden, desto weniger ist auch der Antrieb, Reichweite zu steigern und die Verbreitung von Ladesäulen weiter zu fördern. Auf der anderen Seite halten sich natürlich auch die Autohersteller mit der Entwicklung von neuen Modellen und massentauglichen günstigen Wagen zurück. Denn wo der Kunde kein Interesse zeigt, lohnt sich auch Weiterentwicklung wenig.

So sauber, wie der Ruf der Elektroautos immer klingt, ist die Realität nicht. Denn sie stoßen zwar nicht direkt Schadstoffe aus, während sie fahren. Aber bei der Gewinnung des notwendigen Stroms und der Herstellung der Batterien wird sehr wohl CO2 ausgestoßen. Ein Elektroauto ist also entgegen vieler Meinungen nicht klimaneutral.

Man kann die Entwicklung in Deutschland auch positiv betrachten. Denn in den ersten neun Monaten 2017 hat sich der Verkauf im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2016 mehr als verdoppelt. Die nackten Zahlen sind dahingegen doch wieder ernüchternd. Denn der Wert stieg von 17.000 auf etwas über 36.000 Wagen.

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Elektroauto

Was hat die deutsche Autoindustrie eigentlich gegen Elektroautos? Seit Jahren quasseln Politik und Wirtschaft von der großen Zukunft von Elektroautos - auf dem Markt passiert in der Masse jedoch relativ wenig. Da liegt der Verdacht nahe, dass ein echter Ausbau gar nicht gewünscht ist.[divide]ElektroautoTrotz des vielen guten Zuredens in den vergangenen Jahren, haben es weder Politik noch Wirtschaft geschafft, das Elektroauto für die Gesellschaft interessant zu machen. Nach wie vor gibt es vor allem in Deutschland drei große Probleme:
  • Zu geringe Reichweite
  • Zu wenig Ladesäulen
  • Zu teuer
2008 kündigte die Bundeskanzlerin Angela Merkel das wohl doch etwas zu optimistische Ziel von 1 Millionen Elektroautos im Jahr 2020 an. Das ist wohl absolut nicht mehr zu schaffen in den nächsten beiden Jahren.[table id=13 /]Dabei ist es irgendwie ein Teufelskreis mit diesen Elektroautos. Denn einerseits will der Funke in der Gesellschaft einfach nicht überspringen. Je weniger Autos verkauft werden, desto weniger ist auch der Antrieb, Reichweite zu steigern und die Verbreitung von Ladesäulen weiter zu fördern. Auf der anderen Seite halten sich natürlich auch die Autohersteller mit der Entwicklung von neuen Modellen und massentauglichen günstigen Wagen zurück. Denn wo der Kunde kein Interesse zeigt, lohnt sich auch Weiterentwicklung wenig.So sauber, wie der Ruf der Elektroautos immer klingt, ist die Realität nicht. Denn sie stoßen zwar nicht direkt Schadstoffe aus, während sie fahren. Aber bei der Gewinnung des notwendigen Stroms und der Herstellung der Batterien wird sehr wohl CO2 ausgestoßen. Ein Elektroauto ist also entgegen vieler Meinungen nicht klimaneutral.Man kann die Entwicklung in Deutschland auch positiv betrachten. Denn in den ersten neun Monaten 2017 hat sich der Verkauf im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2016 mehr als verdoppelt. Die nackten Zahlen sind dahingegen doch wieder ernüchternd. Denn der Wert stieg von 17.000 auf etwas über 36.000 Wagen.

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Die beliebtesten Automarkenhttp://backview.eu/beliebtesten-automarken/ http://backview.eu/beliebtesten-automarken/#comments Fri, 17 Nov 2017 18:03:28 +0000 http://backview.eu/?p=26995 beliebte automarken

Deutschland ist auf dem Automarkt bekanntlich heiß im Rennen. Trotz Diesel-Affären und Co. In diesem Beitrag stehen zunächst die weltweit beliebtesten Automarken im Fokus. Danach wird auf den deutschen Markt im Speziellen geblickt.[divide]

beliebte automarkenDie beliebtesten Automarken weltweit

International gesehen ist es natürlich schwieriger, sich durchzusetzen, als in Deutschland. Doch einige deutsche Automarken haben es geschafft, auch weltweit Fuß zu fassen. Zuletzt schaffte es Volkswagen mit 6,4 Millionen Fahrzeugen auf Platz 3 der weltweiten Hitliste. Toyota dahingegen erlangte auf Platz 1 noch einmal fast 3 Millionen mehr Verkäufe. Und dazwischen platzierte sich General Motors mit 8,3 Millionen Autos.

[table id=11 /]

Die Beliebtesten Automarken in Deutschland

Für Deutschland gibt es derzeit nur für das Jahr 2016 als Ganzes übergeordnete Zahlen. Insgesamt wurden in 2016 3,35 Millionen Neuwagen zugelassen. Damit stieg der Automarkt insgesamt zum dritten Mal in Folge weiter an. Auf Platz 10 landete die spanische VW-Tochter Seat mit 97.585 Neuzulassungen. Davor lag Hyundai mit einem leichten Rückgang der neu zugelassenen Autos von 107.228. Platz 8 der beliebtesten Automarken in Deutschland erlangte Renault. Die Franzosen konnten 125.300 Neuzulassungen zählen. Die beste reine Importmarke in Deutschland ist Skoda mit 186.172 Neuzulassungen.  Und auf Platz 6 landete Ford. Die Kölner mit amerikanischen Wurzeln erlangten 239.766 neu zugelassene Autos

Die TOP 5 eröffnen die Rüsselheimer - Opel verkaufte 243.792 Neuwagen in Deutschland und steigerte damit die Ergebnisse der Vorjahre. Auf Platz 4 landete BMW - die Münchner erlangten 262.083 Neuzulassungen. Nicht weit entfernt - zumindest geographisch - feierte Audi in Ingolstadt den dritten Platz mit 289.617 Neuwagen. Die 300.000er-Marke überschritt dahingegen Mercedes-Benz mit 311.286. Nach wie vor der unangefochtene Spitzenreiter in verkauften Autos in Deutschland ist Volkswagen. Trotz Dieselskandal und Konzernumbau übertrumpfte Volkswagen mit 656.025 Neuwagen die Konkurrenz.

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beliebte automarken

Deutschland ist auf dem Automarkt bekanntlich heiß im Rennen. Trotz Diesel-Affären und Co. In diesem Beitrag stehen zunächst die weltweit beliebtesten Automarken im Fokus. Danach wird auf den deutschen Markt im Speziellen geblickt.[divide]

beliebte automarkenDie beliebtesten Automarken weltweit

International gesehen ist es natürlich schwieriger, sich durchzusetzen, als in Deutschland. Doch einige deutsche Automarken haben es geschafft, auch weltweit Fuß zu fassen. Zuletzt schaffte es Volkswagen mit 6,4 Millionen Fahrzeugen auf Platz 3 der weltweiten Hitliste. Toyota dahingegen erlangte auf Platz 1 noch einmal fast 3 Millionen mehr Verkäufe. Und dazwischen platzierte sich General Motors mit 8,3 Millionen Autos.[table id=11 /]

Die Beliebtesten Automarken in Deutschland

Für Deutschland gibt es derzeit nur für das Jahr 2016 als Ganzes übergeordnete Zahlen. Insgesamt wurden in 2016 3,35 Millionen Neuwagen zugelassen. Damit stieg der Automarkt insgesamt zum dritten Mal in Folge weiter an. Auf Platz 10 landete die spanische VW-Tochter Seat mit 97.585 Neuzulassungen. Davor lag Hyundai mit einem leichten Rückgang der neu zugelassenen Autos von 107.228. Platz 8 der beliebtesten Automarken in Deutschland erlangte Renault. Die Franzosen konnten 125.300 Neuzulassungen zählen. Die beste reine Importmarke in Deutschland ist Skoda mit 186.172 Neuzulassungen.  Und auf Platz 6 landete Ford. Die Kölner mit amerikanischen Wurzeln erlangten 239.766 neu zugelassene AutosDie TOP 5 eröffnen die Rüsselheimer - Opel verkaufte 243.792 Neuwagen in Deutschland und steigerte damit die Ergebnisse der Vorjahre. Auf Platz 4 landete BMW - die Münchner erlangten 262.083 Neuzulassungen. Nicht weit entfernt - zumindest geographisch - feierte Audi in Ingolstadt den dritten Platz mit 289.617 Neuwagen. Die 300.000er-Marke überschritt dahingegen Mercedes-Benz mit 311.286. Nach wie vor der unangefochtene Spitzenreiter in verkauften Autos in Deutschland ist Volkswagen. Trotz Dieselskandal und Konzernumbau übertrumpfte Volkswagen mit 656.025 Neuwagen die Konkurrenz.[table id=12 /] 

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Das Glück einer Verschnaufspausehttp://backview.eu/mobilitaet/ http://backview.eu/mobilitaet/#comments Fri, 17 Nov 2017 18:02:56 +0000 http://backview.eu/?p=26986 Mobilität

Mobilität ist ein entscheidender Fortschritt der letzten Jahrzehnte. Was wir dabei gewonnen und vielleicht verloren haben, ist im Takt der Transportmittel zweitrangig. Ist das berechtigt - oder nicht?[divide]

Mobilität"Wie lange hast du gebraucht?", fragte die Eine. "Nur etwa eine Stunde, hatte gute Verbindungen", sagte der Andere und zündete sich vor Arbeitsbeginn eine Zigarette an. Sein neugeborener Sohn hatte diese Nacht durchgeschlafen und er hatte den Wecker nicht überhört. Er schaffte die frühere Schnellbahn zum Berliner Alexanderplatz. Normalerweise sah die Eine ihn erst hastig um fünf nach Neun im Türrahmen erscheinen. Sie hob dann nur eine Augenbraue und redete weiter in die Hörermuschel. Termine mussten vereinbart oder verschoben, das Restaurant für den Besuch aus dem Ausland reserviert werden. Der Andere blies an diesem kalten Novembermorgen den Rauch der eigenen Zigarette in die Luft.

Morgenstunden haben es an sich, Menschen in ihren empfindlicheren Seiten zu zeigen: genervte Gesichter im Stau, verschlafene Augen in der U-Bahn, gestresste Stimmen an unzähligen Thresen von Bäckereien. Niemand mag seine lieb gewonnenen und verinnerlichten Tagesabläufe von einer Umleitung wegen Bauarbeiten durcheinander bringen lassen. Die Uhr tickt, die Räder rollen, Gleise knirschen, Flugzeuge starten. Minute für Minute. Da will sich noch einer wundern, wieso alles so schnell geht.

Die Eine drückt ihre Zigarette aus und geht rein, der frisch gebackene Familienvater sieht sich die Sonne zwischen Wolken und Berliner Straßenbild an. Ein klein wenig Zeit hat er sich ergattern können, als er den Wecker beim ersten Klingeln hörte.

Er findet es gut, so schnell von einem Ort zum anderen zu kommen. Mit der Schnellbahn zur Arbeit, mit dem Wagen ins Grüne, mit dem Flieger zum Strand. Er weiß auch gar nicht, wie es anders gehen soll. Schließlich soll er pünktlich an Ort und Stelle sein und ein Freizeitprogramm darf er sich auch gönnen. Dass er damit Einiges an Ressourcen verbraucht, die Umwelt belastet und noch dazu seinem Selbst nicht die Möglichkeit gibt, alles zu Fuß im Hier und Jetzt in Harmonie mit Mutter Erde zu erleben, braucht ihm niemand zu erzählen.

Es wäre zu viel gesagt, dass es ihm einerlei ist. Aber er hat nur ein Leben, nur eine Zeit.

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Mobilität

Mobilität ist ein entscheidender Fortschritt der letzten Jahrzehnte. Was wir dabei gewonnen und vielleicht verloren haben, ist im Takt der Transportmittel zweitrangig. Ist das berechtigt - oder nicht?[divide]Mobilität"Wie lange hast du gebraucht?", fragte die Eine. "Nur etwa eine Stunde, hatte gute Verbindungen", sagte der Andere und zündete sich vor Arbeitsbeginn eine Zigarette an. Sein neugeborener Sohn hatte diese Nacht durchgeschlafen und er hatte den Wecker nicht überhört. Er schaffte die frühere Schnellbahn zum Berliner Alexanderplatz. Normalerweise sah die Eine ihn erst hastig um fünf nach Neun im Türrahmen erscheinen. Sie hob dann nur eine Augenbraue und redete weiter in die Hörermuschel. Termine mussten vereinbart oder verschoben, das Restaurant für den Besuch aus dem Ausland reserviert werden. Der Andere blies an diesem kalten Novembermorgen den Rauch der eigenen Zigarette in die Luft.Morgenstunden haben es an sich, Menschen in ihren empfindlicheren Seiten zu zeigen: genervte Gesichter im Stau, verschlafene Augen in der U-Bahn, gestresste Stimmen an unzähligen Thresen von Bäckereien. Niemand mag seine lieb gewonnenen und verinnerlichten Tagesabläufe von einer Umleitung wegen Bauarbeiten durcheinander bringen lassen. Die Uhr tickt, die Räder rollen, Gleise knirschen, Flugzeuge starten. Minute für Minute. Da will sich noch einer wundern, wieso alles so schnell geht.Die Eine drückt ihre Zigarette aus und geht rein, der frisch gebackene Familienvater sieht sich die Sonne zwischen Wolken und Berliner Straßenbild an. Ein klein wenig Zeit hat er sich ergattern können, als er den Wecker beim ersten Klingeln hörte.Er findet es gut, so schnell von einem Ort zum anderen zu kommen. Mit der Schnellbahn zur Arbeit, mit dem Wagen ins Grüne, mit dem Flieger zum Strand. Er weiß auch gar nicht, wie es anders gehen soll. Schließlich soll er pünktlich an Ort und Stelle sein und ein Freizeitprogramm darf er sich auch gönnen. Dass er damit Einiges an Ressourcen verbraucht, die Umwelt belastet und noch dazu seinem Selbst nicht die Möglichkeit gibt, alles zu Fuß im Hier und Jetzt in Harmonie mit Mutter Erde zu erleben, braucht ihm niemand zu erzählen.Es wäre zu viel gesagt, dass es ihm einerlei ist. Aber er hat nur ein Leben, nur eine Zeit.

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Autonomes Fahren gegen Zeitfresser und Umweltsündenhttp://backview.eu/autonomes-fahren/ http://backview.eu/autonomes-fahren/#comments Fri, 17 Nov 2017 18:01:54 +0000 http://backview.eu/?p=26991 Ganz normale Wahnsinn

Mobilität, Lebensqualität und Freiheit sind Eigenschaften, die gerne mit dem Auto in Verbindung gebracht werden. Doch nahezu niemand bemerkt, wie viel Lebenszeit für die Investition und Instandhaltung dieser Selbstbestimmung benötigt wird. Denn das Auto verbraucht davon in den meisten Fällen mehr, als es einspart.[divide]

Ganz normale Wahnsinn

Wer zur Gesellschaft gehören will, dem bleibt oft nichts anderes übrig, als zu investieren. Oftmals in ein Auto, das gleich ein paar Prestigepunkte mit sich bringt, selbst wenn die Anschaffung den eigenen Geldbeutel deutlich übersteigt. Der Nutzwert bleibt bei einer Kaufentscheidung im Hintergrund. Es geht um irrationale Wünsche, die erfüllt werden, welche nicht selten von gut gemachter Werbung generiert wurden. Schließlich können mit einem schicken Auto Leute beeindruckt werden, die man nicht kennt oder die niemand leiden kann. Aber halt. Diese Charaktereigenschaft gilt vorwiegend für die Deutschen. Fast überall auf der Welt wird das Auto als Nutzgegenstand gesehen und darf sogar Dellen oder rostige Stellen besitzen, ohne dass der Eigentümer eine mittelschwere Herzattacke erleidet. Für den Deutschen ist das ein no-way! Der Sonntagmorgen in der Kirche wurde längst gegen die Waschanlage an der Tanke eingetauscht, und das Gesellschaftsspiel mit den Kindern gegen die Erlebnistour im eigenen Fahrzeug.

Deutschland ist der größte Autohersteller weltweit. Wir lieben unsere Autos. Statista.com gibt über 800.000 Beschäftigte in der Automobilindustrie an. Dazu kommen weitere Branchen in unmittelbarer Nähe zum Auto, wie der Tankwart oder der Lieferfahrer für die Autowerkstatt. Somit arbeiten über fünf Prozent aller Deutschen in diesem Bereich.

Seit Jahren sind deutsche Motoren ausgereift, das Design der Autos ist zeitgemäß und die Preise haben sich weltweit durchgesetzt. Doch die Brache verändert sich. Der komplizierte Aufbau eines Benzinmotors wird über kurz oder lang von einem deutlich anspruchsloseren Elektromotor ersetzt, der leicht in China in einer Hintergasse produziert werden kann.

Google, Ford, General Motors, Waymo und Tesla entwickeln seit Jahren an der alternativen Technologie und werden VW und Daimler abhängen, wenn diese nicht von alten Gewohnheiten ablassen. Denn mehr als ein paar Prototypen haben die einheimischen Firmen auf den wichtigen Automessen bisher nicht gezeigt. Damit aber nicht genug. Die Zukunft wird neben dem umweltfreundlichen Elektroauto ein autonomes, also völlig selbstfahrendes Fahrzeug hervorbringen. Zu schnelles Fahren wird bei ausgereifter Technik genauso unmöglich, wie Auffahrunfälle oder pures Falschparken. Autofahren wird sicher und entspannt.

Vielleicht übernimmt der Autopilot diesen Job bereits in zehn Jahren, womit sich einiges in unserem Leben verändern wird. Da ein privat genutztes Auto die meiste Zeit auf irgendwelchen Parkplätzen herum steht, Geld kostet und Platz beansprucht, könnte Carsharing den eigenen Besitz rasch verdrängen. Beim flächendeckenden Carsharing würde sich die Anzahl der Autos um bis zu 90 Prozent verringern, ohne dass jemand auf seine Fahrt verzichten müsste. Das bietet enorme Vorteile und verbannt Verkehrsstaus von der Straße in historische Bücher.

Die Deutschen verbringen im Durchschnitt 38 Stunden pro Jahr im Stau und 30 Monate ihres Lebens gar im Auto. Die aufgewendete Zeit für Kosten und unmittelbaren Wege, die mit dem eigenen Auto zu tun haben, beträgt bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 75 Jahren fast 9 volle Jahre, was etwa 12% unserer Zeit auf Erden entspricht. Vielleicht sollten wir anfangen umzudenken, oder die Zeit im Auto sinnvoll nutzen. Das autonome Auto gibt uns jedenfalls einen Teil der Zeit zurück, in der wir ein gutes Buch lesen, einen Vortrag ansehen oder die eigentliche Arbeit erledigen können. Ebenso ließen sich die Hektik und die Geschwindigkeit der Gesellschaft etwas reduzieren. Weiterhin verhilft das autonome Fahren Blinden und behinderten Menschen zur selbstbestimmten Mobilität. Nebenbei verbrauchen wir weniger Ressourcen, was wiederum die Umwelt schont und die Hauptursachen für Wirtschaftskriege beseitigt.

Ich freue mich jedenfalls auf die Zukunft der Autos, auch wenn es viele Punkte gibt, die im Vorfeld geklärt werden sollten, wenn Monopole entstehen, Massenüberwachung ausgebaut wird und Arbeitsplätze wegfallen. Die Werbeindustrie und die Versicherungen müssen sich neu orientieren, Fahrschulen werden überflüssig und die Kommunen brauchen neue Einnahmequellen, da der Bußgeldkatalog im Straßenverkehr nicht mehr beansprucht wird. Allerdings werden sich neue Möglichkeiten der Manipulationen auftun und die sich daraus ergebenden Gefahren. Wie so oft in der Vergangenheit wird die Politik beim technischen Fortschritt den Kopf in den Sand stecken und darauf hoffen, dass alles bleibt, wie es immer war, um anschließend hektisch zu reagieren, wenn das Kind im Brunnen liegt. Die Produkte von Tesla oder der Google-Tochter stehen dann vor unseren Haustüren und prägen das Bild der Städte und Straßen. Und plötzlich halten wir uns verwundert und mit großen Augen die Hände vor den Mund und merken, dass Deutschland keine Rolle mehr auf dem Weltmarkt für Autos spielt. Aber vielleicht täusche ich mich, und die Zukunft beschert uns ein entspanntes Leben, in dem wir die ganze Welt umarmen wollen und sie mit einem deutschen Auto umrunden: mobil und in Gedanken frei

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Ganz normale Wahnsinn

Mobilität, Lebensqualität und Freiheit sind Eigenschaften, die gerne mit dem Auto in Verbindung gebracht werden. Doch nahezu niemand bemerkt, wie viel Lebenszeit für die Investition und Instandhaltung dieser Selbstbestimmung benötigt wird. Denn das Auto verbraucht davon in den meisten Fällen mehr, als es einspart.[divide]Ganz normale WahnsinnWer zur Gesellschaft gehören will, dem bleibt oft nichts anderes übrig, als zu investieren. Oftmals in ein Auto, das gleich ein paar Prestigepunkte mit sich bringt, selbst wenn die Anschaffung den eigenen Geldbeutel deutlich übersteigt. Der Nutzwert bleibt bei einer Kaufentscheidung im Hintergrund. Es geht um irrationale Wünsche, die erfüllt werden, welche nicht selten von gut gemachter Werbung generiert wurden. Schließlich können mit einem schicken Auto Leute beeindruckt werden, die man nicht kennt oder die niemand leiden kann. Aber halt. Diese Charaktereigenschaft gilt vorwiegend für die Deutschen. Fast überall auf der Welt wird das Auto als Nutzgegenstand gesehen und darf sogar Dellen oder rostige Stellen besitzen, ohne dass der Eigentümer eine mittelschwere Herzattacke erleidet. Für den Deutschen ist das ein no-way! Der Sonntagmorgen in der Kirche wurde längst gegen die Waschanlage an der Tanke eingetauscht, und das Gesellschaftsspiel mit den Kindern gegen die Erlebnistour im eigenen Fahrzeug.Deutschland ist der größte Autohersteller weltweit. Wir lieben unsere Autos. Statista.com gibt über 800.000 Beschäftigte in der Automobilindustrie an. Dazu kommen weitere Branchen in unmittelbarer Nähe zum Auto, wie der Tankwart oder der Lieferfahrer für die Autowerkstatt. Somit arbeiten über fünf Prozent aller Deutschen in diesem Bereich.Seit Jahren sind deutsche Motoren ausgereift, das Design der Autos ist zeitgemäß und die Preise haben sich weltweit durchgesetzt. Doch die Brache verändert sich. Der komplizierte Aufbau eines Benzinmotors wird über kurz oder lang von einem deutlich anspruchsloseren Elektromotor ersetzt, der leicht in China in einer Hintergasse produziert werden kann.Google, Ford, General Motors, Waymo und Tesla entwickeln seit Jahren an der alternativen Technologie und werden VW und Daimler abhängen, wenn diese nicht von alten Gewohnheiten ablassen. Denn mehr als ein paar Prototypen haben die einheimischen Firmen auf den wichtigen Automessen bisher nicht gezeigt. Damit aber nicht genug. Die Zukunft wird neben dem umweltfreundlichen Elektroauto ein autonomes, also völlig selbstfahrendes Fahrzeug hervorbringen. Zu schnelles Fahren wird bei ausgereifter Technik genauso unmöglich, wie Auffahrunfälle oder pures Falschparken. Autofahren wird sicher und entspannt.Vielleicht übernimmt der Autopilot diesen Job bereits in zehn Jahren, womit sich einiges in unserem Leben verändern wird. Da ein privat genutztes Auto die meiste Zeit auf irgendwelchen Parkplätzen herum steht, Geld kostet und Platz beansprucht, könnte Carsharing den eigenen Besitz rasch verdrängen. Beim flächendeckenden Carsharing würde sich die Anzahl der Autos um bis zu 90 Prozent verringern, ohne dass jemand auf seine Fahrt verzichten müsste. Das bietet enorme Vorteile und verbannt Verkehrsstaus von der Straße in historische Bücher.Die Deutschen verbringen im Durchschnitt 38 Stunden pro Jahr im Stau und 30 Monate ihres Lebens gar im Auto. Die aufgewendete Zeit für Kosten und unmittelbaren Wege, die mit dem eigenen Auto zu tun haben, beträgt bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 75 Jahren fast 9 volle Jahre, was etwa 12% unserer Zeit auf Erden entspricht. Vielleicht sollten wir anfangen umzudenken, oder die Zeit im Auto sinnvoll nutzen. Das autonome Auto gibt uns jedenfalls einen Teil der Zeit zurück, in der wir ein gutes Buch lesen, einen Vortrag ansehen oder die eigentliche Arbeit erledigen können. Ebenso ließen sich die Hektik und die Geschwindigkeit der Gesellschaft etwas reduzieren. Weiterhin verhilft das autonome Fahren Blinden und behinderten Menschen zur selbstbestimmten Mobilität. Nebenbei verbrauchen wir weniger Ressourcen, was wiederum die Umwelt schont und die Hauptursachen für Wirtschaftskriege beseitigt.Ich freue mich jedenfalls auf die Zukunft der Autos, auch wenn es viele Punkte gibt, die im Vorfeld geklärt werden sollten, wenn Monopole entstehen, Massenüberwachung ausgebaut wird und Arbeitsplätze wegfallen. Die Werbeindustrie und die Versicherungen müssen sich neu orientieren, Fahrschulen werden überflüssig und die Kommunen brauchen neue Einnahmequellen, da der Bußgeldkatalog im Straßenverkehr nicht mehr beansprucht wird. Allerdings werden sich neue Möglichkeiten der Manipulationen auftun und die sich daraus ergebenden Gefahren. Wie so oft in der Vergangenheit wird die Politik beim technischen Fortschritt den Kopf in den Sand stecken und darauf hoffen, dass alles bleibt, wie es immer war, um anschließend hektisch zu reagieren, wenn das Kind im Brunnen liegt. Die Produkte von Tesla oder der Google-Tochter stehen dann vor unseren Haustüren und prägen das Bild der Städte und Straßen. Und plötzlich halten wir uns verwundert und mit großen Augen die Hände vor den Mund und merken, dass Deutschland keine Rolle mehr auf dem Weltmarkt für Autos spielt. Aber vielleicht täusche ich mich, und die Zukunft beschert uns ein entspanntes Leben, in dem wir die ganze Welt umarmen wollen und sie mit einem deutschen Auto umrunden: mobil und in Gedanken frei

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Kultur ist Kult- Über den Brauch der Leitkulturhttp://backview.eu/leitkultur/ http://backview.eu/leitkultur/#comments Sat, 04 Nov 2017 09:11:05 +0000 http://backview.eu/?p=26941 Leitkultur

„O tempora o mores“ Was für Zeiten, was für Sitten!,“ beklagte einst 70 vor Christus der römische Rhetoriker Cicero den Sittenverfall im alten Rom. Vor nicht langer Zeit sorgte ein ähnlicher Ausspruch für nicht weniger Aufsehen: „Deutschland schafft sich ab“. Zunehmend wird der Verfall klassischer Werte beklagt, so wie die Gefahr fremd im eigenen Land zu sein, betont.[divide]

„Was für Zeiten, was für Sitten!“ Das Internet und die globale Vernetzung haben eine neue Kultur hervorgebracht, oder eher mehre Kulturen, sei es etwa die Bloggerszene, politische Aktivisten, die Welt der YouTube Stars oder einfach den Einfluss der sozialen Medien zu nennen. Anders ausgedrückt, alles hat seine Zeit und jede Zeit hat ihrer spezielle Kultur.

Leitkultur

Dabei ist Kultur schlichtweg Kult, da sie einfach erfolgreich und zum leben wichtig ist. Bereits das allererste Leben auf der Erde war von Kultur abhängig, gab es doch bereits kurz nach dem Urknall erste Bakterienkulturen. Sie ermöglichten und ermöglichen den Bakterien DNA Sequenzen zu mischen und sich auf diese Weise durch Mutationen dem Evolutionsdruck anzupassen. Ähnliches ist sichtbar bei höher entwickelten Arten. Der Grundsatz „Survival of the fittest“ wurde lange Zeit fälschlicherweise als das „Recht des Stärkeren“ interpretiert. Jedoch steht dieses Prinzip für das Überleben der am besten angepassten Arten. Gruppen ermöglichen es Ressourcen zu sparen und sich gegenseitig zu unterstützen. Ein gemeinsamer Zusammenhalt, eine Kultur, ist es, die diese Gruppen erfolgreich macht und gegen äußere Gefahren schützt, aber auch ihre Grenzen gegenüber anderen Gruppen festlegt, diese Gruppen unterscheidet und ihre Mitglieder ebenso.

Kultur ist aber nicht nur Kult, weil sich erfolgreich ist, sondern weil sie gepflegt wird. Ähnlich der Wortherkunft, von cultivare, Ackerbau betreiben, kommen Menschen zusammen, die Natur nach ihren Vorstellungen zu verändern und zu formen. Dabei braucht es Traditionen und Bräuche ebenso wie das tägliche Brot, da sie es sind, welche der Gruppe, der Gemeinschaft, Leben und Sinn einflößen, diese mit ihren Eigenarten bestimmen. Sei dies im Heimatverein, im Gottesdienst oder auf dem Openairfestival, hier werden diese Sinne sichtbar.

Besonders deutlich wird dies in unseren Städten, dem Alltag der Menschen, wie es der Soziologe und Städteforscher Walter Siebel beschrieb, indem er „Stadt als gebaute Gesellschaft“ (Zitat von Walter Siebel) beschrieb. Es sind die Burgen, Schlösser oder stolzen Bürgerhäuser, die Tempel und Gotteshäuser, die großen Kultstädten, ja auch Fußballstadien, die Zeugnis sind, jener Kulturen, die dort gelebt haben oder hier noch immer leben und diese pflegen. Es ist dies, was jährlich unzählige Touristen anlockt und die digitale Kultur mit Bildern, Videos, Geschichten von diesen Orten anreichert. Kultur definiert Rollen und Identität. Als solche steht Kultur immer als Sinnbild dafür, wer man ist oder wer man am liebsten sein möchte.

Leitkultur ReichstagAber Kultur wird auch über ihre Grenzen nach außen hin definiert, lebt sie doch auch davon, dass es Unterschiede gibt. Anders ausgedrückt, wären Bayern und Berlin, Köln und Düsseldorf dieselbe Kultur, so gebe es nichts, was diese spannend machen würde zu erleben. An diesen Grenzen wird die eigene Kultur deutlich und in ihrem Selbstverständnis unverständlich. Als um 1500 die ersten Europäer ausschwärmten, für sich die weite Welt zu entdecken, so betraten sie kulturelles Neuland. Man musste erkennen, dass die bis dahin bestehenden Erkenntnisse und Glaubensinhalte keinen Bestand mehr hatten, die ganze bisher praktizierte Kultur wurde fraglich. Theologen begannen das Primat der Kirche anzuzweifeln, Astronomen entdeckten neue Sterne, Wissenschaftler stießen in das Innere des Menschen vor, Philosophen erforschten gar das Innerstes des Menschen, den Menschen als Mensch selbst.

„Jeder Jeck ist anders“, lautet ein bekannter Ausspruch im Karneval zu Köln. Heute wie damals gilt, Kultur lebt vom miteinander und voneinander der Menschen. Ähnlich wie um 1500 betreten wir heute ein technokulturelles Neuland. Die modernen Technologien erlauben es uns binnen Sekunden unsere Ideen, Werte, Vorstellungen , schlicht unsere Kultur in die ganze Welt zu verbreiten, oder aber auch uns ein eigenes Bild von der Welt zu machen. In seinem Werk Netzwerkgesellschaft beschreibt der spanische Soziologe Manuel Castells, den Wandel einer globalen Gesellschaft hin zu einer Netzwerkgesellschaft, welche aus Strömen besteht. Demnach durchziehen verschiedene Ströme, sei dies Kapital, Ideen, Entscheidungsketten, oder aber auch moderne Transportketten, unsere globale Welt. Dank moderner Technologien, lassen sich solle Ströme von bestimmten Zentren verwalten und steuern, welche die nötige Infrastruktur besitzen als auch das nötige Arbeitskräfteangebot.

An diesen Orten werden die Ströme etwa in Form von Hochhäusern der Konzerne sichtbar. Die menschliche Seite dieser Netzwerkgesellschaft ist eine gestiegene Migration, zwischen und innerhalb von Regionen. Trotz allen technischen Fortschritts hängen diese Zentren der globalen Wirtschaft auch weiterhin von lokalen Arbeitskräften ab, da etwa bestimmte Tätigkeiten wie Pflege oder Bau auch im digitalen Zeitalter im analogen Raum stattfinden. Es sind insbesondere Migranten, welche auf diese Weise Lücken im Arbeitsmarkt füllen. Ähnlich den Hochhäusern und Verwaltern der globalen Netzwerke unserer Zeit, werden auch die Ströme in den Zentren sichtbar, in Form von unterschiedlichen Bräuchen und Religionen.

„Die Welt zu Gast bei Freunden“, lautete das Leitmotiv der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland vor knapp zehn Jahren. Betrachtet man die letzten Migrationsberichte des Statistischen Bundesamtes, so scheint die Welt nicht nur zeitweise, sondern dauerhaft in Deutschland einen Platz gefunden zu haben. Einst wurde dem Autor Max Frisch das Zitat zugeschrieben: „Wir haben Arbeitskräfte gerufen. Es kamen Menschen an.“ Im Zuge der Gastarbeiterzeit ging man davon aus, dass diese Menschen, wie es der Name unterstreicht, als Gäste kurzzeitig im Land bleiben und dann wieder zurückkehren würden. Zwar erkannte man durchaus, das Spanier, Italiener, Griechen und Türken eine andere Kultur mitbrachten, die befremdlich erschien. Eine Annäherungspolitik blieb jedoch auf das nötigste beschränkt.

In den ersten Gastarbeiterzügen, welche ab den 1950er Jahren die deutschen Bahnhöfe erreichten, ließen sich bereits die ersten Vorzeichen einer zunehmenden Vernetzung der Welt und ihrer verschiedenen Kulturen erkennen. Im digitalen Zeitalter, hat das Netzwerk seinen vollen Einfluss entfaltet. Identität wird nicht mehr regional sondern digital bestimmt. Es steht praktisch jeden Menschen frei Anschluss zu suchen und eigene Gruppen zu gründen, oder Mitglied in solchen zu werden. Ein gemeinsames Merkmal, sei dies wie auch immer politisch, religiös, kulturell vereint Menschen und bestimmt deren Mitgliedschaft. Hierbei, anders als es der zunehmende globale Konsum von Medien vermuten lässt, lässt die zunehmende Vernetzung der Menschen deren Differenzen immer deutlicher zu Tage treten. Anders gesagt, je näher wir uns digital kommen, desto mehr werden wir uns im realen Leben wohl fremd.

Fremdheit, das andere, birgt stets eine gewisse Unsicherheit, Unsicherheit gegenüber den eigenen Wertvorstellungen, der eigenen Kultur, gar der eigenen Identität. Das Internet ermöglicht es daher, bewusst diese Unsicherheiten zu umgehen, indem sich stets Gleichgesinnte zusammenfinden, in ihren Vorstellungen bestärken und Grenzen festigen. Diese Grenzen finden sich jedoch nicht nur zwischen Regionen und Staaten, sondern sie gehen auch mitten durch die Gesellschaft. Es kann etwa sein, dass der digitale Chatpartner tausende von Kilometern weiter entfernt, näher erscheint als das eigene Umfeld, die eigene Nachbarschaft, die häufig mit ihren verschiedenen Kulturen eher Unverständnis hervorruft.

Kultur ist Kult, weil wir sie spannend finden, sie uns neugierig macht, als auch die Möglichkeit eröffnet, die Welt nach unseren Vorstellungen zu gestalten, wir uns präsentieren können, als wer wir sind oder wer wir sein wollen. Aber genau in diesem Punkt unterscheiden sich die Kulturen, unterscheidet sich Kultur von Zivilisation. Kultur bedeutet die Natur nach menschlichen Ermessen zu verändern, als Zivilisation das Recht, an diesem Prozess mitzuwirken, als Teil der Kulturgesellschaft dieser eigene Gestalt zu geben. Der Begriff Integration impliziert genau dies, ein integraler Bestandteil eines Prozesses werden zu können.

Aber wie soll eine gemeinsame Kultur aussehen in Zeiten von Individualisierung und schier grenzenloser Möglichkeiten? Es scheint so, als hänge die ganze Welt am Faden, besser gesagt an der Glasfaser, aber haben wir nicht manchmal den Faden verloren? Es ist erstaunlich, dass in einer Welt der grenzenlosen Möglichkeiten, die Grenzen häufig vor der eigenen Haustür zu finden sind. Häufig ist von den Gefahren der „Überfremdung“, von „Parallelgesellschaften“, gar „Kulturfremden“ und einem „Multikulit“ das die eigene Kultur und Identität schwächen und auflösen wolle, zu lesen, zu hören und vermeintlich gar zu sehen.

LeitkulturAber was ist dann, was Deutschland, die deutsche Kultur bestimmt, was macht sie so anders, als andere Kulturen? Einst stelle Descartes fest: „Cogito, ergo sum.“ Um Identität zu definieren ist es wichtig zu verstehen, was wir von uns und andere über uns denken. Die Identifikation mit einem sozialen System, einer Gesellschaft einer Nation, ist die höchste Stufe der Integration. Im Gegensatz etwa zum Arbeitsmarkt, der auf den Austausch von Ressourcen angewiesen ist, oder des Alltags, welcher ein Minimum an Sprache voraussetzt, kann die Identifikation mit einer Kultur und deren Menschen nicht erzwungen werden, sie ist das Produkt vieler Erfahrungen und Prägungen. Aber genau aus diesem Grund ist es nötig, dass Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung miteinander in Kontakt treten können, einander so kennen lernen können, wie sie wirklich sind und nicht was sie vorgeben zu sein.

Kultur ist wichtig, da sie uns verbindet und leitet, da sie unserem Leben einen Sinn gibt, uns als Menschen und Individuen einzigartig macht. In diesem Sinne steht Kultur für die Schaffung und Gestaltung unserer Umgebung, nach den Vorstellungen, wer wir sein wollen, was uns geprägt hat, was uns einzigartig macht und was uns verbindet. Was also ist Deutschland, die deutsche Kultur, was macht sie so einzigartig, verbindet über 80 Millionen Menschen aus allen Teilen dieser Welt? Einst sprach Gottfried Herder vom Kugelmodell, wonach Nationen in sich abgeschlossene Systeme seien, welche in sich homogen seien, aber auch nach außen hin gegenüber anderen Nationen abgetrennt seien. Aber die Erde ist rund und dreht sich weiter, wie die Menschheit im Laufe ihrer Geschichte erfahren musste.

Heute hängt sich dabei mehr denn je am Faden, der unterschiedlichste Regionen dieser Welt miteinander verbindet, ihre Unterschiede immer deutlicher werden lässt. Aber jedes Netzwerk braucht einen gewissen Leitfaden, der dieses zusammenhält, die Menschen wirklich miteinander verbindet. Leitkultur bedeutet in diesem Sinne, sich gemeinsam auf die Suche nach diesem Leitfaden im Netzwerk zu machen, seine Knoten zu finden und diese zu lösen.
Was also ist die deutsche Leitkultur, was ist Deutschland?

„Das alles ist Deutschland, das alles sind wir“. Es liegt am Land der Dichter und Denker, es liegt an jedem einzelnen, immer wieder neu zu ergründen, was unsere deutsche Kultur eint. Jede Kultur lebt von den Menschen, die sie leben und pflegen. Als Leitkultur für Deutschland, was die deutsche Kultur bestimmt gilt der Grundsatz aus Einigkeit und Recht und Freiheit. Die Einigkeit, das friedliche miteinander verschiedener Kulturen zu schützen und zu wahren, als das Recht auf die freie Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und nicht zuletzt, die Freiheit, als die Freiheit jedes einzelnen zu respektieren und als gleichwertig zu behandeln.

Derzeit befinden wir uns in einem kulturellen Wandel, vieles was als selbstverständlich galt, wird von einer Kultur des Fragens, des Zweifelns aber auch des Bewahrens geprägt. Wohin dieser Wandel führt ist noch unklar, doch befindet sich Kultur stets im Wandel. Abschließend bleibt somit für das globale, digitale Zeitalter mit seinen Kulturen nur eines festzuhalten. Kultur ist Kult weil sie spannend ist, neugierig macht und es wert ist sie zu pflegen. Kultur ist jedoch nicht festes sondern immer wieder ein Produkt ihrer Zeit und der Menschen, die sich dieser Zeit annehmen, diese Kultur weiterzutragen, weiterzuentwickeln und letztlich leben, anders gesagt“ Was für Zeiten, was für Sitten, was für eine Kultur!“

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Leitkultur

„O tempora o mores“ Was für Zeiten, was für Sitten!,“ beklagte einst 70 vor Christus der römische Rhetoriker Cicero den Sittenverfall im alten Rom. Vor nicht langer Zeit sorgte ein ähnlicher Ausspruch für nicht weniger Aufsehen: „Deutschland schafft sich ab“. Zunehmend wird der Verfall klassischer Werte beklagt, so wie die Gefahr fremd im eigenen Land zu sein, betont.[divide]„Was für Zeiten, was für Sitten!“ Das Internet und die globale Vernetzung haben eine neue Kultur hervorgebracht, oder eher mehre Kulturen, sei es etwa die Bloggerszene, politische Aktivisten, die Welt der YouTube Stars oder einfach den Einfluss der sozialen Medien zu nennen. Anders ausgedrückt, alles hat seine Zeit und jede Zeit hat ihrer spezielle Kultur.LeitkulturDabei ist Kultur schlichtweg Kult, da sie einfach erfolgreich und zum leben wichtig ist. Bereits das allererste Leben auf der Erde war von Kultur abhängig, gab es doch bereits kurz nach dem Urknall erste Bakterienkulturen. Sie ermöglichten und ermöglichen den Bakterien DNA Sequenzen zu mischen und sich auf diese Weise durch Mutationen dem Evolutionsdruck anzupassen. Ähnliches ist sichtbar bei höher entwickelten Arten. Der Grundsatz „Survival of the fittest“ wurde lange Zeit fälschlicherweise als das „Recht des Stärkeren“ interpretiert. Jedoch steht dieses Prinzip für das Überleben der am besten angepassten Arten. Gruppen ermöglichen es Ressourcen zu sparen und sich gegenseitig zu unterstützen. Ein gemeinsamer Zusammenhalt, eine Kultur, ist es, die diese Gruppen erfolgreich macht und gegen äußere Gefahren schützt, aber auch ihre Grenzen gegenüber anderen Gruppen festlegt, diese Gruppen unterscheidet und ihre Mitglieder ebenso.Kultur ist aber nicht nur Kult, weil sich erfolgreich ist, sondern weil sie gepflegt wird. Ähnlich der Wortherkunft, von cultivare, Ackerbau betreiben, kommen Menschen zusammen, die Natur nach ihren Vorstellungen zu verändern und zu formen. Dabei braucht es Traditionen und Bräuche ebenso wie das tägliche Brot, da sie es sind, welche der Gruppe, der Gemeinschaft, Leben und Sinn einflößen, diese mit ihren Eigenarten bestimmen. Sei dies im Heimatverein, im Gottesdienst oder auf dem Openairfestival, hier werden diese Sinne sichtbar.Besonders deutlich wird dies in unseren Städten, dem Alltag der Menschen, wie es der Soziologe und Städteforscher Walter Siebel beschrieb, indem er „Stadt als gebaute Gesellschaft“ (Zitat von Walter Siebel) beschrieb. Es sind die Burgen, Schlösser oder stolzen Bürgerhäuser, die Tempel und Gotteshäuser, die großen Kultstädten, ja auch Fußballstadien, die Zeugnis sind, jener Kulturen, die dort gelebt haben oder hier noch immer leben und diese pflegen. Es ist dies, was jährlich unzählige Touristen anlockt und die digitale Kultur mit Bildern, Videos, Geschichten von diesen Orten anreichert. Kultur definiert Rollen und Identität. Als solche steht Kultur immer als Sinnbild dafür, wer man ist oder wer man am liebsten sein möchte.Leitkultur ReichstagAber Kultur wird auch über ihre Grenzen nach außen hin definiert, lebt sie doch auch davon, dass es Unterschiede gibt. Anders ausgedrückt, wären Bayern und Berlin, Köln und Düsseldorf dieselbe Kultur, so gebe es nichts, was diese spannend machen würde zu erleben. An diesen Grenzen wird die eigene Kultur deutlich und in ihrem Selbstverständnis unverständlich. Als um 1500 die ersten Europäer ausschwärmten, für sich die weite Welt zu entdecken, so betraten sie kulturelles Neuland. Man musste erkennen, dass die bis dahin bestehenden Erkenntnisse und Glaubensinhalte keinen Bestand mehr hatten, die ganze bisher praktizierte Kultur wurde fraglich. Theologen begannen das Primat der Kirche anzuzweifeln, Astronomen entdeckten neue Sterne, Wissenschaftler stießen in das Innere des Menschen vor, Philosophen erforschten gar das Innerstes des Menschen, den Menschen als Mensch selbst.„Jeder Jeck ist anders“, lautet ein bekannter Ausspruch im Karneval zu Köln. Heute wie damals gilt, Kultur lebt vom miteinander und voneinander der Menschen. Ähnlich wie um 1500 betreten wir heute ein technokulturelles Neuland. Die modernen Technologien erlauben es uns binnen Sekunden unsere Ideen, Werte, Vorstellungen , schlicht unsere Kultur in die ganze Welt zu verbreiten, oder aber auch uns ein eigenes Bild von der Welt zu machen. In seinem Werk Netzwerkgesellschaft beschreibt der spanische Soziologe Manuel Castells, den Wandel einer globalen Gesellschaft hin zu einer Netzwerkgesellschaft, welche aus Strömen besteht. Demnach durchziehen verschiedene Ströme, sei dies Kapital, Ideen, Entscheidungsketten, oder aber auch moderne Transportketten, unsere globale Welt. Dank moderner Technologien, lassen sich solle Ströme von bestimmten Zentren verwalten und steuern, welche die nötige Infrastruktur besitzen als auch das nötige Arbeitskräfteangebot.An diesen Orten werden die Ströme etwa in Form von Hochhäusern der Konzerne sichtbar. Die menschliche Seite dieser Netzwerkgesellschaft ist eine gestiegene Migration, zwischen und innerhalb von Regionen. Trotz allen technischen Fortschritts hängen diese Zentren der globalen Wirtschaft auch weiterhin von lokalen Arbeitskräften ab, da etwa bestimmte Tätigkeiten wie Pflege oder Bau auch im digitalen Zeitalter im analogen Raum stattfinden. Es sind insbesondere Migranten, welche auf diese Weise Lücken im Arbeitsmarkt füllen. Ähnlich den Hochhäusern und Verwaltern der globalen Netzwerke unserer Zeit, werden auch die Ströme in den Zentren sichtbar, in Form von unterschiedlichen Bräuchen und Religionen.„Die Welt zu Gast bei Freunden“, lautete das Leitmotiv der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland vor knapp zehn Jahren. Betrachtet man die letzten Migrationsberichte des Statistischen Bundesamtes, so scheint die Welt nicht nur zeitweise, sondern dauerhaft in Deutschland einen Platz gefunden zu haben. Einst wurde dem Autor Max Frisch das Zitat zugeschrieben: „Wir haben Arbeitskräfte gerufen. Es kamen Menschen an.“ Im Zuge der Gastarbeiterzeit ging man davon aus, dass diese Menschen, wie es der Name unterstreicht, als Gäste kurzzeitig im Land bleiben und dann wieder zurückkehren würden. Zwar erkannte man durchaus, das Spanier, Italiener, Griechen und Türken eine andere Kultur mitbrachten, die befremdlich erschien. Eine Annäherungspolitik blieb jedoch auf das nötigste beschränkt.In den ersten Gastarbeiterzügen, welche ab den 1950er Jahren die deutschen Bahnhöfe erreichten, ließen sich bereits die ersten Vorzeichen einer zunehmenden Vernetzung der Welt und ihrer verschiedenen Kulturen erkennen. Im digitalen Zeitalter, hat das Netzwerk seinen vollen Einfluss entfaltet. Identität wird nicht mehr regional sondern digital bestimmt. Es steht praktisch jeden Menschen frei Anschluss zu suchen und eigene Gruppen zu gründen, oder Mitglied in solchen zu werden. Ein gemeinsames Merkmal, sei dies wie auch immer politisch, religiös, kulturell vereint Menschen und bestimmt deren Mitgliedschaft. Hierbei, anders als es der zunehmende globale Konsum von Medien vermuten lässt, lässt die zunehmende Vernetzung der Menschen deren Differenzen immer deutlicher zu Tage treten. Anders gesagt, je näher wir uns digital kommen, desto mehr werden wir uns im realen Leben wohl fremd.Fremdheit, das andere, birgt stets eine gewisse Unsicherheit, Unsicherheit gegenüber den eigenen Wertvorstellungen, der eigenen Kultur, gar der eigenen Identität. Das Internet ermöglicht es daher, bewusst diese Unsicherheiten zu umgehen, indem sich stets Gleichgesinnte zusammenfinden, in ihren Vorstellungen bestärken und Grenzen festigen. Diese Grenzen finden sich jedoch nicht nur zwischen Regionen und Staaten, sondern sie gehen auch mitten durch die Gesellschaft. Es kann etwa sein, dass der digitale Chatpartner tausende von Kilometern weiter entfernt, näher erscheint als das eigene Umfeld, die eigene Nachbarschaft, die häufig mit ihren verschiedenen Kulturen eher Unverständnis hervorruft.Kultur ist Kult, weil wir sie spannend finden, sie uns neugierig macht, als auch die Möglichkeit eröffnet, die Welt nach unseren Vorstellungen zu gestalten, wir uns präsentieren können, als wer wir sind oder wer wir sein wollen. Aber genau in diesem Punkt unterscheiden sich die Kulturen, unterscheidet sich Kultur von Zivilisation. Kultur bedeutet die Natur nach menschlichen Ermessen zu verändern, als Zivilisation das Recht, an diesem Prozess mitzuwirken, als Teil der Kulturgesellschaft dieser eigene Gestalt zu geben. Der Begriff Integration impliziert genau dies, ein integraler Bestandteil eines Prozesses werden zu können.Aber wie soll eine gemeinsame Kultur aussehen in Zeiten von Individualisierung und schier grenzenloser Möglichkeiten? Es scheint so, als hänge die ganze Welt am Faden, besser gesagt an der Glasfaser, aber haben wir nicht manchmal den Faden verloren? Es ist erstaunlich, dass in einer Welt der grenzenlosen Möglichkeiten, die Grenzen häufig vor der eigenen Haustür zu finden sind. Häufig ist von den Gefahren der „Überfremdung“, von „Parallelgesellschaften“, gar „Kulturfremden“ und einem „Multikulit“ das die eigene Kultur und Identität schwächen und auflösen wolle, zu lesen, zu hören und vermeintlich gar zu sehen.LeitkulturAber was ist dann, was Deutschland, die deutsche Kultur bestimmt, was macht sie so anders, als andere Kulturen? Einst stelle Descartes fest: „Cogito, ergo sum.“ Um Identität zu definieren ist es wichtig zu verstehen, was wir von uns und andere über uns denken. Die Identifikation mit einem sozialen System, einer Gesellschaft einer Nation, ist die höchste Stufe der Integration. Im Gegensatz etwa zum Arbeitsmarkt, der auf den Austausch von Ressourcen angewiesen ist, oder des Alltags, welcher ein Minimum an Sprache voraussetzt, kann die Identifikation mit einer Kultur und deren Menschen nicht erzwungen werden, sie ist das Produkt vieler Erfahrungen und Prägungen. Aber genau aus diesem Grund ist es nötig, dass Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung miteinander in Kontakt treten können, einander so kennen lernen können, wie sie wirklich sind und nicht was sie vorgeben zu sein.Kultur ist wichtig, da sie uns verbindet und leitet, da sie unserem Leben einen Sinn gibt, uns als Menschen und Individuen einzigartig macht. In diesem Sinne steht Kultur für die Schaffung und Gestaltung unserer Umgebung, nach den Vorstellungen, wer wir sein wollen, was uns geprägt hat, was uns einzigartig macht und was uns verbindet. Was also ist Deutschland, die deutsche Kultur, was macht sie so einzigartig, verbindet über 80 Millionen Menschen aus allen Teilen dieser Welt? Einst sprach Gottfried Herder vom Kugelmodell, wonach Nationen in sich abgeschlossene Systeme seien, welche in sich homogen seien, aber auch nach außen hin gegenüber anderen Nationen abgetrennt seien. Aber die Erde ist rund und dreht sich weiter, wie die Menschheit im Laufe ihrer Geschichte erfahren musste.Heute hängt sich dabei mehr denn je am Faden, der unterschiedlichste Regionen dieser Welt miteinander verbindet, ihre Unterschiede immer deutlicher werden lässt. Aber jedes Netzwerk braucht einen gewissen Leitfaden, der dieses zusammenhält, die Menschen wirklich miteinander verbindet. Leitkultur bedeutet in diesem Sinne, sich gemeinsam auf die Suche nach diesem Leitfaden im Netzwerk zu machen, seine Knoten zu finden und diese zu lösen. Was also ist die deutsche Leitkultur, was ist Deutschland?„Das alles ist Deutschland, das alles sind wir“. Es liegt am Land der Dichter und Denker, es liegt an jedem einzelnen, immer wieder neu zu ergründen, was unsere deutsche Kultur eint. Jede Kultur lebt von den Menschen, die sie leben und pflegen. Als Leitkultur für Deutschland, was die deutsche Kultur bestimmt gilt der Grundsatz aus Einigkeit und Recht und Freiheit. Die Einigkeit, das friedliche miteinander verschiedener Kulturen zu schützen und zu wahren, als das Recht auf die freie Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und nicht zuletzt, die Freiheit, als die Freiheit jedes einzelnen zu respektieren und als gleichwertig zu behandeln.Derzeit befinden wir uns in einem kulturellen Wandel, vieles was als selbstverständlich galt, wird von einer Kultur des Fragens, des Zweifelns aber auch des Bewahrens geprägt. Wohin dieser Wandel führt ist noch unklar, doch befindet sich Kultur stets im Wandel. Abschließend bleibt somit für das globale, digitale Zeitalter mit seinen Kulturen nur eines festzuhalten. Kultur ist Kult weil sie spannend ist, neugierig macht und es wert ist sie zu pflegen. Kultur ist jedoch nicht festes sondern immer wieder ein Produkt ihrer Zeit und der Menschen, die sich dieser Zeit annehmen, diese Kultur weiterzutragen, weiterzuentwickeln und letztlich leben, anders gesagt“ Was für Zeiten, was für Sitten, was für eine Kultur!“

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Fack Ju Göhte 3http://backview.eu/fack-ju-goehte/ http://backview.eu/fack-ju-goehte/#comments Thu, 26 Oct 2017 09:11:54 +0000 http://backview.eu/?p=26929 Fack Ju Göthe

Es wird wohl einer der erfolgreichsten deutschen Filme im aktuellen Kinojahr: heute startet der dritte Teil der Fack Ju Göthe Reihe. Erneut steht der unkonventionelle Lehrer Elyas M`Barek und seine nicht ganz einfachen Schüler. Lest hier die 10 besten Sprüche aus Teil 1 und 2.

[divide]

Nach den sehr erfolgreichen ersten beiden Filmen Fack ju Göhte und Fack Ju Göhte 2 läuft nun der mit Spannung erwartete dritte und letzte Teil in den deutschen Kinos an. In der Göthe-Gesamtschule herrscht mal wieder Chaos und sowohl Schüler als auch Lehrer sind im Stress. Zeki Müller (Elyas M'Barek) will Chantal (Jella Haase), Danger (Max von der Groeben) und die anderen Schüler zum Abitur peitschen.

Doch wie schon in den ersten beiden Filmen freut sich die Chaosklasse kein bisschen aufs Büffeln und die Prüfungen. Noch dazu, hat ihnen eine freundliche Dame vom Berufsinformationszentrum die Zukunftsaussichten ordentlich vermiest. Es schaukelt sich hoch bei den Schülern und sie verweigern die Lehrer, die Schule und erst Recht das Lernen! Natürlich versucht mal wieder Herr Müller, die Situation zu retten. Kann er auch dieses Mal die Schüler in die richtige Richtung lenken?

Mein Fazit zu Fack Ju Göthe 3

Wer die ersten beiden Filme liebt, wird auch diesen dritten Teil von Fack Ju Göthe lustig finden. Auch wenn er zwischendurch ordentliche Längen hat, lohnt sich der Gang ins Kino auf jeden Fall. An den deutschen Kinokassen wird der mediale Hype im Vorfeld wohl zu einem ordentlichen Kartenverkauf sorgen.

10 besten Sprüche aus den ersten beiden Teilen:

Burak: “Sie sind ein Bruder, Mann!”
Zeki: “Kanack mich nicht an hier.”
[divide]
Zeki: “Mein Name ist Herr Müller. Und wenn ihr keinen Stress wollt, dann haltet ihr die Klappe. Ich bin hier nur vorübergehend. Ihr steht alle auf Eins. Jeder, der mir auf die Eier geht, kriegt eine Note Abzug. Habt ihr das kapiert?”
[divide]
Zeki: “Ich arbeite hier ab morgen. Aushilfslehrer!”
Caro: “Ach, wir arbeiten auch hier.”
Zeki: “Mein Beileid.”
[divide]
Chantal: “Ganz ehrlich, Herr Müller, sind Sie geborderlined, Sie Geisterkranker?!”
[divide]
Zeki: “Hefte raus, Klassenarbeit, ihr Opfer!”
[divide]
Chantal: “Ey, das ist Pimkie, das geht vielleicht nie wieder raus!”
[divide]
Zeki: “Ich geh jetzt eine rauchen, bevor ich einem von euch auf die Fresse haue.”
[divide]
Dame am Flughafen: “Und Sie reisen mit 8 Kindern?.”
Frau Schnabelstedt: “Ja, eins davon ist mein Freund.”
[divide]
Zeki: “Lauf bitte mit deinem Gesicht in meine Faust, damit’s wie‘n Unfall aussieht!”
[divide]
Lisi: “Deine Schülerin weint.”
Zeki: “Chantal, heul leise!”

Das sind die Darsteller:

  • Elyas M’Barek: Zeki Müller
  • Jella Haase: Chantal Ackermann
  • Sandra Hüller: Biggi Enzberger
  • Katja Riemann: Gudrun Gerster
  • Max von der Groeben: Daniel „Danger“ Becker
  • Gizem Emre: Zeynep
  • Aram Arami: Burak
  • Anna Lena Klenke: Laura Schnabelstedt
  • Lucas Reiber: Etienne („Ploppi“)
  • Runa Greiner: Meike
  • Lea van Acken: Amrei Keiser
  • Uschi Glas: Ingrid Leimbach-Knorr
  • Jana Pallaske: Charlie
  • Farid Bang: Paco
  • Michael Maertens: Eckhart Badebrecht
  • Bernd Stegemann: Herr Gundlach
  • Corinna Harfouch: Kerstin
  • Irm Hermann: Ploppis Oma
  • Julia Dietze: Angelika Wiechert

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Fack Ju Göthe

Es wird wohl einer der erfolgreichsten deutschen Filme im aktuellen Kinojahr: heute startet der dritte Teil der Fack Ju Göthe Reihe. Erneut steht der unkonventionelle Lehrer Elyas M`Barek und seine nicht ganz einfachen Schüler. Lest hier die 10 besten Sprüche aus Teil 1 und 2.[divide]Nach den sehr erfolgreichen ersten beiden Filmen Fack ju Göhte und Fack Ju Göhte 2 läuft nun der mit Spannung erwartete dritte und letzte Teil in den deutschen Kinos an. In der Göthe-Gesamtschule herrscht mal wieder Chaos und sowohl Schüler als auch Lehrer sind im Stress. Zeki Müller (Elyas M'Barek) will Chantal (Jella Haase), Danger (Max von der Groeben) und die anderen Schüler zum Abitur peitschen.Doch wie schon in den ersten beiden Filmen freut sich die Chaosklasse kein bisschen aufs Büffeln und die Prüfungen. Noch dazu, hat ihnen eine freundliche Dame vom Berufsinformationszentrum die Zukunftsaussichten ordentlich vermiest. Es schaukelt sich hoch bei den Schülern und sie verweigern die Lehrer, die Schule und erst Recht das Lernen! Natürlich versucht mal wieder Herr Müller, die Situation zu retten. Kann er auch dieses Mal die Schüler in die richtige Richtung lenken?

Mein Fazit zu Fack Ju Göthe 3

Wer die ersten beiden Filme liebt, wird auch diesen dritten Teil von Fack Ju Göthe lustig finden. Auch wenn er zwischendurch ordentliche Längen hat, lohnt sich der Gang ins Kino auf jeden Fall. An den deutschen Kinokassen wird der mediale Hype im Vorfeld wohl zu einem ordentlichen Kartenverkauf sorgen.10 besten Sprüche aus den ersten beiden Teilen:Burak: “Sie sind ein Bruder, Mann!” Zeki: “Kanack mich nicht an hier.” [divide] Zeki: “Mein Name ist Herr Müller. Und wenn ihr keinen Stress wollt, dann haltet ihr die Klappe. Ich bin hier nur vorübergehend. Ihr steht alle auf Eins. Jeder, der mir auf die Eier geht, kriegt eine Note Abzug. Habt ihr das kapiert?” [divide] Zeki: “Ich arbeite hier ab morgen. Aushilfslehrer!” Caro: “Ach, wir arbeiten auch hier.” Zeki: “Mein Beileid.” [divide] Chantal: “Ganz ehrlich, Herr Müller, sind Sie geborderlined, Sie Geisterkranker?!” [divide] Zeki: “Hefte raus, Klassenarbeit, ihr Opfer!” [divide] Chantal: “Ey, das ist Pimkie, das geht vielleicht nie wieder raus!” [divide] Zeki: “Ich geh jetzt eine rauchen, bevor ich einem von euch auf die Fresse haue.” [divide] Dame am Flughafen: “Und Sie reisen mit 8 Kindern?.” Frau Schnabelstedt: “Ja, eins davon ist mein Freund.” [divide] Zeki: “Lauf bitte mit deinem Gesicht in meine Faust, damit’s wie‘n Unfall aussieht!” [divide] Lisi: “Deine Schülerin weint.” Zeki: “Chantal, heul leise!”

Das sind die Darsteller:

  • Elyas M’Barek: Zeki Müller
  • Jella Haase: Chantal Ackermann
  • Sandra Hüller: Biggi Enzberger
  • Katja Riemann: Gudrun Gerster
  • Max von der Groeben: Daniel „Danger“ Becker
  • Gizem Emre: Zeynep
  • Aram Arami: Burak
  • Anna Lena Klenke: Laura Schnabelstedt
  • Lucas Reiber: Etienne („Ploppi“)
  • Runa Greiner: Meike
  • Lea van Acken: Amrei Keiser
  • Uschi Glas: Ingrid Leimbach-Knorr
  • Jana Pallaske: Charlie
  • Farid Bang: Paco
  • Michael Maertens: Eckhart Badebrecht
  • Bernd Stegemann: Herr Gundlach
  • Corinna Harfouch: Kerstin
  • Irm Hermann: Ploppis Oma
  • Julia Dietze: Angelika Wiechert

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COMICShttp://backview.eu/comics/ http://backview.eu/comics/#comments Fri, 20 Oct 2017 09:11:09 +0000 http://backview.eu/?p=26860 Comics Titelthema

Comics Titelthema

Liebe zu ComicsMartin Knauer schreibt in einem Kommentar, warum er Comics liebt:

Comics sind besser als jegliche realitätsverseuchten politischen Magazine oder Zeitschriften. Seitdem ich mit 14 meinen ersten Comic bekommen habe, dreht sich in meinem Leben alles um diese ganz besondere Gattung der “Literatur”. Ich liebe diese Geschehnisse fern ab von realen Erfahrungen und Möglichkeiten.

Hass ComicsDen Gegenpart übernimmt Antje Kellos, die schreibt, warum sie Comics hasst:

Mag sein, dass es Menschen gibt, die in Comics die Weltliteratur sehen. Ich gehöre nicht dazu! Absolut nicht. Ich hasse Comics und alles was dazu gehört – und gant besonders groß ist meine Abneigung gegenüber Mangas. Schuld daran hat vielleicht auch mein ehemaliger Schulfreund.

comics mythosAmy Graham hat sich auf die Spuren des Comics begeben:

Beinahe zufällig habe ich mich in einen Comicladen verirrt. Das Licht ist matt, die Unordnung unübersehbar und die Decke knallbunt mit ulkigen und verrückten Gestalten angemalt. Ich entdecke scheinbar verstaubte Vitrinen mit teuren Skulpturen und magischen Gegenständen die gelangweilt auf Käufer warten. Jeder erdenkliche Platz ist gefüllt mit bunten Heften, Kalendern, Brettspielen und Sammelfiguren. Auf der Spur ihrer großen Helden treiben sich mysteriöse Gestalten herum.

Comic VerfilmungenSchließlich hat Martin Knauer die 10 besten Comic-Verfilmungen für euch:

Die Verfilmung von Comics ist durchaus beliebt bei den Filmemachern. Es gibt unzählige von ihnen, aber nicht immer entsprechen sie der Qualität und den Erwartungen der zu Grunde liegenden Comics. Hier gibt es eine Liste der 10 besten Comic-Verfilmungen seit 1988.

 

 

 

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Comics Titelthema

Comics TitelthemaLiebe zu ComicsMartin Knauer schreibt in einem Kommentar, warum er Comics liebt:
Comics sind besser als jegliche realitätsverseuchten politischen Magazine oder Zeitschriften. Seitdem ich mit 14 meinen ersten Comic bekommen habe, dreht sich in meinem Leben alles um diese ganz besondere Gattung der “Literatur”. Ich liebe diese Geschehnisse fern ab von realen Erfahrungen und Möglichkeiten.
Hass ComicsDen Gegenpart übernimmt Antje Kellos, die schreibt, warum sie Comics hasst:
Mag sein, dass es Menschen gibt, die in Comics die Weltliteratur sehen. Ich gehöre nicht dazu! Absolut nicht. Ich hasse Comics und alles was dazu gehört – und gant besonders groß ist meine Abneigung gegenüber Mangas. Schuld daran hat vielleicht auch mein ehemaliger Schulfreund.
comics mythosAmy Graham hat sich auf die Spuren des Comics begeben:
Beinahe zufällig habe ich mich in einen Comicladen verirrt. Das Licht ist matt, die Unordnung unübersehbar und die Decke knallbunt mit ulkigen und verrückten Gestalten angemalt. Ich entdecke scheinbar verstaubte Vitrinen mit teuren Skulpturen und magischen Gegenständen die gelangweilt auf Käufer warten. Jeder erdenkliche Platz ist gefüllt mit bunten Heften, Kalendern, Brettspielen und Sammelfiguren. Auf der Spur ihrer großen Helden treiben sich mysteriöse Gestalten herum.
Comic VerfilmungenSchließlich hat Martin Knauer die 10 besten Comic-Verfilmungen für euch:
Die Verfilmung von Comics ist durchaus beliebt bei den Filmemachern. Es gibt unzählige von ihnen, aber nicht immer entsprechen sie der Qualität und den Erwartungen der zu Grunde liegenden Comics. Hier gibt es eine Liste der 10 besten Comic-Verfilmungen seit 1988.
   

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Darum liebe ich Comicshttp://backview.eu/darum-liebe-ich-comics/ http://backview.eu/darum-liebe-ich-comics/#comments Fri, 20 Oct 2017 09:05:46 +0000 http://backview.eu/?p=26845 Liebe zu Comics

Comics sind besser als jegliche realitätsverseuchten politischen Magazine oder Zeitschriften. Seitdem ich mit 14 meinen ersten Comic bekommen habe, dreht sich in meinem Leben alles um diese ganz besondere Gattung der "Literatur". Ich liebe diese Geschehnisse fern ab von realen Erfahrungen und Möglichkeiten. [divide]

Liebe zu ComicsWäre mein Leben ein Comic, es wäre so viel einfacher. Ich könnte die Naturgesetze außer Kraft setzen, ich müsste mich nicht an alle gesellschaftlichen sowie politischen Regeln halten und ich würde alle Gedanken meiner Mitmenschen in einem weißen Kasten über ihren Köpfen sehen. Wäre das nicht genial? Wäre das nicht ein klein wenig verlockend für uns alle?

Und genau deshalb liebe ich auch Comics. Ich mag es sehr, in diese Storys einzutauchen und Abstand zur Realität zu gewinnen. Ich bin großer Fan von Dingen, die nicht immer vollkommen realistisch ablaufen. Die Realität ist doch schon eintönig und erdrückend genug. Da kommt so ein quietschbunter und verrückter Comic gerade recht, um einfach mal auszubrechen. Um mit Idealen auf Kriegsfuß zu gehen!

Ich lese seit meinem 14. Lebensjahr jeden Comic, den ich in meine Finger bekomme. Wobei ich schon nicht mehr von lesen sondern von aufsaugen sprechen würde. Denn ich bin komplett in meiner eigenen Welt, wenn ich lese. Nicht ansprechbar für die Realität. Nur so fühle ich mich voll in die Bilder, Sprechblasen und Storys ein.

Normale Bücher oder Zeitschriften lese ich schon lange nicht mehr. Das ist mir alles zu öde und beklemmend. Vielleicht stört es mich aber auch einfach, dass es zu realistisch ist und ich damit meine Zeit nicht verschwenden mag. Denn wenn ich etwas über das reale Geschehen auf dieser Welt erfahren will, schalte ich die Nachrichten an und gut ist. Meinen persönlichen Alltag verderbe ich mir auf keinen Fall mit irgendwelchen Romanen, Krimis oder gar politischen Magazinen.

Meine Welt sind und bleiben Comics. Nur dabei kann ich so wunderbar abschalten und entspannen. Und meine persönliche heilige Stätte sind Comicläden. Stundenlang kann ich dort stöbern, anlesen und auch mit anderen diskutieren. Drei Straßen weiter in dem Comicladen arbeitet ein Typ, der mir sehr ähnlich ist. Er lebt dieses Thema und lebt durch seinen Laden auch VON diesem Thema. Er wirkt für mich, als hätte er seit 1998 - als er seinen Comicladen eröffnet hat - wirklich jeden einzelnen Band gelesen, der auf dieser Welt veröffentlicht wurde. Mit ihm kann ich die ganze Nacht über manch einen Helden oder Storys diskutieren und philosophieren.

Wenn wir alle etwas offener gegenüber Comics wären und nicht so sehr in Schubladen denken würden, könnten diese Erzählweisen so manche Gehirne bereichern und kreativ beflügeln.

Also geht raus, holt euch einen Comic nach eurer Wahl und taucht ein in meine Welt, um eure eigene ein Stück weit lebendiger zu machen!

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Liebe zu Comics

Comics sind besser als jegliche realitätsverseuchten politischen Magazine oder Zeitschriften. Seitdem ich mit 14 meinen ersten Comic bekommen habe, dreht sich in meinem Leben alles um diese ganz besondere Gattung der "Literatur". Ich liebe diese Geschehnisse fern ab von realen Erfahrungen und Möglichkeiten. [divide]Liebe zu ComicsWäre mein Leben ein Comic, es wäre so viel einfacher. Ich könnte die Naturgesetze außer Kraft setzen, ich müsste mich nicht an alle gesellschaftlichen sowie politischen Regeln halten und ich würde alle Gedanken meiner Mitmenschen in einem weißen Kasten über ihren Köpfen sehen. Wäre das nicht genial? Wäre das nicht ein klein wenig verlockend für uns alle?Und genau deshalb liebe ich auch Comics. Ich mag es sehr, in diese Storys einzutauchen und Abstand zur Realität zu gewinnen. Ich bin großer Fan von Dingen, die nicht immer vollkommen realistisch ablaufen. Die Realität ist doch schon eintönig und erdrückend genug. Da kommt so ein quietschbunter und verrückter Comic gerade recht, um einfach mal auszubrechen. Um mit Idealen auf Kriegsfuß zu gehen!Ich lese seit meinem 14. Lebensjahr jeden Comic, den ich in meine Finger bekomme. Wobei ich schon nicht mehr von lesen sondern von aufsaugen sprechen würde. Denn ich bin komplett in meiner eigenen Welt, wenn ich lese. Nicht ansprechbar für die Realität. Nur so fühle ich mich voll in die Bilder, Sprechblasen und Storys ein.Normale Bücher oder Zeitschriften lese ich schon lange nicht mehr. Das ist mir alles zu öde und beklemmend. Vielleicht stört es mich aber auch einfach, dass es zu realistisch ist und ich damit meine Zeit nicht verschwenden mag. Denn wenn ich etwas über das reale Geschehen auf dieser Welt erfahren will, schalte ich die Nachrichten an und gut ist. Meinen persönlichen Alltag verderbe ich mir auf keinen Fall mit irgendwelchen Romanen, Krimis oder gar politischen Magazinen.Meine Welt sind und bleiben Comics. Nur dabei kann ich so wunderbar abschalten und entspannen. Und meine persönliche heilige Stätte sind Comicläden. Stundenlang kann ich dort stöbern, anlesen und auch mit anderen diskutieren. Drei Straßen weiter in dem Comicladen arbeitet ein Typ, der mir sehr ähnlich ist. Er lebt dieses Thema und lebt durch seinen Laden auch VON diesem Thema. Er wirkt für mich, als hätte er seit 1998 - als er seinen Comicladen eröffnet hat - wirklich jeden einzelnen Band gelesen, der auf dieser Welt veröffentlicht wurde. Mit ihm kann ich die ganze Nacht über manch einen Helden oder Storys diskutieren und philosophieren.Wenn wir alle etwas offener gegenüber Comics wären und nicht so sehr in Schubladen denken würden, könnten diese Erzählweisen so manche Gehirne bereichern und kreativ beflügeln.Also geht raus, holt euch einen Comic nach eurer Wahl und taucht ein in meine Welt, um eure eigene ein Stück weit lebendiger zu machen!

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10 besten Comic-Verfilmungenhttp://backview.eu/10-besten-comic-verfilmungen/ http://backview.eu/10-besten-comic-verfilmungen/#comments Fri, 20 Oct 2017 09:04:33 +0000 http://backview.eu/?p=26832 Comic Verfilmungen

Die Verfilmung von Comics ist durchaus beliebt bei den Filmemachern. Es gibt unzählige von ihnen, aber nicht immer entsprechen sie der Qualität und den Erwartungen der zu Grunde liegenden Comics. Hier gibt es eine Liste der 10 besten Comic-Verfilmungen seit 1988.[divide]

Platz 10:
Watchmen - Die Wächter
USA 2009

"Watchmen" wurde bereits 1986/87 veröffentlich und von keinem geringeren als Comic-Legende Alan Moore geschrieben. Die Vorlage ist riesig, intelligent, philosophisch und optisch eine Herausforderung. So etwas auf das Kino zu übertragen ist keine leichte Aufgabe. Doch Snyder schaffte dies 2009 mit Leichtigkeit. Nicht nur, dass die Optik wirklich herausragend war, sondern auch die Geschichte funktionierte, wenn auch einiges raus gelassen wurde.

Platz 9:
Iron Man
USA 2008

Mit der Fabrikation von Waffen im großen Stil hat es Tony Stark (Robert Downey Jr.) zum milliardenschweren Großindustriellen gebracht und gedenkt sich zur Ruhe zu setzen. Als ein Konkurrent ihn entführen lässt und den genialen Erfinder zwingt, eine zerstörerische Allzweckwaffe zu entwickeln, trickst Stark seine Kidnapper aus: Er kreiert eine eiserne Rüstung, die ihn unverwundbar macht. Dadurch entdeckt er eine globale Verschwörung, die nur er aufhalten kann.

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Platz 8:
Ghost World
USA 2001

Die Freundinnen Rebecca (Scarlett Johansoon) und Enid (Thora Birch) haben den Schulabschluss in der Tasche und sind von dem spießigen und langweiligen Leben um sich herum einfach nur genervt. Die meiste Zeit hängen sie einfach nur rum und haben es sich zur Aufgabe gemacht, Nerds und Normalos zu peinigen. Als Enid aus Spaß auf eine Kontaktanzeige antwortet, lernt sie den seltsamen Außenseiter Seymour (Steve Buscemi) kennen, dessen größte Leidenschaft seine Sammlung alter Platten ist. Doch schon bald wird er ihr Leben verändern...

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Platz 7:
Spider Man 2
USA 2004

Für Peter Parker (Andrew Garfield) bedeutet das Leben: Stress. Neben der Bekämpfung von Kriminalität und Zeit, die er mit seiner großen Liebe Gwen (Emma Stone) verbringen will, kann sein High-School-Abschluss nicht schnell genug kommen. Peter erinnert sich an das Versprechen, welches er Gwens Vater gab: Um seine Liebe zu beschützen, muss er sich fern von ihr halten. Dieses Versprechen einzuhalten, ist für ihn jedoch unmöglich.

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Platz 6:
Blau ist eine warme Farbe
Frankreich 2013

Mädchen gehen mit Jungs aus -- das stellt die 15-jährige Adèle zunächst nicht in Frage. Doch das ändert sich schlagartig, als sie Emma trifft. Die Künstlerin mit den blauen Haaren lässt sie ungeahnte Sehnsüchte entdecken, bringt sie dazu sich selbst zu finden, als Frau und als Erwachsene.

[divide]

Platz 5:
Sin City
USA 2005

Nachdem Cop Hartigan zum Schutz eines elfjährigen Entführungsopfers einen Senatorensohn entmannt und dabei schwer verletzt hat, wandert er für acht Jahre hinter Gitter. Wieder auf freiem Fuß sucht er den Unhold, um ihn für immer aus dem Verkehr zu ziehen. Auch der entstellte Hüne Marv befindet sich auf einem Rachetrip, nachdem man eine Prostituierte in seinem Bett ermordet hat. Im dritten Plot geht es dem Ex von Kellnerin Shellie an den Kragen. Sein Tod bringt das fragile Gleichgewicht im Sündenpfuhl Sin City ins Wanken.

Platz 4:
Ghost In The Shell
Japan 1995

Scarlett Johansson ist in der Hauptrolle als ‚Major‘ ein einzigartiger Hybrid aus Mensch und Cyborg und Anführerin des Elitekommandos Sektion 9. Bei ihrem Kampf gegen die gefährlichsten Kriminellen und Extremisten der Zukunft trifft die Sektion 9 auf einen neuen Gegner, dessen erklärtes Ziel die komplette Zerstörung der Cyber-Technologien von Hanka Robotic ist.

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Platz 3:
Akira
1988 Japan

1988 gab es eine atomare Explosion in Tokio, die alles vernichtete und mit der der Dritte Weltkrieg begann. 30 Jahre später ist die Stadt als Neo-Tokyo wiederaufgebaut. In der futuristischen Stadt mit all ihren riesigen Wolkenkratzern hat sich wieder ein gewisser Wohlstand entwickelt, doch gibt es auch Banden und Gangs. In den Straßen kommt es immer wieder zu Studentenunruhen und Bombenanschlägen.

[divide]

Platz 2:
Oldboy
2003 Südkorea

Der Werbemanager Joe Doucett (Josh Brolin) wird entführt und 20 Jahre lang in einem Raum als Geisel festgehalten. Er ist völlig isoliert von der Außenwelt undhat nicht die geringste Ahnung, was das Motiv des Entführers sein könnte. Genauso unerklärlich ist für ihn dann auch seine Entlassung, die aus heiterem Himmel heraus zu erfolgen scheint. Wieder auf freiem Fuß möchte Joe Rache und um jeden Preis herausfinden, wer sein Peiniger war und aus welchen Gründen er ihn 20 Jahre lang eingesperrt hat. Während seiner Ermittlungen muss er voller Bestürzung feststellen, dass er immer noch kein freier Mann ist, sondern weiterhin Gefangener eines Netzes, das aus nichts als Verschwörungen besteht.

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Platz 1:
The Dark Knight
2008 USA

In der Fortsetzung des Action-Hits "Batman Begins" spielt Christian Bale wieder die Rolle des Batman, der nach wie vor gegen das Böse kämpft. Unterstützt von Lieutenant Jim Gordon und Staatsanwalt Harvey Dent setzt Batman sein Vorhaben fort, das organisierte Verbrechen in Gotham endgültig zu zerschlagen. Doch das schlagkräftige Dreiergespann sieht sich bald einem genialen, immer mächtiger werdenden Kriminellen gegenübergestellt, der als Joker (Heath Ledger) bekannt ist: Er stürzt Gotham in ein anarchisches Chaos und zwingt den Dunklen Ritter immer näher an die Grenze zwischen Gerechtigkeit und Rache.

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Comic Verfilmungen

Die Verfilmung von Comics ist durchaus beliebt bei den Filmemachern. Es gibt unzählige von ihnen, aber nicht immer entsprechen sie der Qualität und den Erwartungen der zu Grunde liegenden Comics. Hier gibt es eine Liste der 10 besten Comic-Verfilmungen seit 1988.[divide]Platz 10: Watchmen - Die Wächter USA 2009"Watchmen" wurde bereits 1986/87 veröffentlich und von keinem geringeren als Comic-Legende Alan Moore geschrieben. Die Vorlage ist riesig, intelligent, philosophisch und optisch eine Herausforderung. So etwas auf das Kino zu übertragen ist keine leichte Aufgabe. Doch Snyder schaffte dies 2009 mit Leichtigkeit. Nicht nur, dass die Optik wirklich herausragend war, sondern auch die Geschichte funktionierte, wenn auch einiges raus gelassen wurde. Platz 9: Iron Man USA 2008Mit der Fabrikation von Waffen im großen Stil hat es Tony Stark (Robert Downey Jr.) zum milliardenschweren Großindustriellen gebracht und gedenkt sich zur Ruhe zu setzen. Als ein Konkurrent ihn entführen lässt und den genialen Erfinder zwingt, eine zerstörerische Allzweckwaffe zu entwickeln, trickst Stark seine Kidnapper aus: Er kreiert eine eiserne Rüstung, die ihn unverwundbar macht. Dadurch entdeckt er eine globale Verschwörung, die nur er aufhalten kann. [divide]Platz 8: Ghost World USA 2001Die Freundinnen Rebecca (Scarlett Johansoon) und Enid (Thora Birch) haben den Schulabschluss in der Tasche und sind von dem spießigen und langweiligen Leben um sich herum einfach nur genervt. Die meiste Zeit hängen sie einfach nur rum und haben es sich zur Aufgabe gemacht, Nerds und Normalos zu peinigen. Als Enid aus Spaß auf eine Kontaktanzeige antwortet, lernt sie den seltsamen Außenseiter Seymour (Steve Buscemi) kennen, dessen größte Leidenschaft seine Sammlung alter Platten ist. Doch schon bald wird er ihr Leben verändern... [divide]Platz 7: Spider Man 2 USA 2004Für Peter Parker (Andrew Garfield) bedeutet das Leben: Stress. Neben der Bekämpfung von Kriminalität und Zeit, die er mit seiner großen Liebe Gwen (Emma Stone) verbringen will, kann sein High-School-Abschluss nicht schnell genug kommen. Peter erinnert sich an das Versprechen, welches er Gwens Vater gab: Um seine Liebe zu beschützen, muss er sich fern von ihr halten. Dieses Versprechen einzuhalten, ist für ihn jedoch unmöglich. [divide]Platz 6: Blau ist eine warme Farbe Frankreich 2013Mädchen gehen mit Jungs aus -- das stellt die 15-jährige Adèle zunächst nicht in Frage. Doch das ändert sich schlagartig, als sie Emma trifft. Die Künstlerin mit den blauen Haaren lässt sie ungeahnte Sehnsüchte entdecken, bringt sie dazu sich selbst zu finden, als Frau und als Erwachsene. [divide]Platz 5: Sin City USA 2005Nachdem Cop Hartigan zum Schutz eines elfjährigen Entführungsopfers einen Senatorensohn entmannt und dabei schwer verletzt hat, wandert er für acht Jahre hinter Gitter. Wieder auf freiem Fuß sucht er den Unhold, um ihn für immer aus dem Verkehr zu ziehen. Auch der entstellte Hüne Marv befindet sich auf einem Rachetrip, nachdem man eine Prostituierte in seinem Bett ermordet hat. Im dritten Plot geht es dem Ex von Kellnerin Shellie an den Kragen. Sein Tod bringt das fragile Gleichgewicht im Sündenpfuhl Sin City ins Wanken. Platz 4: Ghost In The Shell Japan 1995Scarlett Johansson ist in der Hauptrolle als ‚Major‘ ein einzigartiger Hybrid aus Mensch und Cyborg und Anführerin des Elitekommandos Sektion 9. Bei ihrem Kampf gegen die gefährlichsten Kriminellen und Extremisten der Zukunft trifft die Sektion 9 auf einen neuen Gegner, dessen erklärtes Ziel die komplette Zerstörung der Cyber-Technologien von Hanka Robotic ist. [divide]Platz 3: Akira 1988 Japan1988 gab es eine atomare Explosion in Tokio, die alles vernichtete und mit der der Dritte Weltkrieg begann. 30 Jahre später ist die Stadt als Neo-Tokyo wiederaufgebaut. In der futuristischen Stadt mit all ihren riesigen Wolkenkratzern hat sich wieder ein gewisser Wohlstand entwickelt, doch gibt es auch Banden und Gangs. In den Straßen kommt es immer wieder zu Studentenunruhen und Bombenanschlägen. [divide]Platz 2: Oldboy 2003 SüdkoreaDer Werbemanager Joe Doucett (Josh Brolin) wird entführt und 20 Jahre lang in einem Raum als Geisel festgehalten. Er ist völlig isoliert von der Außenwelt undhat nicht die geringste Ahnung, was das Motiv des Entführers sein könnte. Genauso unerklärlich ist für ihn dann auch seine Entlassung, die aus heiterem Himmel heraus zu erfolgen scheint. Wieder auf freiem Fuß möchte Joe Rache und um jeden Preis herausfinden, wer sein Peiniger war und aus welchen Gründen er ihn 20 Jahre lang eingesperrt hat. Während seiner Ermittlungen muss er voller Bestürzung feststellen, dass er immer noch kein freier Mann ist, sondern weiterhin Gefangener eines Netzes, das aus nichts als Verschwörungen besteht. [divide]Platz 1: The Dark Knight 2008 USAIn der Fortsetzung des Action-Hits "Batman Begins" spielt Christian Bale wieder die Rolle des Batman, der nach wie vor gegen das Böse kämpft. Unterstützt von Lieutenant Jim Gordon und Staatsanwalt Harvey Dent setzt Batman sein Vorhaben fort, das organisierte Verbrechen in Gotham endgültig zu zerschlagen. Doch das schlagkräftige Dreiergespann sieht sich bald einem genialen, immer mächtiger werdenden Kriminellen gegenübergestellt, der als Joker (Heath Ledger) bekannt ist: Er stürzt Gotham in ein anarchisches Chaos und zwingt den Dunklen Ritter immer näher an die Grenze zwischen Gerechtigkeit und Rache.

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