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Action, Lachen und der Hobbit

Was 2013 in die deutschen Kinos kommt

Die Oscars stehen vor der T√ľr, die Golden Globes sind schon vergeben. W√§hrend die jeweiligen Jurys meist zur√ľckschauen und die besten Filme, Soundtracks und Schauspieler des vergangenen Jahres k√ľren, blickt back view f√ľr Euch voraus. Welchen Film 2013 sollte man nicht verpassen, welcher k√∂nnte sogar Kultcharakter haben?


Was haben Christopher Nolan und Quentin Tarantino gemeinsam? Richtig, beide sind zuerst einmal grandiose Regisseure und Meister der Filmkunst. Und: Beide bringen – leider – nur circa alle drei Jahre einen Film raus. Und schlussendlich: Beide Streifen sind bereits erschienen. Dennoch bietet das Jahre 2013 noch einige grandiose Neuigkeiten und interessante Ausblicke.

Neben Nolan und Tarantino z√§hlt immer noch der ewige Steven Spielberg zu den absoluten Gr√∂√üen seiner Zunft. Der Jahresausblick startet mit einem epischen Drama rund um den 16. Pr√§sident der USA: „Lincoln“. Im gleichnamigen Film spielt Daniel Day Lewis die Hauptrolle als Abraham Lincoln und gilt als hei√üer Anw√§rter auf den Oscar des Hauptdarstellers. Kinostart ist am 24. Januar.

Am selben Tag erscheint auch Ryan Gosling auf den deutschen Leinw√§nden, weibliche Hysterie ist dabei vorprogrammiert, immerhin sind sich die deutschen Klatschmedien √† la Brisant, taff, RTL, und wie sie alle hei√üen, einig: Gosling ist einer der hei√üesten M√§nner derzeit. Der Film hei√üt √ľbrigens „Gangster Squad“ und verspricht jede Menge Action – samt B√∂sewicht Sean Penn.

Politthriller von Kathrin Bigelow
Den Abschluss des Januars liefert Regisseurin Kathrin Bigelow, die nach „The Hurt Locker“ abermals mit einem politischen Film aufwartet. „Thero Dark Thirty“ zeigt die Jagd auf Osama bin Laden und dessen Ermordung durch die Navy SEALs. F√ľnf Oscar-Nominierungen – unter anderem die f√ľr den Besten Film – konnte Bigelow mit ihrem Film einstreichen.

Dass die ganz harten Kerle immer noch nicht ausgestorben sind, demonstrieren Arnold Schwarzenegger („Last Stand“, 31. Januar), Sylvester Stallone („Bullet to the Head“, 7. M√§rz) und Bruce Willis („Stirb langsam. Ein guter Tag zum sterben“, 14. Februar). Die Hau-Drauf-Kollegen zerlegen mal wieder alles, was bei drei nicht auf den B√§umen ist. Wie Bud Spencer und Terence Hill – nur in die Moderne transportiert.

Mit wahrhaft sch√∂nen und im wahrsten Sinne des Wortes fantastischen Bildern wartet im M√§rz „Die fantastische Welt von Oz“ auf, Schauspieler sind unter anderem Rachel Weisz und Mila Kunis. Auch DreamWorks l√§sst sich nicht lumpen und f√§hrt mit „Die Croods“ schwere Gesch√ľtze auf. Dem Animationsfilm spenden Nicolas Cage, Ryan Reynolds und Emma Stone ihre Stimmen.

Der April zeigt, dass mehrteilige Filme nur selten ein Ende finden. Was George Lucas auf die Spitze trieb, zeigt uns Regisseur Malcom D. Lee im Kleinen. Der f√ľnfte Teil von „Scary Movie“ kommt am 18. April in die deutschen Kinos – aufgew√§rmt schmeckt es nur selten besser. Sprich: Die Fortsetzungen sind doch meist nicht so dolle. Im April folgt wohl der n√§chste Beweis.

Im Science-Fiction-Bereich zeigt sich einmal mehr Tom Cruise, diesmal an der Seite von Altmeister Morgan Freeman in „Obilivion“ (11. April). Die dramatische Romanze „To the Wonder“ k√∂nnte ein Geheimtipp werden. Javier Bardem und Ben Affleck spielen hier die Hauptrollen. Vor allem erstgenannter machte sich in den letzten Jahren als herausragender Schauspieler mit anspruchsvollen Rollen einen Namen.

Noch mehr Superhelden
2012 war das Jahr der Superhelden: „The Dark Knight Rises“, „The Avengers“, „Spiderman“. Allesamt waren sie Riesenerfolge und spielten teils eine Milliarde Dollar ein. Doch auch 2013 folgen einige Superhelden. „Iron Man 3“ (1. Mai) und auch Superman („Man of Steel“, 20. Juni) pr√§sentieren sich auf der Leinwand. Interessantes Detail: Christopher Nolan, der verantwortlich f√ľr die Batman-Trilogie war, ist Mitproduzent des neuen Superman-Films.

Mit „Stark Trek – Into Darkness“ wird ab dem 16. Mai in Deutschland eine Saga fortgesetzt. Die hei√ü erwartete Fortf√ľhrung schrieb bereits gro√üe Schlagzeilen. Regisseur J.J. Abrams erf√ľllte einem sehns√ľchtigen todkranken Fan einen Traum: Er durfte den noch nicht g√§nzlich fertiggestellten Film in einer Privatvorstellung sehen.

Ende Mai setzt sich mit „Hangover Part III“ eine weitere Filmreihe fort. Wieder mit an Bord sind nicht nur Bradley Cooper, Zach Galifianakis und Ed Helms, sondern auch zahlreiche weitere Darsteller der ersten beiden Teile. In welche Stadt es diesmal geht, ist aber noch nicht bekannt. Ebenfalls im Mai zeigt sich auch Leonardo diCaprio in „The Great Gatsby“ (16. Mai) auf den deutschen Leinw√§nden.

Schon wieder Ryan Gosling
Schnappatmung Teil 2 f√ľr alle weiblichen Filmfans: Ryan Gosling. Wieder. Diesmal in „The Place Beyond the Pines“ (20. Juni). Wieder spielt Gosling – wie in Drive – einen Stuntfahrer. Diesmal stehen ihm Ray Liotta, Bradley Cooper und Eva Mendes zur Seite.

Einen wahren Regen an Science Fiction bringt der Sommer 2013. Mit „World War Z“ (27. Juni mit Brad Pitt), „After Earth“ (13. Juni mit Will Smith) und „Pacific Rim“ (18. Juli von Guillermo del Toro) kommen gleich drei hitverd√§chtige Blockbuster in die Kinos. Allesamt mit gro√üen Namen.

Auch Pixar l√§sst im noch jungen Jahr nicht auf sich warten. Am 20. Juni kommt mit der „Monster Uni“ die Fortsetzung der Monster-AG. Auch „Ich – einfach unverbesserlich“ findet im zweiten Teil ab dem 4. Juli seine Fortsetzung.

Interessant, geheimnisvoll und irgendwie Prestige-m√§√üig kommt „Now You See Me“ daher. Eine Mischung aus Magier- und Gangsterfilm verspricht einiges. Vor allem Morgan Freeman, Michael Cain und Jesse ‚ÄěZuckerberg“ Eisenberg lassen auf Gro√ües hoffen.

Johnny Depp und Gore Verbinski sind wieder vereint
Wer die „Fluch der Karibik“-Serie mochte – vor allem die ersten Teile -, der kommt an „The Lone Ranger“ (8. August) wohl nicht vorbei. Das Erfolgsduo Johnny Depp und Regisseur Gore Verbinski ist wieder vereint. Diesmal nicht als Seer√§uber, sondern mit Depp als geschminkter Indianer.

Einige Thriller mit bekannten Gesichtern werden im Herbst die deutschen Kinofans begl√ľcken. „Oldboy“ von Spike Lee (7. November), „Paranoia“ mit Liam Hemsworth und Gary Oldman (3. Oktober) und auch „Prisoners“ mit Hugh Jackmann und Oscar-Preistr√§gerin Melissa Leo sind zu bestaunen.

Die deutschen Fans k√∂nnen sich in der Niki Lauda-Biographie auf Daniel Br√ľhl freuen, der die Hauptrolle im Film um den einstigen Formel 1-Weltmeister und derzeitigen RTL-Experten spielen wird. Wann der Film hingegen wirklich in Deutschland zu sehen ist, steht noch nicht fest, er wird wohl auch im Herbst in die Kinos kommen.

Der erste Teil holte Millionen Zuschauer aus den Sitzen. Nun folgt nach acht Jahren der Nachfolger. In „Sin City II“ (ebenfalls noch ohne konkreten Termin) tummeln sich zahlreiche Gesichter des Premierenfilms. Man darf gespannt sein, ob der Film den wahrlich hohen Erwartungen gerecht werden kann.

Zum Schluss der Hobbit II
Die x-te Kom√∂die wird 2013 auch wieder mit Simon Pegg („Shaun of the Dead“, „Hot Fuzz“) und seinem neuen Film „The World’s End“ erscheinen. Pegg, der inzwischen auch bei „Mission Impossible“ mitspielt, besinnt sich auf sein Revier: Gute, witzige Filme!

Den Abschluss des Jahres 2013 liefert – wie schon 2012 – Peter Jackson mit seinem zweiten Teil der Hobbit-Trilogie. Millionen Fans haben weltweit die J.R.R. Tolkien-B√ľcher entstaubt – sie warten sehns√ľchtig auf die Fortsetzung des Kassenschlagers.

2013 bietet zahlreiche Blockbuster, Kom√∂dien, Superhelden, Science Fiction und mehr. Wir haben mit den Granden der Filmkunst ge√∂ffnet. Nun wollen wir auch mit ihnen schlie√üen. Denn was w√§re ein Jahresausblick ohne Martin Scorsese? „The Wolf of Wall Street“ kommt wohl noch 2013 in den USA heraus und auch deutsche Fans k√∂nnen sich freuen. Auf einen weiteren Kracher von einem ganz Gro√üen des Filmgesch√§fts.

(Text: Jerome Kirschbaum)


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√úber den Autor

Jerome Kirschbaum
Ressortleiter Sport

Jerome Kirschbaum schreibt am liebsten √ľber Sport, wenn er denn nicht selbst auf einem Platz steht. Seit Oktober 2010 verdingt sich Jerome als Schreiberling f√ľr back view, neben den Leibes√ľbungen widmet er sich sich auch politischen Themen. Im wahren Leben musste Jerome zahlreiche Semester auf Lehramt studieren, um dann schlussendlich doch etwas ganz anderes zu werden.

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